2. Bundesliga 2008/09, 21. Spieltag
14:31 - 32. Spielminute

Gelbe Karte
Lomic
Koblenz

14:34 - 34. Spielminute

Tor 1:0
Sukalo
Linksschuss
Vorbereitung Maletic
Koblenz

14:41 - 42. Spielminute

Gelbe Karte
Mauersberger
Fürth

14:43 - 44. Spielminute

Tor 2:0
Sukalo
Kopfball
Vorbereitung Ziehl
Koblenz

15:02 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Schröck
für Takyi
Fürth

15:02 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Voigt
für Sararer
Fürth

15:05 - 48. Spielminute

Gelbe Karte
Allagui
Fürth

15:06 - 50. Spielminute

Gelbe Karte
Bajic
Koblenz

15:14 - 57. Spielminute

Tor 3:0
Stieber
Linksschuss
Vorbereitung F. Vata
Koblenz

15:13 - 57. Spielminute

Gelbe Karte
Stieber
Koblenz

15:32 - 76. Spielminute

Spielerwechsel
M. Fischer
für F. Vata
Koblenz

15:35 - 79. Spielminute

Spielerwechsel
Kotuljac
für Reisinger
Fürth

15:36 - 80. Spielminute

Spielerwechsel
Taylor
für Krontiris
Koblenz

15:39 - 83. Spielminute

Spielerwechsel
Man. Hartmann
für Sukalo
Koblenz

15:46 - 90. Spielminute

Gelbe Karte
M. Fischer
Koblenz

KOB

FUE

Fürth bis auf Loboué völlig desolat

Sukalos Doppelpack setzt Fürth schachmatt

Goran Sukalo gegen Ercan Sararer

Immer obenauf: Der Koblenzer Goran Sukalo gegen den Fürther Ercan Sararer. picture-alliance

Der Koblenzer Trainer Uwe Rapolder stellte seine Anfangsformation gegenüber dem 3:1-Sieg in Wiesbaden auf zwei Positionen um. Im Sturm musste der Gelb-Rot-gesperrte Kuqi ersetzt werden, das tat Krontiris. Zudem rotierte Forkel raus, für ihn kam Maletic zu seinem Zweitliga-Debüt.

Der Fürther Coach Benno Möhlmann baute die Anfangsformation im Vergleich zum 0:0 gegen Frankfurt auf einer Position um. Nehrig sah gegen die Hessen die Ampelkarte und wurde durch den wieder genesenen Takyi ersetzt.

Nach einer etwa zehnminütigen Abtastphase übernahm Koblenz das Kommando. Die TuS kam mit dem glitschigen Boden viel besser zurecht als die Franken, die speziell in der Defensive den Durchblick vermissen lassen. So kam Krontiris zu einer Doppelchance (10., 11.), bei der sich beide Male SpVgg-Keeper Loboué auszeichnen konnte.

Die Fürther stabilisierten sich nach diesen Schrecksekunden ein wenig und zeigten sich etwas ballsicherer, doch konnten sie in der Offensive überhaupt keine Akzente setzen. Allagui und Reisinger waren im ersten Abschnitt komplett abgemeldet, zudem fehlten die Zuspiele von Haas & Co.. Die Koblenzer hatten zwar auch nicht allzu viele Großchancen, doch hatte man stets das Gefühl, dass die Rapolder-Elf über die agilen Vata und Krontiris wesentlich mehr Torgefahr ausstrahlte.

Als die Fürther dann mit Felgenhauer über rechts relativ sinnfrei noch vorne stürmten und den Ball verloren, nutzte die TuS die sich bietenden Räume eiskalt aus. Über Maletic kam der Ball zu Sukalo, der aus 17 Metern völlig frei zum Abschluss kam und Loboué mit einem satten Linksschuss ins lange Eck keine Chance ließ (34.). Unmittelbar vor der Pause schlenzte Vata einen Freistoß über die Mauer, den Loboué gerade noch zur Ecke klären konnte. Diese brachte Lomic herein und im Fünfer drückte erneut Sukalo den Ball per Kopf aus kürzester Distanz über die Linie (44.).

In der Nachspielzeit des ersten Duchgangs hätte Krontiris fast noch einen dritten Treffer nachgelegt, als ihm der Fürther Sararer den Ball mustergültig auflegte, doch Loboué lenkte den Lupfer gerade noch um den Pfosten.

21. Spieltag

In der Halbzeitpause reagierte SpVgg-Trainer Möhlmann auf die Darbietungen seiner Elf im ersten Abschnitt und nahm Takyi und Sararer vom Feld. Für das Duo kamen Voigt und Schröck. Besser oder schwungvoller wurde das Spiel der Franken dadurch aber nicht. Ganz im Gegenteil.

In der Defensive leistete sich dei SpVgg weiterhin haarsträubende Unzulänglichkeiten. Mit einem einfachen Zuspiel verschaffte Vata Stieber freie Bahn, der ungehindert aufs Fürther Tor zulaufen konnte und die Kugel wuchtig versenkte (57.). Mit diesem Tor war die Partie natürlich gelaufen, die TuS spielte in der letzten halben Stunde das Spiel locker nach Hause und hätte bei konsequenterer Chancenverwertung auch einen Kantersieg herausschießen können.

Goran Sukalo köpft das 2:0 gegen Fürth.

Goran Sukalo köpft das 2:0 gegen Fürth. picture-alliance

Die Fürther dagegen erwischten einen rabenschwarzen Tag und ließen jegliche Reaktion vermissen. In dieser Verfassung sind die Franken, die gegen Koblenz so gut wie keinen Zweikampf gewannen, kein Aufstiegskandidat.

Koblenz tritt am kommenden Sonntag in Augsburg an, die Fürther haben erneut ein Auswärtsspiel - die SpVgg muss am Sonntag zum FCK.