2. Bundesliga 2008/09, 27. Spieltag
18:08 - 8. Spielminute

Gelbe Karte
Orestes
Rostock

18:40 - 40. Spielminute

Gelbe Karte
Svärd
Rostock

19:22 - 64. Spielminute

Tor 0:1
Fillinger
Linksschuss
Vorbereitung Retov
Rostock

19:20 - 64. Spielminute

Spielerwechsel
Schröck
für Ilicevic
Fürth

19:20 - 64. Spielminute

Spielerwechsel
Cidimar
für Reisinger
Fürth

19:34 - 77. Spielminute

Spielerwechsel
Albert
für Ke. Schindler
Rostock

19:34 - 77. Spielminute

Spielerwechsel
Kotuljac
für Voigt
Fürth

19:35 - 79. Spielminute

Gelbe Karte
Kern
Rostock

19:36 - 80. Spielminute

Gelbe Karte
L. Haas
Fürth

19:38 - 82. Spielminute

Spielerwechsel
Lisztes
für Kroos
Rostock

19:44 - 88. Spielminute

Gelbe Karte
Albert
Rostock

FUE

ROS

Fürths Heimserie gerissen

Fillinger stürzt Fürth

Fürths Ilicevic (re.) im Zweikampf mit Schindler.

Mit Haken und Ösen: Fürths Ilicevic (re.) im Zweikampf mit Schindler. picture-alliance

Fürths Trainer Benno Möhlmann brachte nach der 0:1-Niederlage in Aachen drei neue Spieler: Reisinger, Felgenhauer und Karaslavov spielten anstelle von Mauersberger, Schröck und Sararer. Rostocks Coach Andreas Zachhuber hielt es nach dem 2:0 gegen den FSV Frankfurt nach dem Motto "Never change a winning team" und beließ es bei der gleichen Startelf.

Greuther Fürth begann das Match sehr druckvoll. Die Franken agierten mit mehr Pep, waren spielerisch und kämpferisch überlegen, zunächst fehlte es aber an Zug zum Tor. Bis zum gegnerischen Strafraum boten die Fürther ein sehr ansehnliches Spiel, im Hansa-Sechzehner geriet das Angriffspiel aber ins Stocken. Reisinger kam einen Tick zu spät (5.), Haas konnte den Ball in bester Position nicht unter Kontrolle bringen (6.), und Allaguis Schuss aus 13 Metern wurde von Orestes geblockt (13.). Fünf Minuten später hätte es fast geklingelt, aber Rostocks Schlussmann Hahnel parierte Biliskovs Kopfball auf der Linie.

Der 27. Spieltag

Von den Gästen war lange Zeit nicht viel zu sehen. Nach vorne operierte die Zachhuber-Elf fast nur mit langen Bällen, die der Fürther Defensive keine Probleme bereiteten. In der Defensive stabilisierten sich die Rostocker aber zunehmend, so dass die Fürther nicht mehr schalten und walten konnten wie sie wollten. Das Ausbleiben von klaren Torchancen war die Folge.

Nach 35 Minuten musste Fürths Torhüter Loboué erstmals eingreifen: Fillinger hatte aus 19 Metern abgezogen. Das war's dann aber auch schon an Angriffsbemühungen der Gäste. In der Schlussphase spielten nur noch die Fürther, die aber weiterhin die nötige Präzision vermissen ließen. Felgenhauer schoss rechts vorbei (39.), Takyi ebenfalls (42.), und Allagui war bei der letzten Aktion der ersten Hälfte zu eigensinnig (45.+1).

Wer seine Chancen nicht nutzt, ...

Rostocks Schindler im Luftkampf mit Ilicevic (re.).

Obenauf: Rostocks Schindler im Luftkampf mit Ilicevic (re.). picture-alliance

Ohne Wechsel ging es nach der Pause weiter, dafür mit der bis dato dicksten Chance des Spiels. Schindler war auf der rechten Seite durchgebrochen, er passte dann zu Kroos, der wiederum mit viel Überischt zum besser postierten Fillinger weiterleitete. Dieser verzog aber vollkommen und drosch den Ball unbedrängt aus zwölf Metern weit drüber (47.). Die Fürther zeigten sich von dem Fast-Gegentor beeindruckt und agierten nun ängstlicher. Sie gingen nicht mehr so hohes Tempo, zudem schlichen sich Ungenauigkeiten ein, so dass der Spielwitz abhanden kam.

Auf der anderen Seite wurde Hansa nun mutiger und kam ihrerseits zu weiteren Gelegenheiten, ließ sie aber zunächst ebenfalls liegen. So spitzelte Kroos das Leder aus vier Metern haarscharf über den Querbalken (59.). Fünf Minuten später war's dann passiert: Nach einem Fehler von Voigt im Spielaufbau landete der Ball bei Retov, der zu Fillinger passte. Dieser ließ Nehrig aussteigen und verwandelte aus 15 Metern trocken in den linken Torwinkel.

Greuther Fürth war nun sichtlich geschockt, bei den Kleeblättern klappte kaum noch was. Rostock dagegen trat nun mit deutlich mehr Selbstvertrauen an. Die Hanseaten waren bissiger, präsenter und strahlten mehr Torgefahr aus. Nur beim finalen Zuspiel fehlte es den Gästen an Genauigkeit, was von inzwischen viel zu statischen Fürthern fast bestraft wurde: Hahnel ließ einen Cidimar-Schuss nach vorne abprallen, Allagui staubte ab. Doch der Treffer zählte nicht, weil der Tunesier zuvor im passiven Abseits stand.

Die SpVgg Greuther Fürth ist am Sonntag, den 18. April mit dem nächsten Kellerkind konfrontiert. Es geht dann zum SV Wehen Wiesbaden, wo es dann darum geht, wieder auf einen Aufstiegsplatz zu klettern. Rostock muss am Freitag zuvor zuhause gegen Oberhausen antreten.