Bundesliga 2009/10, 3. Spieltag
15:35 - 4. Spielminute

Spielerwechsel (Dortmund)
Hummels
für Tinga
Dortmund

15:48 - 17. Spielminute

Gelbe Karte
Barrios
Dortmund

15:58 - 27. Spielminute

Tor 1:0
Valdez
Linksschuss
Vorbereitung Sahin
Dortmund

16:33 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Stuttgart)
Elson
für Hleb
Stuttgart

16:36 - 47. Spielminute

Tor 1:1
Niedermeier
Kopfball
Vorbereitung Khedira
Stuttgart

16:50 - 62. Spielminute

Spielerwechsel (Stuttgart)
Gebhart
für Rudy
Stuttgart

16:52 - 65. Spielminute

Spielerwechsel (Dortmund)
D. Rangelov
für Barrios
Dortmund

16:54 - 66. Spielminute

Gelbe Karte
Hitzlsperger
Stuttgart

16:58 - 70. Spielminute

Spielerwechsel (Stuttgart)
Pogrebnyak
für Schieber
Stuttgart

17:05 - 77. Spielminute

Spielerwechsel (Dortmund)
Großkreutz
für Blaszczykowski
Dortmund

17:09 - 81. Spielminute

Gelbe Karte
Valdez
Dortmund

17:10 - 82. Spielminute

Gelbe Karte
Gebhart
Stuttgart

BVB

VFB

Frühes Aus für Tinga

Erstes Tor von Niedermeier rettet den Punkt

Dortmunds Trainer Jürgen Klopp tauschte nach der schwachen Vorstellung beim 1:4 in Hamburg auf einer Position: Anstelle von Schmelzer erhielt Dede den Vorzug als Linksverteidiger. VfB-Coach Markus Babbel blieb auch in Dortmund seinem Rotationsprinzip treu und brachte im Vergleich zum 2:0-Erfolg beim FC Timisoara in der Champions-League-Qualifikation drei Neue: Für Gebhart, Tasci und Pogrebnyak starteten Rudy, Niedermeier und Schieber.

Valdez bejubelt sein 1:0.

Ausbruch der Freude: Valdez bejubelt sein 1:0. picture-alliance

Gerade einmal vier Minuten waren verstrichen, da war das Spiel für Dortmunds Tinga bereits beendet. Der Brasilianer verletzte sich ohne Einwirkung eines Gegenspielers am linken Oberschenkel und musste durch Hummels ersetzt werden. Das Spiel an sich plätscherte lange Zeit vor sich hin. Beide Mannschaften waren primär auf Sicherheit bedacht, dafür umso weniger auf hohes Tempo. Zahlreiche Ungenauigkeiten kamen hinzu und folglich blieben Torchancen zunächst aus.

Der 3. Spieltag

Mit zunehmender Spieldauer fanden die Schwaben besser ins Match und gaben durch Schieber (13.) und Khedira (16.) erste Warnschüsse ab. Der VfB wurde spielerisch besser und kam zu einem optischen Übergewicht, konnte daraus aber kein Kapital schlagen. Vom BVB gab es dagegen so gut wie nichts zu sehen, da die Borussen weiterhin eine viel zu hohe Fehlerquote aufwiesen und ihnen daher kaum gefährliche Offensivaktionen gelangen. Nach 27 Minuten klappte es schließlich doch - allerdings unter Mithilfe der VfB-Defensive: Die Kugel landete unverhofft bei Sahin, der geistesgegenwärtig in die Schnittstelle der Abwehr zu Valdez passte. Der Paraguayer war dort mutterseelenallein - Niedermeier hatte nicht aufgepasst - und ließ VfB-Keeper Lehmann mit einem platzierten Schuss keine Chance.

Das Spiel wurde offener und besser: Gerade den Dortmundern tat die Führung sichtlich gut. Kombinationen waren plötzlich flüssiger und man erarbeitete sich weitere Einschussgelegenheiten, doch VfB-Keeper Lehmann verhinderte einen höheren Rückstand seiner Mannschaft. Der 39-Jährige parierte zuerst gegen Hummels (30.) und dann gegen Valdez (35.). Auf der Gegenseite köpfte Niedermeier nach einer Ecke knapp drüber (37.), und Magnin scheiterte mit einem listigen Lupfer aufs lange Eck an BVB-Schlussmann Weidenfeller (41.). Fast mit dem Pausenpfiff parierte Weidenfeller glänzend gegen Schieber, der frei stehend aus kürzester Distanz zum Abschluss kam.

Niedermeier profitiert von Santanas Lapsus

Die beiden Kreativen Hajnal und Hleb (re.) im Duell.

Schieflage: Die beiden Kreativen Hajnal und Hleb (re.) im Duell. picture-alliance

Nach der Pause brachte Markus Babbel Elson für Hleb, der kaum Akzente setzten konnte. Und die zweiten 45 Minuten begannen gleich mit einem Paukenschlag, Elson hatte damit aber nichts zu tun: Bei einer Freistoßflanke hob Santana die Abseitsfalle auf, so dass Niedermeier unbedrängt aus fünf Metern ins rechte Eck zum Ausgleich einnicken konnte (47.). Eine Premiere für den Verteidiger, es war sein erstes Tor in der Bundesliga. Danach entwickelte sich eine ausgeglichene Partie zweier ebenbürtiger Teams, in der die Dortmunder aber die besseren Möglichkeiten hatten. Vor allem über die rechte Seite sorgte der BVB für Wirbel, doch sowohl Hummels (56.) als auch Barrios (61.) waren per Kopf zu unpräzise.

Mit fortwährender Spieldauer ließ die Konzentration hüben wie drüben nach, Fehlpässe häuften sich wieder und Torchancen hatten erneut Seltenheitswert. Dies änderte sich wieder in den letzten zehn Minuten, als plötzlich beide Mannschaften mit offenem Visier agierten. Doch Gebhart fand in Weidenfeller seinen Meister (80.), während der kurz zuvor eingewechselte Rangelov per Kopf nur den Querbalken traf (83.). Letztlich blieb es beim am Ende gerechten Remis.

Spieler des Spiels

Nuri Sahin Mittelfeld

2,5
Spielnote

Keine fußballerische Delikatesse, aber ein intensiv geführter Schlagabtausch.

3
Tore und Karten

1:0 Valdez (27', Linksschuss, Sahin)

1:1 Niedermeier (47', Kopfball, Khedira)

Dortmund

Weidenfeller 2,5 - Owomoyela 4, Subotic 3,5, Felipe Santana 3,5, Dede 4 - Sahin 2,5, Blaszczykowski 3 , Tinga , Hajnal 3,5 - Valdez 3 , Barrios 5

Stuttgart

Lehmann 2,5 - Celozzi 4, Niedermeier 3 , Delpierre 2,5, Magnin 3 - Khedira 3,5, Hitzlsperger 3 , Rudy 4 , Hleb 4 - Schieber 3 , Cacau 4,5

Schiedsrichter-Team

Dr. Helmut Fleischer Sigmertshausen

6
Spielinfo

Stadion

Signal-Iduna-Park

Zuschauer

72.100

Am kommenden Spieltag müssen beide Mannschaften wieder am Samstag. Die Dortmunder bei Eintracht Frankfurt, der VfB Stuttgart zuhause gegen den "Club" aus Nürnberg.