15:47 - 18. Spielminute

Gelbe Karte (Stuttgart)
Träsch
Stuttgart

15:58 - 27. Spielminute

Spielerwechsel (Stuttgart)
Elson
für Kuzmanovic
Stuttgart

16:02 - 33. Spielminute

Gelbe Karte (Stuttgart)
Tasci
Stuttgart

16:09 - 39. Spielminute

Spielerwechsel (Stuttgart)
Celozzi
für Hitzlsperger
Stuttgart

16:44 - 57. Spielminute

Spielerwechsel (Bochum)
Freier
für Dedic
Bochum

16:51 - 63. Spielminute

Tor 1:0
Tasci
Kopfball
Vorbereitung Träsch
Stuttgart

16:52 - 64. Spielminute

Spielerwechsel (Stuttgart)
Marica
für Schieber
Stuttgart

16:55 - 68. Spielminute

Spielerwechsel (Bochum)
Klimowicz
für Epalle
Bochum

17:02 - 76. Spielminute

Spielerwechsel (Bochum)
Johansson
für Ono
Bochum

17:08 - 81. Spielminute

Rote Karte (Bochum)
Klimowicz
Bochum

17:16 - 89. Spielminute

Tor 1:1
Fuchs
Linksschuss
Bochum

17:19 - 90. Spielminute

Gelbe Karte (Bochum)
Fuchs
Bochum

17:19 - 90. Spielminute

Gelbe Karte (Bochum)
Prokoph
Bochum

VFB

BOC

Bundesliga

Fuchs rettet einen Punkt für Bochum

Ideenlose Stuttgarter können Sieg nicht sichern

Fuchs rettet einen Punkt für Bochum

Musste mit Oberschenkelverletzung raus: Thomas Hitzlsperger

Musste mit Oberschenkelverletzung raus: Thomas Hitzlsperger picture-alliance

Nach dem 0:4-Debakel bei Bayer Leverkusen stellte Markus Babbel die Startelf des VfB Stuttgart auf vier Positionen um. Osorio, Boka, Gebhart und Pogrebnyak mussten raus. Dafür kamen Kuzmanovic, Magnin, Hitzlsperger und Schieber ins Team. Heiko Herrlich auf Seiten des VfL Bochum nahm nach dem mageren 0:0 im Heimspiel gegen den 1. FC Köln zwei Veränderungen vor: Für Concha und Grote begannen Dedic und Epallé.

Vom Anpfiff an wollten die Stuttgarter mit Schwung den VfL Bochum unter Druck setzen. Dieses Vorhaben setzten die VfB-Profis auch zunächst um. Rudy (1.) und Cacau (4.) scheiterten aber mit ersten Versuchen.

Der 15. Spieltag

Danach hatte sich die VfL-Abwehr allerdings gefunden und bereiteten der Angriffsreihe der Schwaben mehr Probleme, als diesen lieb war. Immer wieder rannten sich die Babbel-Schützlinge an der Bochumer Abwehr fest.

Dabei blieb die Mannschaft von Heiko Herrlich mit Kontern durchaus gefährlich. Bereits in der 5. Minute konnte Träsch gerade noch vor dem einschussbereiten Ono zur Ecke klären. In der 14. Minute tauchte Dedic nach einem VfB-Stellungsfehler alleine vor Lehmann auf. Der VfB-Keeper behielt aber die Nerven, verkürzte geschickt den Winkel und rettete.

Danach verloren die Stuttgarter zusehends an Elan und Mut. Die Schwaben machten es der Bochumer Abwehr leicht, das eigene Tor zu verteidigen. Verunsichert und ideenlos schoben sich die Babbel-Schützlinge den Ball im Mittelfeld zu, gelegentliche Eckstöße beschäftigten die Defensive der Herrlich-Elf nicht allzu sehr.

Dazu wurde der VfB noch vom Verletzungspech heimgesucht. Kuzmanovic (27.) und Hitzlsperger (39.) mussten mit schmerzverzerrtem Gesicht das Spielfeld verlassen. Elson und Celozzi ersetzten die beiden Pechvögel.

Die beiden nennenswerten Torchancen der Stuttgarter resultierten vor der Pause aus zwei Weitschüssen des eingewechselten Elson (41.) und Cacau (44.), die aber beide harmlos in der Baustelle hinter Heerwagens Tor einschlugen.

Mit einem gellenden Pfeifkonzert verabschiedeten die Zuschauer die Akteure in die Pause.

Nach der Pause investierte der VfB Stuttgart mehr in die Offensive und drückte den VfL Bochum weiter zurück. Ein erster Aufreger war bereits ein Freistoß von Elson, den Heerwagen gerade noch zur Ecke lenken konnte.

In der Folgezeit zeigte sich der VfB in der Vorwärtsbewegung engagierter, ließ jedoch nach wie vor Präzision im Spiel in die Spitze vermissen. Ein weiterer Freistoß von Elson sorgte aber wieder für Gefahr. Diesmal kam Cacau noch mit dem Kopf an den angeschnittenen Ball. Heerwagen war aber erneut auf dem Posten (56.).

Immer mehr kristallisierte sich der eingewechselte Elson als Aktivposten der VfB-Offensive heraus. In der 57. Minute scheiterte er aber erneut mit einem Direktschuss nach Hleb-Vorarbeit am Bochumer Torwart.

In der 63. Minute wurden die Stuttgarter Bemühungen aber zur Erleichterung der Fans belohnt. Träsch schlug eine hohe Flanke in den Bochumer Strafraum, wo gleich fünf Spieler auf engstem Raum zum Kopfball hochstiegen. Tasci war der Glückliche, der den Kopf an den Ball brachte und mit diesem aus dem Kopfball Heerwagen überwinden konnte.

Anstatt nachzusetzen verlegte sich der VfB Stuttgart in der Folgezeit aber auf das Halten des knappen Vorsprungs. Die Bochumer konnten mit dem Platz im Mittelfeld auch wenig anfangen. Die Herrlich-Schützlinge verströmten wenig Gefahr im Spiel nach vorne.

In der 81. Minute schwächten sich die Bochumer zudem noch selbst, als der eingewechselte Klimowicz von hinten Tasci legte und dafür von Schiedsrichter Lutz Wagner mit der Roten Karte zum Duschen geschickt wurde.

Als auf den Rängen schon mit dem Schlusspfiff gerechnet wurde, schlugen die Bochumer in Person von Fuchs doch noch zu. Einen Freistoß aus gut 20 Metern traf der Österreicher optimal. Weder die Mauer der Stuttgarter noch Lehmann im Tor konnten dem Ball etwas entgegen setzen, der zum 1:1 oben rechts einschlug.

Noch einmal versuchten sich die Babbel-Schützlinge aufzubäumen, doch in der Nachspielzeit konnten sie nicht nachholen, was sie vorher versäumt hatten. Der VfB musste mit dem Unentschieden leben, was sicherlich die Position von Babbel weiter schwächen wird.

Spieler des Spiels

Christian Fuchs Abwehr

3
Spielnote

Fehlpässe, Rückpässe, kein Tempo - ein Katastrophenspiel, das seine Spannung lediglich aus der Bedeutung im Abstiegskampf bezog.

5,5
Tore und Karten

1:0 Tasci (63', Kopfball, Träsch)

1:1 Fuchs (89', direkter Freistoß, Linksschuss)

Stuttgart

Lehmann 3 - Träsch 4 , Tasci 3,5 , Delpierre 4,5, Magnin 5 - Kuzmanovic , Hitzlsperger 5 , Rudy 5, Hleb 5 - Cacau 4, Schieber 5,5

Bochum

Heerwagen 3 - Pfertzel 5, Maltritz 4, Mavraj 5, Fuchs 3 - Ono 4,5 , Dabrowski 4, Prokoph 5 , Epalle 5 , Dedic 4,5 - Sestak 5

Schiedsrichter-Team

Lutz Wagner Kriftel

2,5
Spielinfo

Stadion

Mercedes-Benz-Arena

Zuschauer

40.000

Stuttgart kann am Mittwoch mit einem Sieg im Heimspiel gegen Unirea Urziceni das Achtelfinale der Champions League erreichen. In der Bundesliga steht am Sonntag bei Mainz 05 jedoch wieder Abstiegskampf auf dem Programm der Schwaben. Der VfL muss in der Bundesliga am Samstag zu Hause beim Schlagerspiel gegen Bayern München ran.