DFB-Pokal Spielbericht

16:15 - 16. Spielminute

Gelbe Karte (Wiesbaden)
Glibo
Wiesbaden

17:13 - 57. Spielminute

Spielerwechsel (Darmstadt)
Soriano
für Eidelwein
Darmstadt

17:18 - 62. Spielminute

Spielerwechsel (Wiesbaden)
De. Schmidt
für Catic
Wiesbaden

17:20 - 64. Spielminute

Spielerwechsel (Darmstadt)
Kröh
für S. Schmidt
Darmstadt

17:24 - 68. Spielminute

Tor 0:1
Orahovac
Linksschuss
Vorbereitung Diakité
Wiesbaden

17:29 - 72. Spielminute

Spielerwechsel (Darmstadt)
Nguyen
für Heß
Darmstadt

17:30 - 74. Spielminute

Spielerwechsel (Wiesbaden)
Ahanfouf
für König
Wiesbaden

17:33 - 77. Spielminute

Gelbe Karte (Darmstadt)
Szikal
Darmstadt

17:37 - 80. Spielminute

Gelbe Karte (Wiesbaden)
Kopilas
Wiesbaden

17:38 - 82. Spielminute

Gelbe Karte (Darmstadt)
Rasch
Darmstadt

17:42 - 85. Spielminute

Tor 0:2
Ahanfouf
Linksschuss
Vorbereitung De. Schmidt
Wiesbaden

17:41 - 85. Spielminute

Spielerwechsel (Wiesbaden)
Amstätter
für Diakité
Wiesbaden

DAR

WIE

DFB-Pokal

Ahanfouf erlöst den SVWW

Darmstadt 98 bietet großen Kampf und hält lange mit

Ahanfouf erlöst den SVWW

Darmstadts Coach Gerd Kleppinger baute beim Pokal-Derby in der Startelf auf drei Neuzugänge. Baufeldt, Szikal und Adolf im Tor sollten dabei helfen, die Sensation zu schaffen. Wehen Wiesbadens Trainer Christian Hock musste auf etliche Akteure verzichten. Kapitän Sandro Schwarz war noch aus dem Vorjahr gesperrt, Koen und Hollmann in der Reha, Panandetiguiri (Innenband) und Jeknic (Knie) fehlten verletzt. Einzige Neuzugänge in der Anfangsformation waren Torwart Walke und Orahovac.

Wehen Wiesbaden startete besser ins Hessen-Derby und präsentierte sich in den Anfangsminuten konzentriert, schaltete gleich den Vorwärtsgang ein. Ohne aber zu guten Chancen zu kommen. Denn nach kurzen Anlaufschwierigkeiten fingen sich die Darmstädter und präsentierten sich in der Defensive gut gestaffelt, kampfstark und laufbereit. Den Aktionen der Hock-Elf fehlte es mit zunehmender Spielzeit an der nötigen Präzision, die Stürmer König und Diakité waren zumeist bei ihren Gegenspielern gut aufgehoben. Die häufigen Versuche, den „Lilien“-Abwehrverbund mit langen Bällen zu knacken gingen fehl und blieben meist frühzeitig hängen. Über Standards kam die Kleppinger-Elf etwas ins Wanken. So bei Bicks schöner Flanke, die Glibo fast verwerten konnte. Nach ungefähr 20 Minuten begannen die Hausherren, lautstark von den Anhängern im Stadion am Böllenfalltor angefeuert, selbst mit Offensivaktionen kleine Akzente zu setzen. Schmidt (19.) und Eidelwein (25.) nach einem dicken Patzer von Glibo schreckten den Zweitligisten mit kleinen Möglichkeiten etwas auf.

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Nur wenn es – viel zu selten – schnell über die Außen ging, wirkte der Gast dem Torerfolg nahe. Siegert aber verpasste nach einer schönen Flanke von König völlig frei per Kopf aus wenigen Metern den Führungstreffer. Wehen Wiesbaden verstärkte vor der Pause noch einmal den Druck auf das Tor von Adolf, aber ohne Ertrag. Torlos ging es zur Pause in die Kabinen. Der Zweiklassenunterschied wurde auch nach Wiederanpfiff zunächst nicht deutlich. Darmstadt nahm das Spiel selbstbewusst wieder auf, forcierte die eigenen Angriffsbemühungen und machte hinten konsequent dicht. Die Gäste hingegen agierten weiterhin ohne großes Konzept, spielten ungenau in die Spitze und leisteten sich zu viele einfache Fehler. Die „Lilien“ hatten kurz darauf ihre bis dato besten Momente. Erst prüfte Eidelwein Walke aus der Distanz (56.). Und nach einem Foul an Baufeldt am Strafraumrand trat Remmers einen Freistoß aus 18 Metern nur haarscharf neben das Tor (57.).

Christian Hock reagierte und schickte mit Dennis Schmidt eine frische Offensivkraft auf das Feld (64.). Tatsächlich belebte das das Spiel seiner Elf. Der Gast erhöhte das Tempo, es bedurfte aber einer Einzelaktion von Orahovac, um das erste Tor zu erzielen. Aus 20 Metern ließ der Neuzugang Adolf keine Chance (68.). Darmstadt zeigte sich keineswegs geschockt, suchte stattdessen unermüdlich die Chance zum Ausgleich. Das Spiel wurde in der Schlussphase zunehmend lebhafter. Der Gastgeber machte jetzt auf und zwangsweise kam es nun zu Konterchancen für den SVWW. Baufeldt vergab aber die große Möglichkeit zum 1:1 (81.), stattdessen machte Joker Ahanfouf alles klar für den Favoriten. Vom Strafraumrand aus schlenzte er sein Team endgültig in die zweite Pokal-Runde und sorgte für einen erfolgreichen Saisonstart (85.).

Tore und Karten

0:1 Orahovac (68', Linksschuss, Diakité)

0:2 Ahanfouf (85', Linksschuss, De. Schmidt)

Darmstadt

Adolf - Remmers , Rasch , Bodnar , Pellowski - S. Schmidt , Szollar , Szikal , Heß - Eidelwein , Baufeldt

Wiesbaden

Walke - Simac , Kopilas , Glibo , Kokot - Bick , Catic , Siegert , Diakité , Orahovac - König

Schiedsrichter-Team
Dr. Helmut Fleischer

Dr. Helmut Fleischer Sigmertshausen

Spielinfo

Stadion

Städtisches Stadion am Böllenfalltor

Zuschauer

5.500

Wehen Wiesbaden tritt im Pokal zur zweiten Runde am 23./24. September an. Schon am Freitag geht es aber beim Start in die Zweitligasaison auswärts an den Aachener Tivoli.