3. Liga Analyse

3. Liga 2008/09, 21. Spieltag
19:33 - 31. Spielminute

Gelbe Karte
R. Müller
Jena

19:36 - 33. Spielminute

Tor 1:0
Lukunku
Foulelfmeter,
Rechtsschuss
Vorbereitung Curri
Aue

19:38 - 36. Spielminute

Tor 2:0
Lukunku
Handelfmeter,
Rechtsschuss
Aue

19:41 - 39. Spielminute

Gelbe Karte
Hensel
Aue

19:43 - 40. Spielminute

Tor 3:0
Lukunku
Linksschuss
Aue

20:02 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Amirante
für Sträßer
Jena

20:06 - 50. Spielminute

Spielerwechsel
Cimen
für Hochscheidt
Aue

20:13 - 57. Spielminute

Spielerwechsel
S. Müller
für Lukunku
Aue

20:29 - 70. Spielminute

Tor 4:0
Hensel
Kopfball
Vorbereitung Curri
Aue

20:31 - 72. Spielminute

Spielerwechsel
Schembri
für L. Fuchs
Jena

20:31 - 72. Spielminute

Spielerwechsel
Baltes
für Hensel
Aue

20:29 - 73. Spielminute

Gelbe Karte
S. Müller
Aue

20:31 - 74. Spielminute

Spielerwechsel
T. Petersen
für Ziegner
Jena

20:39 - 83. Spielminute

Rote Karte
Schembri
Jena

20:44 - 86. Spielminute

Tor 5:0
Curri
Rechtsschuss
Vorbereitung S. Müller
Aue

20:45 - 90. Spielminute

Gelbe Karte
Cimen
Aue

AUE

JEN

Aue gelingt erster Sieg 2009-Schembri sieht Rot

Lukunku mit Hattrick in sechs Minuten

Aues Coach Heiko Weber schickte gegenüber der Nullnummer in Paderborn Feick und Hensel, die beide nach abgesessener Sperre wieder dabei waren, für Cimen und Müller von Beginn an auf den Platz. Sein Jenaer Kollege René van Eck veränderte die Startformation nach der 0:2-Pleite gegen den FC Bayern II auf zwei Positionen. Sträßer und Kikuchi ersetzten Hansen und Ullmann.

Die Zuschauer im Erzgebirgsstadion sahen eine mäßige Anfangsphase, in der sich das Spielgeschehen vornehmlich im Mittelfeld abspielte. Beide Mannschaften wirkten aufgrund der zuletzt ausgebleibenen Erfolge verunsichert, beschränkten sich zunächst auf eine sichere Defensive und ließen in der Offensive die nötige Risikobereitschaft vermissen. Mit der Zeit übernahmen die Gäste aus Thüringen die Initiative und konnten sich ein leichtes Übergewicht erarbeiten. Außer Schusschancen für Riemer, der aus 18 Metern über den Auer Kasten zielte (15.), und Sträßer, dessen Versuch genau auf Aue-Keeper Männel ging (21.), tat sich aber nicht viel.

Auf beiden Seiten hemmten Fehlpässe ein geordnetes Aufbauspiel und machten es den Defensivabteilungen einfach, Angriffe des Gegners zu unterbinden. So boten beiden Teams fußballerische Magerkost, ehe die Gastgeber mit einem Curri-Freistoß aus 18 Metern, der knapp am Gehäuse der Thüringer vorbei zischte (31.), ein erstes Ausrufezeichen setzten.

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Nur drei Minuten später drang der kleine Albaner in den Strafraum der Gäste ein und wurde dort von Müller gelegt. Schiedsrichter Manuel Gräfe entschied sofort auf Elfmeter, den Lukunku zur Führung der Sachsen verwertete. Aue wirkte nun befreit und konnte zwei Minuten später die Führung ausbauen. Nach einer Curri-Flanke bekam ein Jenaer den Ball an die Hand. Den fälligen Handelfmeter verwandelte Lukunku mit einem Flachschuss in die Tormitte sicher.

Jena zeigte sich nicht geschockt, sondern hatte binnen einer Minute durch Schmidt und Fuchs (39.) gute Chancen zum Anschluss. Besser machte es auf der anderen Seite dann wieder Lukunku: Zunächst setzte der Kongolese einen Kopfball an die Querlatte, erwischte dann aber den Abpraller und markierte sein drittes Tor (40.). Aue spielte nun wie im Rausch und beinahe hätte Lukunku gar noch seinen vierten Treffer erzielt. Sein Schlenzer verfehlte das Jenaer Gehäuse nur knapp (44.).

Mit einer beruhigenden Führung im Rücken gingen es die "Veilchen" zu Beginn der zweiten Halbzeit ruhiger an und ließen die Thüringer gewähren. Die Van-Eck-Elf bewies Moral und versuchte durchaus dem Spiel noch eine Wendung zu geben. Allerdings fehlten entscheidende Ideen, um die Gastgeber in Bedrängnis zu bringen. Lediglich bei einem Schuss von Fuchs (49.) musste Aue-Keeper Männel eingreifen und den Ball über die Latte lenken.

Aue stand in der Hintermannschaft sicher und konnte mit der ersten Chance im zweiten Durchgang das vierte Tor erzielen: Hensel nickte eine Curri-Flanke ein (70). Jena fügt sich nun seinem Schicksal, zu allem Überfluss sah der erst kurz zuvor eingewechselte Schembri nach Schiedsrichterbeleidigung noch die Rote Karte (83.). Curri setzte schließlich mit dem 5:0 in der 86. Minute den Schlusspunkt.

Der FC Erzgebirge empfängt am kommenden Samstag die Stuttgarter Kickers, die Jenaer spielen am Sonntag bei den Amateuren des VfB Stuttgart.