2. Bundesliga 2009/10, 12. Spieltag
13:45 - 15. Spielminute

Tor 1:0
Caiuby
Rechtsschuss
Vorbereitung Ben-Hatira
Duisburg

13:51 - 21. Spielminute

Tor 2:0
Fahrenhorst
Rechtsschuss
Vorbereitung Ben-Hatira
Duisburg

14:04 - 35. Spielminute

Gelbe Karte
Vrancic
Ahlen

14:36 - 50. Spielminute

Gelbe Karte
Bodzek
Duisburg

14:38 - 51. Spielminute

Tor 2:1
Busch
Linksschuss
Vorbereitung Bröker
Ahlen

14:50 - 63. Spielminute

Spielerwechsel
Yankov
für Larsen
Duisburg

14:51 - 64. Spielminute

Spielerwechsel
Tankulic
für Wiemann
Ahlen

15:03 - 77. Spielminute

Spielerwechsel
Blacha
für Reichwein
Ahlen

15:04 - 78. Spielminute

Gelbe Karte
Book
Ahlen

15:05 - 79. Spielminute

Spielerwechsel
Ede
für Caiuby
Duisburg

15:07 - 81. Spielminute

Gelbe Karte
Bruno Soares
Duisburg

15:10 - 84. Spielminute

Spielerwechsel
Mikolajczak
für Toborg
Ahlen

15:16 - 89. Spielminute

Tor 2:2
Döring
Kopfball
Vorbereitung Tankulic
Ahlen

15:00 - 90. Spielminute

Spielerwechsel
Andersen
für Ben-Hatira
Duisburg

MSV

AHL

Ben-Hatira bereitet zweimal vor - 15. siegloses Spiel für Ahlen

Döring vermiest Sasic das Debüt

Duisburgs Torschütze Caiuby (li.) gegen Reichwein

Angreifer unter sich: Duisburgs Torschütze Caiuby (li.) gegen Marcel Reichwein. picture-alliance

Unter der Woche hatte der MSV Ersatz für den gefeuerten Trainer Peter Neururer gefunden: Milan Sasic soll es bei den Zebras nun richten. Der Kroate veränderte die Startelf im Vergleich zum 3:0-Auswärtserfolg beim TuS Koblenz auf einer Position: Schlicke rückte nach überstandener Grippe für Korzynietz (Muskelfaserriss) ins Team.

Auf Seiten von Ahlen fehlte nach dem 0:1 zu Hause gegen die SpVgg Greuther Fürth di Gregorio (Gelbsperre), für den Vrancic von Beginn an ran durfte.

In einer sehr verhaltenen Anfangsphase legte Duisburg gegen tiefstehende Ahlener sein Augenmerk zunächst verstärkt auf Ballkontrolle. Geduldig bauten die "Zebras" auf der Suche nach der Lücke immer wieder von hinten auf.

Die erste Chance ergab sich so erst nach einer Viertelstunde, wurde aber auch gleich genutzt: Veigneaus feiner Pass über Wiemann hinweg erreichte Ben-Hatira, der links die Linie entlang spurtete und flach in die Mitte flankte. Larsen verpasste, dahinter aber war Caiuby einen Tick schneller als Gegenpart Pelzer und jagte das Leder vom rechten Fünfereck unter die Latte (15.).

Die "Zebras" blieben nach der Führung am Drücker. Gegen überforderte Gäste, die nach vorne wenig zustande brachten und hinten anfällig waren, legte die Sasic-Elf bald nach: Veigneau führte einen Freistoß schnell aus. Wieder enteilte Ben-Hatira Wiemann, drang in den Strafraum ein und legte quer auf Fahrenhorst, der ungedeckt einen (!) Meter vor dem Tor zunächst die Latte traf, dann aber den Abpraller locker einnetzte (21.).

Mit der sicheren Führung im Rücken agierte der MSV plötzlich fahrig und unkonzentriert und stellte das Fußballspielen nahezu ein. Ahlen kam etwas besser in die Partie, hatte eine Zufallschance durch Busch (24.). Ansonsten aber blieb die Hock-Elf offensiv bis kurz vor der Pause harmlos, als Vrancic Starke aus 16 Metern prüfte (43.).

Der 12. Spieltag

Ohne personelle Veränderungen ging es nach dem Kabinengang weiter. Unverändert blieb der MSV viel zu passiv und kassierte alsbald die Quittung: Bröker kam fast an der Eckfahne gegen Bruno Soares zur Flanke. In der Mitte nahm Busch das Leder vom Elfmeterpunkt aus der Drehung volley und traf ins linke untere Eck (51.).

Das Gegentor war schon eine Art Weckruf für Duisburg, doch Rot Weiss hatte durch den Anschlusstreffer Lunte gerochen. Möglichkeiten hüben wie drüben waren die Folge (Ben-Hatira, 54., Bröker, 56.).

Die Kontrahenten begegneten sich in der Folge auf Augenhöhe, neutralisierten sich meist im Mittelfeld. Bei den "Zebras" musste Larsen mit Verdacht auf Muskelfaserriss raus (63.). Der für den Dänen eingewechselte Yankov verpasste es nach tollem Konter über Tiffert, den alten Toreabstand wiederherzustellen (68.).

In der Endphase der Partie blieben die beiden Strafräume nahezu verwaist, da sich beide Mannschaften eine wahre Fehlpassorgie lieferten und es darüberhinaus nicht gelang, eine zündende Idee zu entwickeln. Ahlen suchte nimmermüde seine Chance und wurde kurz vor Schluss doch noch belohnt: Nach einer Ecke des eingewechselten Mikolajczak brachte der MSV den Ball nicht weg. Der ebenfalls eingewechselte Tankulic legte per Kopf fast von der Torauslinie zurück auf Döring, der aus fünf Metern ins rechte Eck einnickte (90.).

Duisburg tritt am Sonntag (22. November) bei Greuther Fürth an, während Ahlen schon am Freitag zuvor Paderborn empfängt.