18:29 - 28. Spielminute

Gelbe Karte (Rostock)
Sebastian
Rostock

18:30 - 29. Spielminute

Foulelfmeter
Sam
verschossen
K'lautern

18:47 - 45. + 1 Spielminute

Tor 0:1
Bülow
Kopfball
Vorbereitung O. Schröder
Rostock

19:12 - 55. Spielminute

Gelbe Karte (K'lautern)
Mandjeck
K'lautern

19:18 - 61. Spielminute

Gelbe Karte (K'lautern)
Sam
K'lautern

19:20 - 63. Spielminute

Spielerwechsel (K'lautern)
Steinhöfer
für Ilicevic
K'lautern

19:20 - 64. Spielminute

Spielerwechsel (K'lautern)
Nemec
für Mandjeck
K'lautern

19:28 - 72. Spielminute

Spielerwechsel (Rostock)
Schlitte
für Johannsson
Rostock

19:33 - 76. Spielminute

Spielerwechsel (Rostock)
Jänicke
für Dahlén
Rostock

19:36 - 79. Spielminute

Spielerwechsel (K'lautern)
Paljic
für Jendrisek
K'lautern

19:42 - 86. Spielminute

Spielerwechsel (Rostock)
Kern
für Bartels
Rostock

19:43 - 87. Spielminute

Gelbe Karte (Rostock)
O. Schröder
Rostock

19:44 - 88. Spielminute

Gelb-Rote Karte (K'lautern)
Bugera
K'lautern

FCK

ROS

2. Bundesliga

Bülow lässt die Party platzen

Bugera fliegt vom Platz

Bülow lässt die Party platzen

Walke pariert gegen Sam

Chance vertan: Sam scheitert per Strafstoß an Walke. picture alliance

Lauterns Coach Marco Kurz wechselte nach dem 2:1-Sieg in Bielefeld zweimal. Ilicevic und Lakic begannen anstelle von Steinhöfer und Nemec.

Auf Rostocker Seite nahm Coach Marco Kostmann im Vergleich zur jüngsten 1:2-Heimpleite gegen den FSV Frankfurt ebenfalls zwei Änderungen vor. Bülow und Schröder ersetzten Orestes und Pannewitz.

Spieler des Spiels
Rostock

Alexander Walke Tor

1
Tore und Karten

0:1 Bülow (45' +1, Kopfball, O. Schröder)

K'lautern
K'lautern

Sippel 2,5 - Dick 3, Amedick 4, Rodnei 3,5, Bugera 4,5 - Bilek 3,5, Mandjeck 4,5 , Ilicevic 5 , Sam 5 - Jendrisek 5 , Lakic 4,5

Rostock
Rostock

Walke 1 - Schöneberg 2,5, Bülow 3 , Sebastian 3,5 , Carnell 2,5 - O. Schröder 3 , Danielsson 4, Langen 3,5, Dahlén 3 - Johannsson 4 , Bartels 3

Schiedsrichter-Team
Günter Perl

Günter Perl Pullach

2
Spielinfo

Stadion

Fritz-Walter-Stadion

Zuschauer

50.000 (ausverkauft)

Viel stand auf dem Spiel, und das merkte man beiden Teams auch an. Lautern wirkte etwas gehemmt vom Erwartungsdruck, der im Umfeld herrschte, den Aufstieg vorzeitig perfekt zu machen. Rostock, im Keller mit dem Rücken zur Wand, verteidigte von Beginn an hochkonzentriert und machte den Pfälzern das Leben schwer. Bis auf eine Halbchance durch Jendrisek (6.) und einen gute Kopfballmöglichkeit durch Lakic (10.) brachten die Roten Teufel vorerst nichts zustande.

Die Gäste schafften es durch engagiertes Auftreten, den FCK vom eigenen Tor fernzuhalten und das Geschehen hauptsächlich im Mittelfeld stattfinden zu lassen. Auf Augenhöhe neutralisierten sich beide Teams weitgehend und lieferten den Zuschauern im proppenvollen Fritz-Walter-Stadion kein sonderlich ansehnliches Duell.

Bis zur 28. Minute passierte herzlich wenig, ehe sich Kaiserslautern urplötzlich die dicke Chance zur Führung bot. Nachdem Sebastian Lakic im Strafraum festgehalten hatte, trat Sam zum fälligen Elfmeter an, scheiterte aber an Walke (29.). Wenige Augenblicke später versuchte sich der Unglücksrabe akrobatisch, fand aber erneut im Hansa-Keeper seinen Meister (29.). Ansonsten passierte auch im Schlussdrittel des ersten Abschnitts nicht viel. Johannsson (40.) und Dick (42.) verfehlten ihr Ziel, bevor es Sekunden vor dem Pausenpfiff auf einmal 1:0 für die Gäste stand. Nach einem Schröder-Freistoß von rechts war im Zentrum Bülow zur Stelle und köpfte die Kugel ins linke untere Eck (45.).

Der 32. Spieltag

Nach dem Wechsel bot sich zunächst ein unverändertes Bild. Der Spitzenreiter mühte sich, agierte aber glücklos und ohne Durchschlagskraft. So mussten Standards herhalten, um Torgefahr zu enttfachen. Nach einem Eckstoß von Bugera standen die Hausherren dicht vor dem Ausgleich, Walke kratzte Lakics Kopfball aber gerade noch von der Linie (54.). Auf der anderen Seite hätte Schröder um ein Haar sein zweites Tor vorbereitet, als Amedick den Freistoß des Rostockers seinem eigenen Keeper aus kurzer Distanz gegen die Brust köpfte (57.).

Weil es auch in der Folge spielerisch nicht wesentlich besser wurde, reagierte Kurz und wechselte gleich doppelt. Steinhöfer und Nemec kamen für Ilicevic und Mandjeck (63.). Die Roten Teufel agierten bisweilen ungeduldig und hektisch und schienen den vorzeitigen Aufstieg erzwingen zu wollen, steigerten sich aber mit zunehmender Spieldauer. Nachdem Sebastian Lakic nur mit viel Mühe hatte stoppen können, musste Walke gegen Steinhöfer sein ganzes Können aufbieten, um das 1:1 zu verhindern (69.).

Die Pfälzer versuchten alles, rannten verzweifelt an, hatten aber das nötige Glück nicht auf ihrer Seite. Sam wurde gerade noch geblockt (77.), Nemec scheiterte am reaktionsschnellen Walke (82.), und Amedick schoss daneben (85.). Spätestens als sich der gefrustete Bugera durch ein ebenso unnötiges wie absichtliches Handspiel im Mittelfeld Gelb-Rot holte, war die Aufstiegsparty geplatzt.

Kaiserslautern reist nächste Woche am Sonntag zur TuS Koblenz, Rostock erwartet zeitgleich Cottbus zum Ost-Derby.