2. Bundesliga 2009/10, 14. Spieltag
13:24 - 24. Spielminute

Tor 0:1
Brinkmann
Rechtsschuss
Augsburg

13:41 - 42. Spielminute

Gelbe Karte
Ben-Hatira
Duisburg

14:02 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Yankov
für Ben-Hatira
Duisburg

14:14 - 57. Spielminute

Spielerwechsel
Strauß
für Mölzl
Augsburg

14:17 - 60. Spielminute

Spielerwechsel
Bodzek
für Caiuby
Duisburg

14:22 - 64. Spielminute

Tor 0:2
Traoré
Linksschuss
Vorbereitung M. Ndjeng
Augsburg

14:29 - 72. Spielminute

Gelbe Karte
Buck
Augsburg

14:31 - 73. Spielminute

Gelbe Karte
Traoré
Augsburg

14:32 - 74. Spielminute

Tor 1:2
Tiffert
Rechtsschuss
Duisburg

14:30 - 74. Spielminute

Foulelfmeter
Tiffert
verschossen
Duisburg

14:37 - 79. Spielminute

Tor 2:2
Tiffert
Handelfmeter,
Rechtsschuss
Duisburg

14:40 - 83. Spielminute

Gelbe Karte
M. Ndjeng
Augsburg

14:42 - 84. Spielminute

Gelb-Rote Karte
Bruno Soares
Duisburg

14:41 - 84. Spielminute

Spielerwechsel
Hain
für da Costa
Augsburg

14:41 - 84. Spielminute

Spielerwechsel
Ke. Schindler
für M. Ndjeng
Augsburg

14:48 - 90. + 1 Spielminute

Spielerwechsel
Theißen
für Adler
Duisburg

MSV

FCA

Jentzsch pariert Strafstoß

Tiffert rettet Zebras einen Punkt

Veigneau (re.) gegen Brinkmann

Brinkmann (ob.) wurde nicht immer so hart bedrängt wie hier von Veigneau und brachte den FCA in Front. picture alliance

Duisburgs Trainer Milan Sasic verzichtete nach dem 1:0-Sieg bei der SpVgg Greuther Fürth auf personelle Veränderungen. Auf Augsburger Seite stellte Coach Jos Luhukay im Vergleich zum 3:2-Heimsieg gegen den FC St. Pauli dreimal um. Für Bellinghausen (grippaler Infekt), Sinkala (Gelbsperre) und Torghelle begannen de Roeck, Brinkmann und Mölzl.

Augsburg stellte nur in der Frühphase des ersten Durchgangs das aktivere Team, ehe Duisburg nach kurzer Findungsphase selbst ins Spiel fand und sukzessive das Kommando übernahm. Nachdem Sahan aus 20 Metern einen ersten Warnschuss abgegeben hatte, bot sich den Zebras nach zehn Minuten die ganz dicke Chance zur Führung. Adler drang nach Möhrles Fehler von links in den Strafraum ein und bereitete Jentzsch mit einem harten Flachschuss Probleme. Der Keeper ließ den Ball zu Ben-Hatira abprallen, der aus acht Metern das Tor leere Tor vor sich hatte, die Kugel aber nur an die Unterlatte nagelte.

Augsburg gab im Mittelfeld zu viele Zweikämpfe verloren und fand sich fortan vornehmlich in der Defensive wieder. Duisburg machte Druck, setzte sich in der gegnerischen Hälfte fest und suchte den Führungstreffer. Die beste Gelgenheit bot sich in dieser Phase Grlic, der Jentzsch per Drehschuss zu einer guten Parade zwang (13.). Der FCA wackelte - besonders Buck hatte links wiederholt große Probleme - und setzte nur selten eigene Offensivakzente. Thurks zu hoch angesetzter Kopfball bildete eine seltene Ausnahme, ehe die Gäste überraschend in Front gingen. Nach einer zunächst abgewehrten Augsburger Ecke kam das Leder von links erneut nach innen. Herzog faustete die Kugel weit aus dem Strafraum, wo Brinkmann volles Risiko ging und das Leder aus 26 Metern volley zum 0:1 in die Maschen jagte - Traumtor (24.).

Davon offensichtlich inspiriert versuchte es Caiuby auf der Gegenseite ebenfalls per Direktabnahme, scheiterte aber an Jentzsch (26.), bevor Adler aus sechs Metern rechts vorbei köpfte (28.). Erst nach einer guten halben Stunde bekamen die Fuggerstädter das Match wieder etwas besser in den Griff. Der FCA verteidigte nun konsequenter und verwaltete die glückliche Führung bis zum Pausenpfiff ohne größere Zwischenfälle weitgehend unfallfrei.

Der 14. Spieltag

Jos Luhukay schien in der Kabine den richtigen Ton angeschlagen zu haben, denn Augsburg wirkte nun deutlich konzentrierter als über weite Strecken des ersten Abschnitts. Duisburg war offensiv bemüht, mehr aber nicht. Die Zebras fanden den Schlüssel nicht und rannten sich immer wieder in der Gästeabwehr fest. Zudem bot der MSV den Fuggerstädtern wiederholt viel Platz zum Kontern.

Der FCA trug seine schnellen Gegenangriffe vorerst etwas zu unpräzise vor, ehe die Qualität der Möglichkeiten zunahm. Bruno Soares unterlief einen weiten Ball aus der Augsburger Hälfte, Tiago und Herzog waren sich uneinig, hatten aber Glück, dass Thurk das Spielgerät haarscharf neben den Kasten spitzelte (59.). Fünf Minuten später war es schließlich soweit: Thurk hatte viel Platz, trieb das Leder nach vorne und bediente Ndjeng, dessen 16-Meter-Schuss Herzog nicht festhalten konnte. Traore sprintete heran und staubte zum 0:2 ab (64.).

Duisburg gab sich nicht geschlagen und bewies Moral. Adler kam dem Anschlusstreffer vorerst am nächsten, scheiterte aus 14 Metern jedoch am reaktionsschnellen Jentzsch (71.). Dann aber überschlugen sich die Ereignisse. Nach Reinhardts Foul im Strafraum an Sahan entschied Referee Tobias Stieler auf Elfmeter. Tiffert trat an, fand aber in Jentzsch seinen Meister, ehe er den Nachschuss doch noch über die Linie drückte (74.). Der MSV glaubte nun endgültig wieder an sich und warf alles nach vorne. Adler hatte den Ausgleich auf dem Fuß, zielte freistehend aus halbrechter Position aber ganz knapp links vorbei (77.), bevor Schiedsrichter Stieler wieder auf den Punkt zeigte - diesmal hatte Brinkmann einen Schuss mit dem Arm geblockt. Tiffert trat erneut an und machte seine Sache deutlich besser als beim ersten Versuch - 2:2 (79.).

Das Match stand in der Schlussphase auf des Messers Schneide. Obwohl die Zebras die Schlussminuten nur noch zu zehnt bestreiten mussten - Bruno Soares kassierte die Ampelkarte (85.) -, gaben sich auch die Hausherren mit dem Punkt nicht zufrieden. Beinahe hätte Adler Jentzsch mit einer Mischung aus Flanke und Torschuss von rechts überrascht, der FCA-Keeper hielt das 2:2 schlussendlich aber fest (90.).

Der MSV Duisburg gastiert nächste Woche am nächsten Sonntag in Paderborn. Augsburg empfängt bereits am Freitag den FSV Frankfurt.