Bundesliga 2009/10, 19. Spieltag
15:35 - 4. Spielminute

Tor 1:0
Schürrle
Rechtsschuss
Mainz

16:13 - 43. Spielminute

Gelbe Karte
Stajner
Hannover

16:34 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Bungert
für F. Heller
Mainz

16:34 - 46. Spielminute

Gelbe Karte
Noveski
Mainz

16:48 - 60. Spielminute

Spielerwechsel
Rama
für da Silva Pinto
Hannover

16:50 - 62. Spielminute

Spielerwechsel
Amri
für Simak
Mainz

16:55 - 67. Spielminute

Spielerwechsel
M. Hanke
für Schlaudraff
Hannover

17:01 - 73. Spielminute

Gelbe Karte
Amri
Mainz

17:02 - 74. Spielminute

Gelbe Karte
Rosenthal
Hannover

17:10 - 82. Spielminute

Spielerwechsel
Soto
für Schürrle
Mainz

17:11 - 83. Spielminute

Gelbe Karte
Karhan
Mainz

17:17 - 89. Spielminute

Gelbe Karte
H. Müller
Mainz

17:18 - 90. Spielminute

Gelbe Karte
Cherundolo
Hannover

M05

H96

Mainz siegt erstmals seit sechs Spieltagen

Schürrle versalzt Slomka das Debüt

Schürrle freut's: Der Angreifer traf zum 1:0 für Mainz.

Schürrle freut's: Der Angreifer traf zum 1:0 für Mainz. imago

Der FSV Mainz 05 trat im Vergleich zur 2:3-Auswärtsniederlage bei Bayer Leverkusen auf gleich fünf Positionen umgestellt auf. Trainer Thomas Tuchel verschaffte Simak sein Debüt für die Mainzer, Szalai durfte erstmals beginnen, und Svensson, Polanski und Schürrle waren ebenfalls neu im Team. Dafür rutschten Bancé (Knieprellung), Hyka, Bungert, Löw und Soto raus.

Hannover 96 kam mit einem neuen Trainer angereist. Mirko Slomka musste die Elf, die eine bittere 0:3-Heimniederlage gegen Hertha BSC Berlin erlitt, umbauen. Ya Konan (Innenbandabriss im Knie), Djakpa (Sehnenreizung im Oberschenkel), C. Schulz (5. Gelbe) und Rama rutschten aus der Startaufstellung, Rosenthal, Balitsch (nach abgelaufener Gelbsperre), Rausch und Schlaudraff begannen.

Die Heimelf vertrug die personellen Wechselspiele offenbar besser, als es die Gäste taten. Mainz machte von Beginn an Druck, Simak hatte die Führung auf dem Fuß, Schürrle fast auf dem Kopf (3.). Ein Durica-Fehlpass brachte den Nullfünfern dann den Treffer. Schürrle schaltete schneller als Cherundulo, umspielte dann noch den zurückgeeilten Durica und schloss eiskalt aus kurzer Distanz flach ab (4.).

Der 19. Spieltag

Die frühe Führung spielte den Gastgebern in die Karten. Der FSV agierte nun aus einer sicheren Defensive, stand tief und lauerte auf den Konter. Die Elf aus Niedersachsen fing sich nur langsam und konnte mit dem sich jetzt ergebenden Plus an Spielanteilen wenig anfangen. Nur nach einer Bruggink-Ecke herrschte einmal Konfusion im Mainzer Strafraum (12.). Ansonsten blieb die Offensive der Slomka-Elf blass – es mangelte an Ideen und an dem nötigen Esprit.

Anders die Mainzer. Die Tuchel-Schützlinge geizten zwar mit gelungenen Gegenstößen, doch tauchten sie einmal vor 96-Keeper Fromlowitz auf, wurde es gefährlich. Szalai hatte so gleich zweimal das 2:0 auf dem Fuß, scheiterte jedoch jedes Mal am glänzend reagierenden Schlussmann (18., 27.).

Jan Simak nimmt den Ball mustergültig mit der Brust an, Cherundulo lässt ihn gewähren.

Jan Simak nimmt den Ball mustergültig mit der Brust an, Cherundulo lässt ihn gewähren. imago

Die Schlussphase der ersten Hälfte mussten die Hausherren dann zu zehnt überstehen. Heller wurde nach einem Schlag von Stajner minutenlang an der Seitenlinie behandelt, doch auch in Überzahl brachten die Gäste nichts Nennenswertes mehr zustande.

Heller kam nach dem Kabinengang nicht mehr auf das Feld zurück und wurde durch Bungert ersetzt. Am Spielverlauf änderte dies wenig. Mainz kontrollierte die Partie mit überschaubarem Einsatz, Hannover konnte den Abwehrriegel der Gastgeber einfach nicht überwinden. Die Strafräume blieben lange Zeit bis auf eine Szalai-Szene (54.) verwaist.

Hannover gab sich jedoch nicht auf. Hanke und Rama waren mittlerweile im Spiel, es wurde knapp 20 Minuten vor Spielende wieder etwas munterer am Bruchweg. Die besseren Szenen verbuchten freilich weiter die Hausherren für sich. Szalai vergab seine dritte Großchance (70.).

Mainz ließ sich zum Ende hin immer tiefer zurückfallen, doch 96 blieb zu harmlos! Müller im Mainzer Tor musste die letzten Augenblicke nicht einmal wirklich eingreifen - dann war die Mainzer Negativserie von sechs Spielen ohne Sieg beendet. Die Punkte blieben bei der Tuchel-Elf, Slomkas Debüt endete unglücklich.

Die Mainzer müssen am nächsten Samstag beim FC Bayern antreten. Hannover empfängt zeitgleich den Club aus Nürnberg