2. Bundesliga 2008/09, 33. Spieltag
14:23 - 24. Spielminute

Spielerwechsel
Kotuljac
für Reisinger
Fürth

14:24 - 25. Spielminute

Spielerwechsel
Bungert
für Noveski
Mainz

15:18 - 61. Spielminute

Tor 0:1
Feulner
Rechtsschuss
Vorbereitung Karhan
Mainz

15:23 - 66. Spielminute

Spielerwechsel
Sararer
für Schröck
Fürth

15:30 - 73. Spielminute

Spielerwechsel
Ilicevic
für Nehrig
Fürth

15:31 - 75. Spielminute

Spielerwechsel
Neustädter
für Bancé
Mainz

15:35 - 79. Spielminute

Spielerwechsel
Soto
für Amri
Mainz

15:36 - 80. Spielminute

Gelbe Karte
Bungert
Mainz

15:37 - 80. Spielminute

Rote Karte
Biliskov
Fürth

15:39 - 83. Spielminute

Gelbe Karte
Neustädter
Mainz

15:46 - 89. Spielminute

Tor 0:2
Soto
Linksschuss
Vorbereitung Feulner
Mainz

15:45 - 89. Spielminute

Gelbe Karte
L. Haas
Fürth

FUE

M05

Mainz mit einem Bein in der ersten Liga

Feulner beendet den Fürther Fluch

Reisinger gegen Svensson

Unter Druck: Der Mainzer Bo Svensson klärt vor Stefan Reisinger, dessen Treffer nicht anerkannt wurde. picture alliance

Greuther Fürth musste im Vergleich zum 0:0 in Freiburg auf den angeschlagenen Mauersberger (Bank) und Takyi (muskuläre Probleme) verzichten, zudem ließ Trainer Benno Möhlmann Kotuljac draußen. Karaslavov, Schröck und Allagui spielten von Beginn an. Bei Mainz 05 nur eine Änderung nach dem 2:1 gegen Frankfurt: Bungert fühlte sich nicht hundertprozentig fit und verzichtete freiwillig auf seinen Einsatz. So spielte Svensson in der Innenverteidigung der Rheinhessen.

Die vergangenen sieben Ligaspiele gegen Mainz hatten die Fürther allesamt gewonnen, und die Kleeblätter begannen auch bei diesem Aufstiegsduell engagiert und aggressiv. Doch auch die Mainzer versteckten sich nicht, so dass die Zuschauer im Ronhof eine abwechslungsreiche Anfangsphase zu sehen bekamen - die auch noch jede Menge Diskussionsbedarf lieferte. Im Mittelpunkt: Referee Knut Kircher. Feulner kam gegen Rahn im Strafraum zu Fall, den Kontakt wertete er aber nicht als elfmeterreif (10.). Eine Fehlentscheidung. Kurz darauf stand Kircher erneut im Blickpunkt. Reisinger köpfte den Ball nach Haas-Flanke auf das Tor. Wache parierte auf der Linie, ob der Ball schon mit vollem Umfang dahinter war, war schwer ersichtlich. Als Allagui im Nachsetzen abstaubte, entschied der Unparteiische zurecht auf Abseits.

Der 33. Spieltag

In der 22. Minute dann die erste "Hundertprozentige" für Mainz: Pekovic hämmerte einen Freistoß aus 30 Metern auf das Tor, Loboué ließ das Leder nach vorne abprallen, hielt dann aber glänzend gegen den nachsetzenden Hoogland. Bancé köpfte schließlich über das Tor. Zwei Minuten später war die Zeit der unfreiwilligen Wechsel angebrochen. Sowohl Reisinger als auch Noveski mussten verletzungsbedingt den Platz verlassen, Kotuljac und Bungert kamen in die Partie.

Bis zur Pause überboten sich beide Mannschaften im Auslassen von Großchancen. Allagui schlug aus aussichtsreicher Position über den Ball (32.), in der 43. Minute traf der Angreifer der Fürther allein vor Wache nur den Pfosten. Auf der anderen Seite scheiterte Bancé allein vor dem Tor an Loboué, aus kürzester Distanz schoss Baljak beim Nachschuss über das Tor (33.). Trotz der unsicheren Abwehrreihen auf beiden Seiten ging es somit torlos in die Kabinen.

Feulner dreht auf, Biliskov fliegt

Die zweite Hälfte verlief einseitiger. Auch wenn Allagui mit einem Flachschuss, den Wache locker parierte, nach wenigen Sekunden die erste Chance hatte, gaben nun die Rheinhessen den Ton an. Fürth wirkte in der Defensive zunehmend anfällig - und wurde in der 61. Minute schließlich bestraft. Karhan tunnelte Rahn auf der rechten Seite, sein Querpass brachte Feulner ins Spiel. Der Mainzer nahm das Leder in aller Ruhe an und traf aus 14 Metern mit rechts ins lange Eck. Sichtlich geschockt waren die Franken von dem Gegentreffer, es lief nicht mehr viel zusammen bei der Möhlmann-Elf. Bis zur 77. Minute: Allagui kam in günstiger Schussposition ans Leder, entschied sich aber für einen Pass auf den im Abseits stehenden Ilicevic.

Feulner

Abschied mit Aufstieg? Der zukünftige Dortmunder Markus Feulner (li., mit Aristide Bancé) brachte Mainz auf Kurs Richtung Oberhaus. picture alliance

Zehn Minuten vor Schluss fiel die Vorentscheidung im Ronhof. Nach einem Gerangel zwischen Biliskov und Bungert ging der Mainzer theatralisch zu Boden, es kam anschließend zur Rudelbildung. Während Bungert den Gelben Karton sah, wurde Biliskov für das harmlose Vergehen mit Rot vom Platz geschickt. In Unterzahl vermochten es die Fürther nicht mehr, der Partie noch eine Wende zu geben. Und nach einem Konter kurz vor Schluss war die Partie endgültig gelaufen. Feulner legte im Strafraum ab auf den eingewechselten Soto, der aus 15 Metern mit links ins lange Eck traf.

Fürth gastiert am letzten Spieltag am Sonntag in Ahlen. Mainz empfängt zeitgleich Oberhausen und kann mit einem Punktgewinn den Aufstieg perfekt machen, da Nürnberg in Rostock nicht über ein 0:0 hinauskam.