Bundesliga 2009/10, 31. Spieltag
15:51 - 18. Spielminute

Tor 1:0
Dzeko
Rechtsschuss
Vorbereitung Misimovic
Wolfsburg

16:10 - 38. Spielminute

Tor 1:1
Frings
Foulelfmeter,
Rechtsschuss
Vorbereitung Marin
Bremen

16:12 - 40. Spielminute

Tor 2:1
Grafite
Rechtsschuss
Vorbereitung Misimovic
Wolfsburg

16:38 - 49. Spielminute

Tor 2:2
Pizarro
Kopfball
Vorbereitung Fritz
Bremen

16:43 - 54. Spielminute

Gelbe Karte
Misimovic
Wolfsburg

16:46 - 58. Spielminute

Spielerwechsel
Hugo Almeida
für Marin
Bremen

16:48 - 59. Spielminute

Gelbe Karte
Frings
Bremen

16:51 - 62. Spielminute

Tor 2:3
Frings
Rechtsschuss
Vorbereitung Pizarro
Bremen

16:59 - 70. Spielminute

Spielerwechsel
Martins
für Hasebe
Wolfsburg

17:00 - 72. Spielminute

Spielerwechsel
Borowski
für Hunt
Bremen

17:03 - 75. Spielminute

Tor 2:4
Hugo Almeida
Linksschuss
Vorbereitung Özil
Bremen

17:04 - 75. Spielminute

Gelbe Karte
Hugo Almeida
Bremen

17:05 - 77. Spielminute

Gelbe Karte
Borowski
Bremen

17:12 - 84. Spielminute

Spielerwechsel
Jensen
für Bargfrede
Bremen

17:13 - 85. Spielminute

Spielerwechsel
Dejagah
für Johnson
Wolfsburg

WOB

BRE

Druckvolle zweite Hälfte bringt Werder den Sieg

Frings dreht das Spiel

Torsten Frings

Die "22" als Omen für zwei Treffer: Doppeltorschütze Torsten Frings nach seinem sehenswerten 2:3. picture-alliance

Nach dem 2:0 in Nürnberg veränderte Lorenz-Günther Köstner seine Anfangself auf einer Position: Johnson begann rechts in der Abwehrreihe an Stelle von Pekarik. Madlung wurde nach Gesäßmuskelzerrung nicht rechtzeitig fit. Daher begann erneut Riether in der Innenverteidigung neben Barzagli.

Bei Bremen sah Coach Thomas Schaaf im Vergleich zum 4:0 gegen Freiburg keine Veranlassung, Änderungen in der Startformation vorzunehmen.

Beide Teams spielten von Beginn an nach vorne, so dass sich eine ansehnliche Partie entwickelte, auch wenn in der Anfangsphase die ganz großen Torgelegenheiten noch ausblieben. Nach einer guten Viertelstunde verfehlte Misimovic die Wolfsburger Führung aus halbrechter Position knapp (16.). Wenig später bereitete der Bosnier für seinen Landsmann Dzeko dann das 1:0 vor: Der treffsicherste Mittelstürmer der Bundesliga erzielte seinen 20. Saisontreffer aus dem Strafraum abgebrüht flach ins rechte Toreck (18.).

In der Folge verflachte die Partie ein wenig, nahm aber nach einer guten halben Stunde wieder an Fahrt auf. In der 36. Minute scheiterte Grafite allein vor Wiese am etwas spät, aber dann stark reagierenden Bremer Torhüter. Zwei Minuten später legte Johnson den an ihm vorbeigeeilten Marin im Strafraum - Frings verwandelte vom Elfmeterpunkt clever gegen Benaglio zum Ausgleich (38.).

Doch die "Wölfe" antworteten prompt. Keine 120 Sekunden nach dem 1:1 ging der VfL wieder in Führung. Ähnlich wie beim 1:0 schickte Misimovic - unfreiwillig unterstützt durch Naldo, der das Zuspiel noch abfälschte - Grafite steil, der eiskalt direkt vollendete (40.). Mit der aufgrund solider Defensivleistung und brandgefährlicher Konter nicht unverdienten Führung für den Meister ging es dann in die Kabine.

Der 31. Spieltag

Mit mehr Zug zum Tor als noch im ersten Durchgang startete Werder nach dem Seitenwechsel. Nach Flanke von der rechten Seite von Fritz erzielte Pizarro bereits in der 49. Minute per Kopf aus zentraler Position den erneuten Ausgleich.

Auch danach blieb Bremen tonangebend, auch wenn die Wolfsburger ab und an konterten. Mit einem listigen Freistoß aus spitzem Winkel traf Misimovic in der 60. Minute den rechten Pfosten, dann aber kam wieder Werder. Frings düpierte im Strafraum Barzagli und schoss gekonnt ins linke Toreck zur erstmaligen Bremer Führung ein (62.).

Auch danach blieb Werder gegen nun passive "Wölfe" am Drücker. Der eingewechselte Hugo Almeida verfehlte nach Zuspiel von Pasanen aus dem Mittelfeld das 2:4 zunächst noch knapp, machte es in der 75. Minute aber besser: Nach Özils Traumflanke vollendete der Portugiese aus kurzer Distanz am linken Pfosten mustergültig ins rechte Toreck.

Danach schien der Wille des VfL weitestgehend gebrochen, auch wenn die Hanseaten bei einer Doppelchance von Grafite und Martins, nachdem Wiese sich bei einem Eckball verschätzte, noch einmal Glück hatten (78.). Danach verwaltete Werder den Vorsprung gekonnt. Die einzigen beiden Torschüsse der Wolfsburger in der Schlussphase von Gentner (86.) und Martins (88.) waren leichte Beute für den Bremer Keeper.

Der VfL Wolfsburg tritt am nächsten Sonntag in Freiburg an, Bremen hat tags zuvor Köln zu Gast.