3. Liga Analyse

3. Liga 2009/10, 2. Spieltag
18:39 - 9. Spielminute

Tor 1:0
Schuon
Kopfball
Vorbereitung R. Pinto
Sandhausen

18:51 - 19. Spielminute

Tor 1:1
Smeekes
Rechtsschuss
Vorbereitung Sträßer
Jena

18:56 - 23. Spielminute

Spielerwechsel
Öztürk
für S. Ristic
Sandhausen

18:56 - 24. Spielminute

Gelbe Karte
Ra. Schmidt
Jena

19:03 - 32. Spielminute

Tor 1:2
M. Riemer
Rechtsschuss
Vorbereitung Amirante
Jena

19:09 - 39. Spielminute

Gelbe Karte
Bindnagel
Sandhausen

19:44 - 60. Spielminute

Spielerwechsel
Hähnge
für Sievers
Jena

19:51 - 66. Spielminute

Spielerwechsel
S. Fischer
für Jungwirth
Sandhausen

20:00 - 77. Spielminute

Spielerwechsel
Hosiner
für Schauerte
Sandhausen

20:05 - 81. Spielminute

Spielerwechsel
S. Benyamina
für Amirante
Jena

20:11 - 88. Spielminute

Spielerwechsel
T. Petersen
für Smeekes
Jena

20:12 - 90. Spielminute

Gelbe Karte
M. Riemer
Jena

20:14 - 90. + 1 Spielminute

Gelbe Karte
Nulle
Jena

20:13 - 90. Spielminute

Tor 2:2
R. Pinto
Foulelfmeter,
Rechtsschuss
Vorbereitung Dorn
Sandhausen

SAN

JEN

Neuzugang Smeekes mit drittem Treffer im zweiten Spiel für Jena

Pinto behält vom Punkt die Nerven

Sandhausens Übungsleiter Gerd Dais änderte seine Startformation im Vergleich zum 3:3-Remis in Unterhaching zweimal. Schauerte ersetzte im Mittelfeld Fischer. Im Angriff kam Neuzugang Dorn, der eingewechselt in der Münchner Vorstadt doppelt getroffen hatte, für Öztürk, den treffsichersten Sandhäuser Stürmer der vergangenen Spielzeit, von Beginn an zum Zug.

Carl Zeiss-Coach René van Eck vertraute auch im zweiten Saisonspiel der Elf, welche beim 2:1-Heimerfolg über Zweitliga-Absteiger Wehen Wiesbaden bei Anpfiff auf dem Platz gestanden hatte.

Die Gäste aus der Saalestadt fanden bei hochsommerlichen Temperaturen im Hardtwaldstadion gut in die Partie. Folgerichtig hatte Jena in einer von beiden Seiten offen geführten Anfangsphase die erste Torgelegenheit durch den aufgerückten Riemer, der nach einem Ziegner-Freistoß SVS-Keeper Gurski mit einem Kopfball prüfte (4.). Doch auch die Heimmannschaft versteckte sich nicht und ging nach einem Pinto-Eckball in Front: Verantwortlich für die Führung der Sandhausener zeichnete Abwehrchef Schuon, der in seinem zweiten Spiel für den SVS Carl Zeiss-Keeper Nulle mit dem Kopf keine Abwehrchance ließ (9.).

Die van Eck-Elf zeigte sich von dem Rückstand nicht geschockt, spielte weiter munter nach vorne und zeigte sich vor allem bei Standards durch Routinier Ziegner gefährlich. Belohnt wurden die Jenaer Offensivbemühungen in der 19. Minute durch den agilen Smeekes, der nach schöner Einzelaktion handlungsschnell vollstreckte und bereits seinen dritten Saisontreffer bejubeln konnte. Auch in der Folge waren die Thüringer im Offensivspiel präsenter als der SVS, was in der 32. Minute Früchte trug: Nach Vorarbeit von Ralf Schmidt drückte Innenverteidiger Riemer den Ball aus kurzer Distanz über die Linie. Die Dais-Schützlinge bemühten sich zwar in einer etwas verflachenden Partie fortan um Spielkontrolle und den Ausgleich, konnten diesen aber trotz einer guten Eberlein-Chance (44.) vor dem Halbzeitpfiff nicht erzielen.

Der 2. Spieltag

Die Gastgeber kamen engagiert aus der Kabine und setzten die van Eck-Elf von Wiederanpfiff an unter Druck. Nahezu folgerichtig hatten die Kurpfälzer auch vielversprechende Torgelegenheiten durch Öztürk (48.), Dorn (50.) und einen Jungwirth-Schuss, bei dem Nulle sein ganzes Können aufbieten musste (53.). Auf der anderen Seite verpassten es der eingewechselte Hähnge (63.) und Smeekes, allein vor SVS-Keeper Gurski, im Konterspiel die vorzeitige Entscheidung zugunsten von Jena herbei zu führen.

Während der SVS auch in der Schlussphase weiter Druck aufbaute, machten die Jenaer bei zahlreichen Kontergelegenheiten in Person etwa von Amirante (79.) und Smeekes (80.) leichtfertigerweise den Sack nicht zu. So hätte der Ex-Rostocker Dorn in der 82. Minute um ein Haar ausgelichen, traf aber nur das Außennetz, wie auch Öztürk an FCC-Keeper Nulle scheiterte (86.). Als alles bereits auf einen Sieg der Gäste hindeutete, brachte Riemer SVS-Angreifer Dorn zu Fall. Routinier Pinto behielt aufgrund seiner Erfahrung von 129 Bundesliga-Spielen die Nerven und verwandelte sicher zum Endstand von 2:2.

Der SV Sandhausen ist wie Carl Zeiss nicht für die erste Runde des DFB-Pokals am kommenden Wochenende qualifiziert und reist am Samstag, dem 8. August, zu Dynamo Dresden. Jena erwartet einen Tag darauf die Bayern-Reserve auf dem heimischen Ernst-Abbe-Sportfeld.