3. Liga Analyse

3. Liga 2008/09, 10. Spieltag
14:13 - 13. Spielminute

Spielerwechsel
Eckardt
für Schembri
Jena

14:46 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Kügler
für Bröker
Dresden

15:02 - 62. Spielminute

Spielerwechsel
Amirante
für Ziegner
Jena

15:04 - 64. Spielminute

Spielerwechsel
Pfeffer
für Röttger
Dresden

15:12 - 72. Spielminute

Spielerwechsel
Petersen
für Hähnge
Jena

15:25 - 85. Spielminute

Spielerwechsel
Jungnickel
für G. Müller
Dresden

15:51 - 86. Spielminute

Foulelfmeter
Amirante
verschossen
Jena

JEN

SGD

Derby stand vor dem Abbruch

Keller hält den Punkt fest

Jenas Trainer René van Eck nahm nach dem 1:0-Sieg in Wuppertal eine Umstellung vor: Wallschläger erhielt den Vorzug vor Wuttke. Auch Dresdens Coach Ruud Kaiser musste im Vergleich zum 1:1-Remis gegen Braunschweig einmal wechseln. Wegen einer Sprunggelenksverletzung musste Kapitän Pelzer passen. Vertreten wurde er durch Röttger.

Aufgrund des großen Zuschauerandrangs war es nicht möglich, das traditionsreiche Ost-Derby pünktlich anzupfeifen.

Der 10. Spieltag

Mit zehnminütiger Verspätung rollte der Ball dann im Ernst-Abbe-Sportfeld. Und Jena begann gleich druckvoll und zwang die Dresdner in die eigene Hälfte, konnte daraus aber kein Kapital schlagen. Auf der anderen Seite versteckten sich die Gäste nicht. Sie hielten mit Kampf und Laufbereitschaft dagegen, nur in der Offensive sprang bis auf wenige Standards zunächst nichts für Dynamo heraus.

Mit fortschreitender Spieldauer ließ die Dynamik in der Partie jedoch nach. Zudem schlichen sich hüben wie drüben zunehmend Fehler ein, so dass der Spielfluss verloren ging. Daran änderte sich bis zur Halbzeit nichts, folglich ging es ohne Tore in die Pause.

Im zweiten Durchgang blieb die Begegnung umkämpft. Carl Zeiss investierte weiterhin mehr, fand zunächst jedoch kein Mittel gegen die gut postierte Dynamo-Defensive. Kurz vor Schluss bekam Jena einen Strafstoß zugesprochen: Ein Fehler von Cozza eröffnete Petersen die Chance. Dynamo-Schlussmann Keller wollte klären und stoppte den Angreifer. Laut Schiedsrichter Lutz Wagner jedoch mit unfairen Mitteln. Folglich entschied der Referee auf Elfmeter. Amirante trat an, scheiterte dann aber an Keller, der seinen Fehler wett machte (87.).

Auf dem Feld passierte danach nichts mehr, dafür umso mehr auf den Tribünen. Dynamo-Anhänger feuerten nach dem vergebenen Elfmeter zahlreiche Feuerwerkskörper auf das Spielfeld, woraufhin Schiedsrichter Lutz Wagner das Spiel für zehn Minuten unterbrach. Bereits in der Anfangsphase der Partie hatte die Polizei eingreifen müssen, nachdem Dresdner Fans ein Fluchttor zum Spielfeld durchbrochen hatten.

Beide Teams sind wieder am kommenden Samstag gefordert. Jena in Braunschweig, Dresden zuhause gegen Aalen.