13:32 - 22. Spielminute

Gelbe Karte (K'lautern)
Mandjeck
K'lautern

13:35 - 24. Spielminute

Gelbe Karte (Karlsruhe)
Langkamp
Karlsruhe

13:52 - 42. Spielminute

Tor 1:0
Rodnei
Rechtsschuss
Vorbereitung Bugera
K'lautern

14:16 - 51. Spielminute

Gelbe Karte (Karlsruhe)
M. Langkamp
Karlsruhe

14:16 - 51. Spielminute

Spielerwechsel (Karlsruhe)
A. Fink
für Stindl
Karlsruhe

14:19 - 53. Spielminute

Tor 2:0
B. Schulz
Handelfmeter,
Rechtsschuss
K'lautern

14:32 - 66. Spielminute

Spielerwechsel (Karlsruhe)
Chrisantus
für Tarvajärvi
Karlsruhe

14:36 - 70. Spielminute

Spielerwechsel (K'lautern)
K. Hesse
für Nemec
K'lautern

14:39 - 73. Spielminute

Spielerwechsel (Karlsruhe)
Mutzel
für Staffeldt
Karlsruhe

14:40 - 75. Spielminute

Spielerwechsel (K'lautern)
Bilek
für B. Schulz
K'lautern

14:42 - 76. Spielminute

Gelbe Karte (Karlsruhe)
Timm
Karlsruhe

14:50 - 84. Spielminute

Spielerwechsel (K'lautern)
Pavlovic
für Ilicevic
K'lautern

FCK

KSC

2. Bundesliga

Schulz bestraft Langkamps Aussetzer

FCK holt sich die Tabellenführung zurück

Schulz bestraft Langkamps Aussetzer

Lauterns Rodnei (re.) sorgte nicht nur hinten gegen Tarvajärvi für Ruhe, vielmehr zeigte er sich vorne torhungrig.

Treffsicher: Lauterns Rodnei (re.) sorgte nicht nur hinten gegen Tarvajärvi für Ruhe, vielmehr zeigte er sich vorne torhungrig. picture-alliance

FCK-Coach Marco Kurz brachte nach dem 2:1-Pokalsieg gegen Bayer Leverkusen mit Ilicevic einen Neuen: Der Kroate war im Pokal rotgesperrt, durfte nun aber wieder mitmachen. Paljic musste dafür auf die Bank. Karlsruhes Trainer Markus Schupp ging mit seiner Mannschaft im Pokal bei Borussia Dortmund mit 0:3 baden, dennoch vertraute er dem gleichen Personal.

Vom Fleck weg sorgten beide Mannschaften für eine unterhaltsame Partie zweier ebenbürtiger Mannschaften. Der KSC erwischte den etwas besseren Start und erspielte sich leichte Feldvorteile. Die Badener versuchten es mit direktem und schnellem Flügelspiel, allerdings waren die Flanken für die kopfballstarke Innenverteidigung der Lauterer um Kapitän Amedick keine allzu große Herausforderung.

Der 7. Spieltag

Spieler des Spiels
K'lautern

Rodnei Abwehr

1,5
Tore und Karten

1:0 Rodnei (42', Rechtsschuss, Bugera)

2:0 B. Schulz (53', Handelfmeter, Rechtsschuss)

K'lautern
K'lautern

Sippel 3 - Dick 2, Amedick 2, Rodnei 1,5 , Bugera 2,5 - B. Schulz 2,5 , Mandjeck 3 , Ilicevic 3 , Sam 3 - Nemec 4,5 , Jendrisek 4

Karlsruhe
Karlsruhe

Miller 2 - Staffeldt 5 , Langkamp 4,5 , M. Langkamp 4 , A. Schäfer 5 - Stindl 5 , Aduobe 3,5, Engelhardt 5, Timm 5 , Iashvili 4 - Tarvajärvi 5,5

Schiedsrichter-Team
Robert Kempter

Robert Kempter Stockach

4
Spielinfo

Stadion

Fritz-Walter-Stadion

Zuschauer

39.774

Auf der anderen Seite waren die "Roten Teufel" einen Tick zielstrebiger und gingen konsequenter zu Werke. Dies mündete zugleich in der ersten klaren Torchance der Partie: Bugera tankte sich wunderbar durch und legte dann von der linken Grundlinie nach hinten ab. Dort standen Ilicevic und Jendrisek, der schlechter postierte Kroate suchte den Abschluss und zielte haarscharf am linken Pfosten vorbei (16.). Das war's dann aber auch schon an gelungenen Offensivaktionen. Die Begegnung wusste zwar durch temporeichen Fußball und intensive Zweikämpfe zu begeistern, allerdings fehlte es hüben wie drüben an der nötigen Präzision beim finalen Zuspiel.

Folglich musste ein Standard für das erste Tor herhalten: Bugera zirkelte einen Freistoß vom rechten Strafraumeck in den Fünfer, wo sich Rodnei gegen Matthias Langkamp durchsetzte und den Ball in die Maschen drückte (42.). Kurz darauf hätte Sam bereits vor der Pause die Vorentscheidung herbeiführen können, doch der Ex-Hamburger ließ sich von Matthias Langkamp entscheiden stören (43.).

Umjubelter Torschütze: Rodnei (mi.).

Umjubelter Torschütze: Rodnei (mi.). picture-alliance

KSC-Trainer Markus Schupp reagierte und brachte kurz nach Wiederanpfiff mit Fink einen weiteren Angreifer, Stindl musste dafür runter. Allerdings gab's zuerst einen herben Dämpfer für den Bundesligaabsteiger, denn Sebastian Langkamp erwies seiner Mannschaft einen Bärendienst, der das 0:2 zur Folge hatte: Nachdem KSC-Keeper Miller eine Flanke von rechts unterlaufen hatte, versuchte Amedick, die Kugel einfach in den Fünfer zu schlagen. Dort stand aber der Innenverteidiger, der das Leder mit der Hand stoppte. Schiedsrichter Robert Kempter entschied sofort auf Strafstoß, den Schulz ganz sicher ins rechte untere Eck verwandelte (53.).

Damit lagen alle Trümpfe bei den Gastgebern, die nun die verunsicherten Badener ein ums andere Mal in Bedrängnis brachten. Die beste Möglichkeit hatte Jendrisek, als er alleine auf Miller zulief, dann aber im Eins-gegen-Eins am KSC-Schlussmann Miller scheiterte (59.). Kurz darauf zog auch Jendrisek gegen den 27-Jährigen den Kürzeren (62.). Bestraft wurde die Lauterer dafür aber nicht, da es den Gästen an Selbstvertrauen und an Mitteln fehlte, um wirklich ernsthaft vor FCK-Keeper Sippel aufzutauchen. Lediglich nach 83 Minuten verkürzte der kurz zuvor eingewechselte Chrisantus, allerdings wurde ihm der Treffer wegen Abseits nicht anerkannt - eine Fehlentscheidung des Schiedsrichtergespanns. Am Ende war's dann aber auch egal, da der FCK vor allem in der zweiten Hälfte cleverer agierte und letztlich verdient den Dreier einfuhr.

Kaiserslautern ist am kommenden Sonntag zu Gast bei FSV Frankfurt, tags darauf erwartet Karlsruhe Arminia Bielefeld im Wildparkstadion.