20:45 - 30. Spielminute

Gelbe Karte (K'lautern)
Mandjeck
K'lautern

21:00 - 45. Spielminute

Gelbe Karte (K'lautern)
Bugera
K'lautern

21:01 - 45. + 1 Spielminute

Gelbe Karte (K'lautern)
Bilek
K'lautern

21:26 - 53. Spielminute

Gelbe Karte (K'lautern)
Rodnei
K'lautern

21:36 - 64. Spielminute

Gelbe Karte (Duisburg)
Tiffert
Duisburg

21:44 - 71. Spielminute

Tor 0:1
Jendrisek
Linksschuss
Vorbereitung Sam
K'lautern

21:46 - 73. Spielminute

Spielerwechsel (Duisburg)
Vidosic
für Adler
Duisburg

21:47 - 74. Spielminute

Tor 1:1
Rodnei
Eigentor, Rechtsschuss
Vorbereitung Caiuby
Duisburg

21:50 - 77. Spielminute

Spielerwechsel (Duisburg)
Ben-Hatira
für Sahan
Duisburg

21:49 - 77. Spielminute

Spielerwechsel (K'lautern)
Steinhöfer
für Ilicevic
K'lautern

22:05 - 90. + 2 Spielminute

Gelbe Karte (K'lautern)
Lakic
K'lautern

21:46 - 90. + 1 Spielminute

Spielerwechsel (K'lautern)
Lakic
für Jendrisek
K'lautern

MSV

FCK

2. Bundesliga

Jendrisek jubelt nur kurz

Duisburg denkt defensiv - Lautern geht als Spitzenreiter ins Topspiel

Jendrisek jubelt nur kurz

Fußball, 2. Bundesliga: Adam Nemec (l., 1. FC Kaiserslautern) gegen Christian Tiffert (MSV Duisburg)

Eng am Mann: Adam Nemec beharkt sich mit Christian Tiffert. picture-alliance

MSV-Coach Milan Sasic hatte gegen seinen Ex-Klub gegenüber der 0:2-Niederlage in Düsseldorf ein paar Personalprobleme: Bodzek (Gelb-Rot-Sperre), Andersen und Schindler (beide erkältet) mussten passen, Schlicke saß nur auf der Bank. Dafür durften sich Tararache, Fahrenhorst, Caiuby und Adler von Beginn an versuchen. Auf Seiten der Lauterer nahm Trainer Marco Kurz nur einen Wechsel vor. Jendrisek, der beim 3:0 gegen Paderborn als Joker doppelt getroffen hatte, verdrängte Lakic auf die Bank.

Zu Beginn der ersten Hälfte ließ sich auf dem holprigen Untergrund in der MSV-Arena keine überlegene Mannschaft ausmachen. Beide Seiten versteckten sich nicht, beide produzierten immer wieder Fehlpässe - und beide hatten frühe Chancen: Zunächst hätte Jendrisek per Kopf fast einen perfekten FCK-Konter über Sam und Bugera erfolgreich abgeschlossen (5.), auf der anderen Seite Adler Sippel beinahe mit einem verdeckten Schuss aus spitzem Winkel überrascht (13.).

Spieler des Spiels
K'lautern

Sidney Sam Mittelfeld

2
Tore und Karten

0:1 Jendrisek (71', Linksschuss, Sam)

1:1 Rodnei (74', Eigentor, Rechtsschuss, Caiuby)

Duisburg
Duisburg

Starke 3 - Veigneau 4, Fahrenhorst 4, Tiago 3, Tararache 4 - Sahan 3,5 , Grlic 3, Tiffert 3,5 - Adler 4 , Baljak 3,5, Caiuby 3,5

K'lautern
K'lautern

Sippel 3 - Dick 2,5, Amedick 2,5, Rodnei 3 , Bugera 3 - Mandjeck 3,5 , Bilek 3,5 , Ilicevic 4 , Sam 2 - Nemec 4, Jendrisek 4

Schiedsrichter-Team
Wolfgang Stark

Wolfgang Stark Ergolding

2
Spielinfo

Stadion

MSV-Arena

Zuschauer

14.008

Und es blieb umkämpft, man ging nicht zimperlich miteinander um. Spielerisch machten die Gäste den besseren Eindruck, der MSV operierte hauptsächlich mit hohen, langen Bällen. So war es auch FCK-Kapitän Amedick, der dem Führungstor sehr nahe kam: Nach Bugeras Freistoßflanke köpfte er aus gut fünf Metern völlig freistehend knapp drüber (32.). Nach Chancen stand es zur Pause also 2:1 für Lautern, insgesamt dominierten allerdings Einsatzwille und Defensivdenken auf beiden Seiten.

Der 22. Spieltag

Viel änderte sich am Spiel unmittelbar nach dem Seitenwechsel nicht: Der FCK wirkte zielstrebiger, wollte das Risiko aber wie die "Zebras" auf der anderen Seite nicht erhöhen. Und dann kam auch noch Pech hinzu - Nemec übersah Jendrisek in seinem Rücken nach Sams präziser Flanke und klaute seinem Sturmpartner eine hervorragende Kopfballchance (61.).

Sehenswertes schienen sich beide Teams für die letzten 20 Minuten aufgehoben zu haben, plötzlich fielen Tore! Allerdings begünstigt durch Abwehrfehler: Zunächst legte sich Fahrenhorst im Zweikampf mit Jendrisek zu früh auf den Rasen, sodass der Slowake Sams Zuspiel aus spitzem Winkel verwerten konnte (71.). Doch schon drei Minuten später antworteten die "Zebras": Caiuby, von Joker Vidosic eingesetzt, flankte scharf von links an den Fünfer, wo Rodnei Zentimeter vor Baljak seinen Fuß in den Ball hielt - Eigentor. Zwar forcierten beide Seiten nach den beiden Toren noch einmal ihre Bemühungen, es blieb aber beim letztlich leistungsgerechten 1:1. Zu selten spielten weder "Zebras" noch "Teufel" durchdacht nach vorne.

Sechs Punkte trennen den MSV nach diesem Remis von Relegationsplatz drei, am kommenden Freitag sollte die Sasic-Elf im Verfolgerduell bei Arminia Bielefeld punkten, wenn noch etwas aus dem Bundesliga-Traum werden soll. Der 1. FC Kaiserslautern hat durch den Punkt die Tabellenführung zurückerobert und sich vor allem Selbstvertrauen für den nächsten Montag geholt: Dann gastiert der FC St. Pauli am Betzenberg.