3. Liga Analyse

3. Liga 2009/10, 9. Spieltag
14:22 - 20. Spielminute

Tor 1:0
Ziegenbein
Linksschuss
Vorbereitung A. Öztürk
Wehen

14:22 - 22. Spielminute

Gelbe Karte
Hensel
Aue

14:45 - 42. Spielminute

Tor 2:0
B. Hübner
Kopfball
Vorbereitung Reinert
Wehen

14:46 - 44. Spielminute

Gelbe Karte
Mar. Stark
Aue

15:02 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Klotz
für Hiemer
Aue

15:06 - 48. Spielminute

Gelbe Karte
A. Ramaj
Aue

15:08 - 52. Spielminute

Gelbe Karte
le Beau
Aue

15:12 - 56. Spielminute

Spielerwechsel
Glasner
für Mar. Stark
Aue

15:15 - 56. Spielminute

Gelbe Karte
Reinert
Wehen

15:15 - 58. Spielminute

Gelbe Karte
Ziegenbein
Wehen

15:26 - 70. Spielminute

Spielerwechsel
Hochscheidt
für le Beau
Aue

15:31 - 74. Spielminute

Spielerwechsel
St. Bohl
für A. Öztürk
Wehen

15:40 - 82. Spielminute

Gelbe Karte
Braham
Aue

15:45 - 89. Spielminute

Spielerwechsel
T. Hollmann
für Reinert
Wehen

15:46 - 90. Spielminute

Spielerwechsel
Damjanovic
für Ziemer
Wehen

WEH

AUE

Erzgebirge Aue insgesamt zu harmlos - Wehen vollendet eiskalt

SVWW verlässt Abstiegsplätze

Wehens Trainer Hans-Werner Moser formierte seine Anfangsformation nach der Nullnummer in München auf lediglich einer Position um. Landeka ersetzte Glibo in der Viererkette. Beim Gegner aus Aue gab es im Vergleich zum 1:0-Heimerfolg gegen Stuttgart II zwei Wechsel zu verzeichnen. Coach Rico Schmitt schenkte Stark und Ramaj das Vertrauen. Klotz und Glasner mussten auf der Bank Platz nehmen.

Die Partie in der Brita-Arena begann sehr schwungvoll. Beide Teams spielten ohne jegliche Scheu nach vorne und drängten auf den schnellen Führungstreffer. Die bessern Chancen hatte hierbei Aue. Zuerst vergab Curri nach Zuspiel von Braham (8.). Danach kam der Vorlagengeber selbst einen Schritt zu spät und verpasste die Vorlage von Hiemer (10.). Nach einer Viertelstunde nahmen beide Teams den Fuß etwas vom Gas und lauerten auf Fehler der Gegenseite.

Der 9. Spieltag

Dann fiel aber die Führung für die Hausherren. Nach einem langen Abschlag von Keeper Domaschke stand Ziegenbein knapp 20 Meter vor dem Tor völlig frei und schloss ab. Schlussmann Männel blieb ohne Abwehrchance (20.). Nach dem Rückstand drehten die Gäste aus dem Erzgebirge wieder auf und spielten auf den Ausgleich vor der Pause. Doch die Aktionen wirkten oft zu überhastet und ungenau, so dass Schlussmann Domaschke nur gegen Ramaj eingreifen musste, als dieser völlig frei vor ihm auftauchte (36.). Und der SVWW bestrafte die Nachlässigkeit eiskalt. Hübner schlug einen Freistoß in den Strafraum. Das Leder wurde immer länger und segelte über Torwart Männel hinweg ins Gehäuse (42.). So ging es dann in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel gab Aue wieder den Ton auf dem Platz an, jedoch fehlte in der Nähe des Strafraums die zündende Idee, um zum Torabschluss zu kommen. Wehen stand in der Defensive sehr gut und ließ nichts zu. Und in der Hälfte von Erzgebirge ließen sich die Gastgeber auch immer wieder blicken. So verpasste Innenverteidiger Schönheim aus zwölf Metern die Entscheidung, als er nur den Pfosten traf (54.). Auch in der Folge erweckte die Schmitt-Elf nicht den Eindruck, die Begegnung nochmal spannend zu machen. Die Hausherren waren dem entscheidenden dritten Tor näher als Aue dem Anschlusstreffer. Somit gelang Wehen durch insgesamt verdiente drei Punkte der Sprung von den Abstiegsplätzen.

Wehen versucht sich am kommenden Samstag in Erfurt. Erzgebirge Aue empfängt am selben Tag den SV Sandhausen.