Bundesliga 2009/10, 23. Spieltag
16:02 - 32. Spielminute

Spielerwechsel
Johansson
für Epalle
Bochum

16:52 - 65. Spielminute

Gelbe Karte
Dedic
Bochum

16:54 - 67. Spielminute

Spielerwechsel
Szalai
für Trojan
Mainz

16:54 - 67. Spielminute

Spielerwechsel
Ivanschitz
für Karhan
Mainz

16:56 - 69. Spielminute

Spielerwechsel
Prokoph
für Dedic
Bochum

17:06 - 79. Spielminute

Spielerwechsel
Hashemian
für Sestak
Bochum

17:06 - 79. Spielminute

Gelbe Karte
Svensson
Mainz

17:10 - 83. Spielminute

Spielerwechsel
Simak
für Schürrle
Mainz

17:14 - 88. Spielminute

Gelbe Karte
F. Heller
Mainz

M05

BOC

Herrlichs Wechsel stoppt den Mainzer Angriffselan

Bochum erkämpft Punkt in Mainz

Kein Durchkommen: Freier scheitert an Soto.

Kein Durchkommen: Freier scheitert an Soto. picture-alliance

Nach dem 1:1 bei Hertha BSC Berlin stellte Thomas Tuchel die Startformation des FSV Mainz 05 auf zwei Positionen um: Für Zabavnik kam Heller und für Szalai Trojan ins Team. Ivanschitz musste nach einer Grippe-Erkrankung zunächst auf der Bank Platz nehmen. Beim VfL Bochum wechselte Coach Heiko Herrlich im Vergleich zum 2:1 über 1899 Hoffenheim im Mittelfeld Dedic ein und nahm Maric aus der Mannschaft.

Mainz zeigte von Beginn an, dass es mit Druck auf die Bochumer Abwehr agieren wollte. Trojan umkurvte bereits in der 2. Minute Fuchs und Mavraj, scheiterte aber am hellwachen Heerwagen im Bochumer Kasten.

Der 23. Spieltag

Danach hatten die Bochumer ihre Defensive aber zunächst einmal sortiert und die Mainzer suchten das entscheidende Loch im Bochumer Abwehrverband.

Die Chancen für die Hausherren sollten sich auch umgehend einstellen, alleine das Sportgerät wollte das Ziel "Bochumer Gehäuse" nicht finden. Zuerst schickte Karhan auf der rechten Seite Heller mit einem Steilpass los. Der bediente mustergültig Trojan, der aber freistehend in Höhe des Elfmeterpunktes über das Tor schoss (12.).

Nachdem im Anschluss Bancé bereits mit einem Kopfball die Latte traf, (16.) hatte er in der 23. Minute die nächste Riesenmöglichkeit. Ein Zuspiel von Polanski ließ Schürrle zu Bancé prallen. Dieser scheiterte aber am glänzend reagierenden Heerwagen im Bochumer Tor.

Danach waren aber erstmals die Gäste an der Reihe. Sestak legte in der 25. Minute für Epallé auf, dessen Schuss aber von Müller zur Ecke geklärt werden konnte. Eine Minute später bediente Holtby Dedic, der noch Noveski aussteigen ließ, aus 13 Metern aber knapp verzog.

Damit hatten sich die offensiven Glanzpunkte der Gäste allerdings für die erste Hälfte erschöpft und Thomas Tuchels Team war wieder an der Reihe: In der 28. Minute köpfte Bancé eine Soto-Ecke Richtung rechte obere Ecke, doch Heerwagen flog durch den Bochumer Torraum und rettete.

Als in der 31. Minute Polanski einen zu kurz abgewehrten Ball von Mavraj aus 15 Metern beinahe im Tor der Bochumer untergebracht hatte, sah sich Heiko Herrlich gezwungen, die Taktik des VfL zu verändern. Mit Johansson für Epallé waren die Gäste nun defensiver orientiert.

Diese Maßnahme zeigte Wirkung. Die Angriffe der Mainzer verloren an Gefährlichkeit und Heerwagen hatte weniger Arbeit. Einzig ein Kopfball von Noveski Sekunden vor der Pause sorgte noch einmal für ein Raunen im Stadion. Ein Tor war dem aufgerückten Verteidiger aber auch nicht vergönnt.

Zu Beginn der zweiten Hälfte zeigte Heiko Herrlichs taktische Umstellung endgültig Wirkung. Bochum stand jetzt in der Defensive solide und den Hausherren schienen die Ideen zu fehlen den Abwehrverband der Gäste zu knacken.

Die Tuchel-Elf versuchte viel, konnte aber im zweiten Durchgang keine echte Torchance herausspielen. Thomas Tuchel reagierte daraufhin in der 67. Minute und brachte mit Ivanschitz und Szalai für Karhan und Trojan neue Offensivkräfte.

Der VfL hatte sich inzwischen aber in der Defensive eingerichtet und ließ sich nicht mehr überraschen. Im Gegenteil: Die gefährlichste Szene hatten die Bochumer bei einem Konter in der 78. Minute als Johansson frei vor dem Mainzer Tor angespielt wurde. Der Schwede traf den Ball aber nicht richtig und scheiterte zehn Meter vor dem Tor kläglich.

Mainz mobilisierte in der Schlussphase noch einmal alle Kräfte. Mit Simak kam noch ein weiterer Kreativspieler ins Team, doch die leidenschaftlich verteidigenden Bochumer ließen keinen Treffer zu und nahmen einen wichtigen Punkt im Kampf gegen den Abstieg aus dem Stadion am Bruchweg mit.

Am kommenden Spieltag empfängt der 1. FSV Mainz 05 samstags Werder Bremen, während zeitgleich der VfL Bochum den Club aus Nürnberg im Rewirpowerstadion zum "Abstiegs-Schlager" empfängt.