Bundesliga 2009/10, 31. Spieltag
15:39 - 8. Spielminute

Tor 1:0
Rakitic
Rechtsschuss
Vorbereitung Farfan
Schalke

15:47 - 16. Spielminute

Tor 1:1
Bobadilla
Rechtsschuss
Vorbereitung Bailly
Gladbach

16:03 - 33. Spielminute

Gelbe Karte
Bobadilla
Gladbach

16:14 - 44. Spielminute

Gelbe Karte
Matmour
Gladbach

16:16 - 45. Spielminute

Tor 2:1
Farfan
Rechtsschuss
Vorbereitung Kuranyi
Schalke

16:33 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Gavranovic
für Edu
Schalke

16:36 - 47. Spielminute

Tor 3:1
Rakitic
Foulelfmeter,
Rechtsschuss
Vorbereitung Gavranovic
Schalke

16:38 - 49. Spielminute

Spielerwechsel
Matip
für Kluge
Schalke

16:59 - 72. Spielminute

Gelbe Karte
Höwedes
Schalke

17:02 - 75. Spielminute

Spielerwechsel
Herrmann
für Matmour
Gladbach

17:12 - 85. Spielminute

Spielerwechsel
Asamoah
für Hao
Schalke

17:13 - 86. Spielminute

Spielerwechsel
Colautti
für Reus
Gladbach

S04

BMG

Gavranovic feiert sein Debüt - Gladbachs Negativserie hält an

Rakitics Doppelpack hält Schalke weiter im Rennen

Ivan Rakitic

Freude pur: Rakitic brachte S04 mit einem sehenswerten Treffer früh in Führung und jubelte danach angemessen. picture-alliance

Schalkes Trainer Felix Magath tauschte nach der 2:4-Pleite in Hannover auf drei Positionen: Für Westermann (Erkältung), Zambrano und Matip rutschten der zuletzt gesperrte Bordon sowie Rafinha und Edu in die Startelf. Gladbachs Coach Michael Frontzeck hingegen sah nach dem 2:0 über Frankfurt keinen Grund für Veränderungen.

Die Gladbacher agierten von Beginn an aus einer gesicherten Deckung heraus und ließen die Schalker kommen. S04 nahm die Einladung an und ergriff die Initiative, die erste Chance durften allerdings die "Fohlen" für sich verbuchen. Reus schoss rechts vorbei (4.). Etwas später wurde es dann auch für Bailly gefährlich, doch Kuranyis Kopfball sauste am Tor vorbei (8.), ehe es Rakitic nur Sekunden später besser machte: Farfan legte mit Übersicht auf den Kroaten ab, der das Leder aus 20 Metern sehenswert ins linke Eck nagelte.

Der 31. Spieltag

Sicherheit verlieh die Führung den Knappen, die in der Defensive zuweilen wackelig waren, nicht wirklich. Die Borussia indes drängte nun auf den Ausgleich, den Bobadilla nach 16 Minuten unter Mithilfe von Neuer erzielte. Bei einem Abschlag von Bailly tankte sich der Argentinier gegen Höwedes und Rafinha durch, umkurvte dann den überstürzt herausgekommenen Neuer und netzte schließlich aus fünf Metern locker ein.

Paukenschlag vor und nach der Pause

Manuel Neuer

Ungläubig: Manuel Neuer schaut nach dem 1:1, an dem er nicht ganz unschuldig war, etwas verdutzt. picture-alliance

Alles war wieder offen! Die Königsblauen blieben bemüht und kamen zu mehr Ballbesitz, allerdings rannten sie sich häufig in der gut organisierten Deckung der Gladbacher fest. Die Gäste ihrerseits setzten über Konter immer wieder Nadelstiche, so köpfte Dante knapp rechts vorbei (35.). Zwei Minuten später war es Kuranyi, der auf der Gegenseite per Kopf zu unpräzise war. Fast mit dem Pausenpfiff zielt der 52-fache Nationalspieler nach einer Ecke besser, doch Bailly wehrte den Kopfball noch ab. Allerdings nur zu Farfan, der aus kurzer Distanz abstaubte und den 2:1-Pausenstand sicherte (45.).

Zur zweiten Hälfte brachte Magath Gavranovic für Edu. Und der Schweizer führte sich bei seinem Debüt gleich prima ein: Bei einem hohen Ball kam Bradley im eigenen Strafraum mit der Hand ans Leder, Schiedsrichter Deniz Aytekin sah das aber nicht als elfmeterwürdig an. Doch Gavranovic setzte nach, eroberte den Ball und wurde dann von Dante zu Fall gebracht. Rakitic versenkte den fälligen Strafstoß sicher ins linke Eck (47.).

Für die Gladbacher wurde es nun sehr schwer, einen Zwei-Tore-Rückstand auf Schalke aufzuholen glich einer Mammutaufgabe. Doch die "Fohlen" gaben sich nicht auf und suchten den Weg nach vorne. Bis auf einen Freistoß von Arango, den Neuer entschärfte (56.), brachten die Borussen aber nichts zustande. Anders die Königsblauen, die den ein oder anderen gefährlichen Konter fuhren. Doch sowohl Farfan (59.) als auch Gavranovic (71.) verpassten die Vorentscheidung. Letztlich machte das nichts aus, denn die Magath-Schhützlinge hatten die Partie mittlerweile vollends im Griff und ließen vor allem in der Defensive nichts mehr anbrennen.

Schalke spielt am kommenden Samstag bei der Hertha, Mönchengladbach empfängt zeitgleich den FC Bayern.