21:34 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Schalke)
Moritz
für Sanchez
Schalke

21:35 - 47. Spielminute

Tor 0:1
Sahin
Foulelfmeter,
Linksschuss
Vorbereitung Valdez
Dortmund

21:43 - 54. Spielminute

Gelbe Karte (Schalke)
Kuranyi
Schalke

21:45 - 56. Spielminute

Gelbe Karte (Dortmund)
Valdez
Dortmund

21:54 - 65. Spielminute

Spielerwechsel (Schalke)
Baumjohann
für Moritz
Schalke

21:55 - 66. Spielminute

Tor 1:1
Höwedes
Kopfball
Vorbereitung Schmitz
Schalke

21:57 - 69. Spielminute

Gelbe Karte (Dortmund)
Blaszczykowski
Dortmund

22:01 - 73. Spielminute

Spielerwechsel (Dortmund)
Hajnal
für Zidan
Dortmund

22:05 - 77. Spielminute

Gelbe Karte (Dortmund)
S. Bender
Dortmund

22:11 - 82. Spielminute

Spielerwechsel (Dortmund)
Felipe Santana
für Hummels
Dortmund

22:12 - 83. Spielminute

Tor 2:1
Rakitic
Rechtsschuss
Vorbereitung Edu
Schalke

22:13 - 84. Spielminute

Spielerwechsel (Schalke)
Asamoah
für Edu
Schalke

22:15 - 86. Spielminute

Spielerwechsel (Dortmund)
Kehl
für S. Bender
Dortmund

22:18 - 90. Spielminute

Gelbe Karte (Schalke)
Schmitz
Schalke

22:20 - 90. + 2 Spielminute

Gelbe Karte (Dortmund)
Großkreutz
Dortmund

S04

BVB

Bundesliga

Rakitics Kunstschuss entscheidet das Derby

Kehl feiert sein Comeback

Rakitics Kunstschuss entscheidet das Derby

Weidenfeller ist geschlagen.

Roman Weidenfeller taucht ab, den Kopfball von Benedikt Höwedes (nicht im Bild) zum zwischenzeitlichen 1:1 konnte er aber nicht parieren. picture alliance

Schalkes Trainer Felix Magath wechselte nach der 1:2-Niederlage in Wolfsburg zweimal. Rafinha kehrte nach abgesessener Gelbsperre für Hao zurück ins Team, Edu begann anstelle von Matip. Kluge und Rakitic bildeten die "Doppelsechs", Edu stürmte an der Seite von Kuranyi.

Auf Dortmunder Seite nahm Coach Jürgen Klopp im Vergleich zum 4:1-Erfolg über Hannover 96 zwangsweise eine Änderung vor. Valdez nahm den Platz des Gelb-gesperrten Barrios ein.

Spieler des Spiels
Schalke

Ivan Rakitic Mittelfeld

2
Spielnote

Spielerische Glanzlichter fehlten, nach der Pause lebte das Derby immerhin von Intensität und Tempo.

3,5
Tore und Karten

0:1 Sahin (47', Foulelfmeter, Linksschuss, Valdez)

1:1 Höwedes (66', Kopfball, Schmitz)

2:1 Rakitic (83', Rechtsschuss, Edu)

Schalke
Schalke

Neuer 3 - Rafinha 5, Höwedes 2,5 , Bordon 3, Schmitz 2,5 - Kluge 3,5, Rakitic 2 , Farfan 4,5, Sanchez 5 - Kuranyi 5 , Edu 4,5

Dortmund
Dortmund

Weidenfeller 3 - Owomoyela 4, Subotic 3,5, Hummels 2 , Schmelzer 3 - S. Bender 4 , Sahin 3,5 , Blaszczykowski 5 , Zidan 5 , Großkreutz 4 - Valdez 5

Schiedsrichter-Team
Manuel Gräfe

Manuel Gräfe Berlin

5
Spielinfo

Stadion

Veltins-Arena

Zuschauer

61.673 (ausverkauft)

Beide Teams starteten höchst engagiert und lieferten sich in der Anfangsphase ein recht flottes Duell. Kuranyis Kopfball über das Tor (3.) und ein etwas druckloser 16-Meter-Schuss von Großkreutz (8.) ließen auf ein abwechslungsreiches Match hoffen. Den ersten echten Aufreger gab es nach elf Minuten, als Höwedes Blaszczykowski links kurz vor der Grundlinie foulte. Schiedsrichter Manuel Gräfe wollte die Attacke außerhalb des Strafraums gesehen haben und entschied auf Freistoß für den BVB. Die Aktion ereignete sich allerdings knapp innerhalb des Sechzehnmeterraums.

Nachdem sich Großkreutz 13 Meter vor dem Tor nicht hatte gegen Rafinha durchsetzen können (14.) verflachte die Partie zusehends. Sowohl Schalke als auch die Borussia scheuten jegliches Riskio und übten sich in taktischer Disziplin. Der BVB verbuchte Mitte des ersten Abschnitts leichte Feldvorteile, Tormöglichkeiten sprangen auf beiden Seiten jedoch nicht heraus.

So plätscherte die Begegnung ohne große Höhepunkte zwischen den Strafräumen vor sich hin. Für kurze abwechslung sorgte lediglich Bordon, der Weidenfeller erst aus der Distanz Probleme bereitete (26.), ehe er nach dem folgenden Eckstoß per Kopfball am auf der Linie postierten Zidan scheiterte (27.). Auf der anderen Seite wäre mehr drin gewesen, hätte Valdez präziser auf den Ägypter gepasst (32.), bevor Valdez selbst einen Sahin-Freistoß am Tor vorbeibugsierte (42.).

Die seltenen Möglichkeiten waren allerdings keineswegs das Resultat spielerischer Überlegenheit eines Teams, sondern kamen vielmehr unverhofft zustande. Einem Tor am nächsten kam Farfan kurz vor der Pause, als Weidenfeller den Rechtsschuss der Peruaners gerade noch mit den Beinen abwehren konnte (43.).

Der 24. Spieltag

Der zweite Abschnitt begann mit einem Paukenschlag. Während Valdez im Strafraum der Königsblauen die Kugel gegen Bordon abschirmte, näherte sich Rakitic und trat dem Borussen auf den Fuß. Referee Gräfe hatte freie Sicht und entschied sofort auf Strafstoß (46.). Sahin ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen und brachte den BVB vom Punkt souverän in Führung (47.).

Plötzlich hatten es die Knappen eilig. Schalke wirkte ungeduldig bis hektisch und versuchte das Tempo zu erhöhen, während die Borussia bemüht war, Ruhe ins Spiel zu bringen. Dortmunds Plan ging zunächst besser auf. Mehr als gelegentliche Eckstöße brachten die Hausherren vorerst nicht zustande. Einzig Kuranyi bot sich nach Rafinhas 50-Meter-Pass die Chance, 16 Meter vor dem Tor offenbarte der einstige Nationalstürmer aber technische Mängel und brachte das Leder nicht unter Kontrolle (64.).

Magath reagierte und nahm den zur Pause für Sanchez in die Partie gekommenen Moritz zugunsten von Baumjohann wieder vom Feld (65.). Der Ex-Münchner hatte mit der folgenen Szene zwar rein gar nichts zu tun, dennoch stand es nur eine Minute nach der Auswechslung 1:1. Schmitz schlug einen Freistoß von rechts in den Strafraum, wo sich Höwedes im Luftkampf gegen Owomoyela und Valdez durchsetzte und sehenswert zum 1:1 einköpfte (66.).

Plötzlich hatte die Magath-Elf Oberwasser. Kuranyi, der an einem üblen Zusammenprall zwischen Hummels und Weidenfeller schuld war, weil er den BVB-Verteidigter schubste, kam gegen Subotic zu spät (71.) und scheiterte am Borussen-Keeper (76.), in dem auch Edu seinen Meister fand (75.). Auf der anderen Seite bot sich Valdez die große Konterchance, der Paraguayer ließ sich aber von Rafinha einholen und blocken (81.).

Statt selbst in Front zu gehen, kam es nun für den BVB ganz dick. Bender patzte vor dem eigenen Strafraum gegen Edu, der per Hacke für Rakitic ablegte. Aus 17 Metern schlenzte der Kroate das Leder aufs Tor und traf traumhaft in den rechten Winkel - 2:1 (83.). Die Borussia, bei der Kehl in der Schlussphase sein Comeback feierte, versuchte, noch einmal alles nach vorne zu werfen, schaffte es aber nicht wirklich, weil die Gastgeber dies geschickt zu verhindern wussten. So blieb es beim 2:1, das sich Schalke erst nach dem Ausgleichstreffer verdiente.

Der FC Schalke tritt in der kommenden Woche am Samstag bei Eintracht Frankfurt an, Dortmund empfängt ebenfalls am Samstag, allerdings im Spätspiel, den Namensvetter aus Mönchengladbach.