18:27 - 27. Spielminute

Gelbe Karte (Paderborn)
Krösche
Paderborn

18:32 - 31. Spielminute

Gelbe Karte (Union)
Menz
Union

19:10 - 54. Spielminute

Spielerwechsel (Paderborn)
Wemmer
für Guié-Mien
Paderborn

19:13 - 56. Spielminute

Gelbe Karte (Union)
Stuff
Union

19:15 - 59. Spielminute

Spielerwechsel (Union)
K. Benyamina
für Sahin
Union

19:23 - 65. Spielminute

Spielerwechsel (Paderborn)
Brandy
für Daghfous
Paderborn

19:24 - 67. Spielminute

Tor 1:0
Saglik
Linksschuss
Vorbereitung Alushi
Paderborn

19:27 - 69. Spielminute

Tor 2:0
Brandy
Linksschuss
Vorbereitung Brückner
Paderborn

19:29 - 73. Spielminute

Spielerwechsel (Union)
Ede
für Dogan
Union

19:30 - 74. Spielminute

Gelbe Karte (Union)
Peitz
Union

19:33 - 76. Spielminute

Spielerwechsel (Union)
Gebhardt
für Mattuschka
Union

19:40 - 83. Spielminute

Tor 3:0
Löning
Rechtsschuss
Vorbereitung Brandy
Paderborn

19:39 - 83. Spielminute

Spielerwechsel (Paderborn)
Löning
für Saglik
Paderborn

19:43 - 87. Spielminute

Gelbe Karte (Union)
K. Benyamina
Union

SCP

FCU

2. Bundesliga

Saglik braucht langen Anlauf, Löning nicht

Paderborn beendet Negativserie - Dritte Pleite in Folge für Union

Saglik braucht langen Anlauf, Löning nicht

Saglik (Mi.) im Duell mit Berlins Göhlert und Kohlmann (re.).

Im Eiltempo: Saglik (Mi.) im Duell mit Berlins Göhlert und Kohlmann (re.). picture-alliance

Paderborns Trainer André Schubert brachte nach der 0:3-Pleite beim 1. FC Kaiserslautern einen Neuen: Der wiedergenesene Gonther kam für Holst. Auch Union Berlins Coach Uwe Neuhaus tauschte im Vergleich zum torlosen Heimremis gegen den FC Augsburg einmal. Stuff spielte an Stelle von Rauw.

Die Begegnung brauchte nicht lange, um Fahrt aufzunehmen. Beide Mannschaften legten anfangs keinen allzu großen Wert darauf, sich lange im Mittelfeld aufzuhalten und suchten den Weg nach vorne. Kurz nach dem Anpfiff setzte Sahin nach einer Freistoßflanke per Kopf auch gleich das erste dicke Ausrufezeichen. Doch SCP-Schlussmann Jensen stand richtig und parierte reflexartig. Auf der Gegenseite hatte Saglik gleich zweimal die Führung auf dem Fuß: Zuerst traf der Türke aber nur den linken Pfosten (4.), ehe er nach feinem Trick im Eins-gegen-Eins am Berliner Keeper Glinker scheiterte (6.).

Der 22. Spieltag

Danach reagierten die Eisernen allerdings. Sie verschleppten das Tempo ein wenig und hielten den Ball lange in den eigenen Reihen. Dadurch kamen sie zu mehr Ballbesitz, konnten daraus aber kein Kapital schlagen. Bis auf Halbchancen von Mosquera (17.) und Mattuschka (21.) brachten die Berliner nicht viel zustande. Paderborn dagegen durfte sich aufgrund dieses Spielverlaufs im eigenen Stadion aufs Kontern verlegen, allerdings war dem SCP die Spritzigkeit der Anfangsphase etwas abhanden gekommen, so dass lange Zeit nichts Zwingendes aus den Offensivaktionen der Gastgeber resultierte.

Das änderte sich in der 33. Minute, als Brückner Alushi auf der linken Seite einsetzte. Dieser passte dann mit viel Übersicht in die Mitte zu Saglik, der freistehend aus fünf Metern zum Abschluss kam. Der Türke versuchte, den Ball am herauseilenden Glinker rechts vorbeizulegen, doch Berlins Schlussmann rettete per Fußabwehr. Danach dominierten intensive Zweikämpfe das Geschehen auf dem Feld, so dauerte es bis kurz vor dem Pausenpfiff, ehe wieder Gefahr aufkam: Die Gäste verloren nach einer Ecke von rechts im eigenen Strafraum die Orientierung, doch weder Gonther noch Saglik konnten das Tohuwabohu entscheidend ausnutzen (42.), so dass es letztlich torlos in die Kabinen ging.

Schubert hat das glücklichere Händchen

Er hätte den SCP im ersten Durchgang mehrfach in Führung bringen können, tat es aber nicht: Mahir Saglik (li.). imago

Im zweiten Durchgang ließen es beide Mannschaften zunächst ruhig angehen. Die Abwehrreihen standen solide, profitierten aber auch von harmlosen Angriffsbestrebungen der gegnerischen Angreifer. Beide Trainer reagierten und brachten frische Offensivleute. Beim SCP kamen Wemmer und Brandy, während auf Berliner Seite Benyamina den wenig auffälligen Sahin ersetzte. Vor allem bei den Paderbornern fruchteten die Maßnahmen. Der SCP bekam nun Oberwasser, sorgte insbesondere über die Flügel für viel Wirbel und kam so auch zu Einschussgelegenheiten.

Wemmer scheiterte aber vom linken Fünfereck zunächst am gut reagierenden Glinker (64.), ehe es Saglik besser machte: Nach einem Ballgewinn in der eigenen Hälfte leitet Schachten umgehend auf Alushi weiter, der wiederum blitzartig zu Saglik passte. Dieser hatte plötzlich freie Bahn, umkurvte dann den herausgeeilten Glinker und schob das Leder aus 15 Metern ins leere Tor (67.). Zwei Minuten später folgte der nächste Streich. Glinker konnte einen satten Brückner-Schuss aus der zweiten Reihe nicht richtig entschärfen, der Ball kullerte weiter in Richtung Tor. Brandy setzte nach, kam auch am linken Pfosten ans Spielgerät, touchierte dieses aber nur. Die Kugel prallte jedoch vom zurückgekommen Glinker ab und überquerte die Torlinie.

Union steckte nicht auf und drängte nun auf den Anschluss, allerdings waren die Eisernen zu harmlos. Anders die Gastgeber, bei denen Löning einen perfekten Einstand feiern durfte. Der 28-Jährige war nur Sekunden im Spiel, als er eine Brandy-Flanke von rechts perfekt verwertete und das 3:0 markierte (83.). Danach war die Luft raus, so dass sich die Begegnung im weiteren Verlauf ereignislos ihrem Ende näherte.

Spieler des Spiels

Mahir Saglik Sturm

2,5
Tore und Karten

1:0 Saglik (67', Linksschuss, Alushi)

2:0 Brandy (69', Linksschuss, Brückner)

3:0 Löning (83', Rechtsschuss, Brandy)

Paderborn

Jensen 3 - Strohdiek 3, Gonther 2,5, Mohr 3, Schachten 2,5 - Krösche 3 , Guié-Mien 4,5 , Alushi 2,5, Brückner 3 - Saglik 2,5 , Daghfous 3,5

Union

Glinker 3 - Menz 5 , Stuff 4 , Göhlert 4, Kohlmann 4 - Peitz 3 , Mattuschka 4 , Parensen 3, Dogan 5 - Mosquera 5, Sahin 4

Schiedsrichter-Team

Günter Perl Pullach

2
Spielinfo

Stadion

Energieteam-Arena

Zuschauer

5.237

Der SC Paderborn reist am kommenden Spieltag sonntags zu Energie Cottbus, tags darauf empfangen die Eisernen den FC St. Pauli.