3. Liga Analyse

3. Liga 2008/09, 36. Spieltag
19:11 - 11. Spielminute

Gelbe Karte
Kikuchi
Jena

20:09 - 52. Spielminute

Tor 1:0
Christ
Rechtsschuss
Düsseldorf

20:20 - 61. Spielminute

Spielerwechsel
Cebe
für Christ
Düsseldorf

20:24 - 63. Spielminute

Spielerwechsel
Holzner
für Sträßer
Jena

20:25 - 64. Spielminute

Spielerwechsel
S. Schröter
für Schembri
Jena

20:27 - 69. Spielminute

Gelbe Karte
M. Riemer
Jena

20:28 - 71. Spielminute

Spielerwechsel
Kadah
für Kastrati
Düsseldorf

20:36 - 76. Spielminute

Spielerwechsel
Mayombo
für Ziegner
Jena

20:38 - 78. Spielminute

Gelbe Karte
Cebe
Düsseldorf

20:44 - 87. Spielminute

Spielerwechsel
Sieger
für Lawarée
Düsseldorf

F95

JEN

Jena auf einem Abstiegsrang

Christ schießt Fortuna auf Platz drei

Düsseldorfs Trainer Norbert Meier änderte seine Anfangself nach dem kuriosen 5:5-Unentschieden in Braunschweig zweimal: Halet ersetzte Palikuca in der Innenverteidigung. Kastrati spielte im Angriff anstelle des gelbgesperrten Jovanovic. Carl Zeiss-Coach Marc Fascher schickte im Vergleich zum 0:0 im Kellerduell gegen die Stuttgarter Kickers im Sturm Amirante, nach abgesessener Gelbsperre, für Mayombo aufs Feld.

Aufgrund von Ungenauigkeiten im Offensivspiel beider Teams boten sich den Zuschauern in der LTU-Arena in der Anfangsphase wenig Torraumszenen und zwingende Aktionen. In der 11. Minute setzten dann die Hausherren das erste Ausrufezeichen: Ein Christ-Freistoß verfehlte allerdings das Tor um Haaresbreite. In der 18. Minute trat erneut Fortuna-Mittelfeldakteur Christ zum Freistoß an, doch Jenas Keeper Nulle zeigte sich in dieser Situation auf dem Posten. Nur eine Minute später meldeten sich auch die Gäste aus Thüringen zum ersten Mal zu Wort: Melka behielt allerdings in der Eins-gegen-eins-Situation gegen Schembri die Oberhand.

In einer fortan offenen Partie konnten sich die Fortunen kein Chancenplus erspielen. So gab es Tormöglichkeiten auf beiden Seiten. Doch sowohl Kastrati wie auf Jenaer Seite Amirante verpassten den Torerfolg (27., 29.). Kurz vor Kabinengang legten die Düsseldorfer noch einmal einen Gang zu und kamen zu Chancen. Doch Costa traf bei der besten dieser Möglichkeiten nur den Querbalken (39.).

Der 36. Spieltag

Nach Wiederanpfiff stand die Defensive der abstiegsgefährdeten Fascher-Elf zunächst erneut sicher. Nachdem allerdings Fortuna-Flügelflitzer Heidinger zuvor bereits in einigen Aktionen für Betrieb gesorgt hatte, ging der Austiegsaspirant vom Rhein in der 52. Minute in Front: Christ ließ Nulle bei einem Schuss aus knapp 20 Metern keine Abwehrchance. Der Führungstreffer gab den Meier-Schützlingen Auftrieb, so dass diese in der Folge klar spielbestimmend agierten und zu einer Reihe von Möglichkeiten kamen, die Führung auszubauen.

FCC-Keeper Nulle stand nun das ein oder andere Male im Blickpunkt, konnte aber die Saalestädter vor dem zweiten Gegentreffer bewahren. Da Nulle Jena im Spiel hielt, hatte das Fascher-Team in der 76. Minute gar die Ausgleichsmöglichkeit durch den aufgerückten Tim Petersen, die Melka allerdings zunichte machte. Jena stemmte sich in der Schlussphase gegen die drohende Niederlage, ließ jedoch Chancen durch erneut Amirante ungenutzt (82.) und steht somit wieder auf einem Abstiegsplatz.

Fortuna Düsseldorf tritt am nächsten Samstag in der Aalener Scholz-Arena beim dort heimischen, abstiegsgefährdeten VfR an. Carl Zeiss Jena empfängt zeitgleich auf dem Ernst-Abbe-Sportfeld Düsseldorfs direkten Aufstiegskonkurrent, die SpVgg Unterhaching.