2. Bundesliga 2008/09, 4. Spieltag
18:02 - 3. Spielminute

Tor 1:0
Auer
Linksschuss
Vorbereitung Holtby
Aachen

19:03 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Wohlfarth
für M. Schwarz
Ingolstadt

19:18 - 61. Spielminute

Gelbe Karte
Auer
Aachen

19:21 - 64. Spielminute

Gelbe Karte
Wohlfarth
Ingolstadt

19:22 - 65. Spielminute

Spielerwechsel
Fiel
für Plaßhenrich
Aachen

19:27 - 69. Spielminute

Spielerwechsel
Lemos
für Demir
Ingolstadt

19:37 - 79. Spielminute

Spielerwechsel
Dallevedove
für Rama
Ingolstadt

19:37 - 80. Spielminute

Gelbe Karte
Fl. Müller
Aachen

19:38 - 81. Spielminute

Spielerwechsel
Brinkmann
für Holtby
Aachen

19:39 - 82. Spielminute

Gelbe Karte
Neunaber
Ingolstadt

19:44 - 87. Spielminute

Spielerwechsel
Lagerblom
für Nemeth
Aachen

19:48 - 90. Spielminute

Gelbe Karte
Keidel
Ingolstadt

AAC

FCI

Ingolstadt wehrte sich nur zu Beginn des zweiten Durchgangs

Holtby heimlicher Matchwinner

Lehmann gegen Rama

Kaufte mit der Alemannia dem FCI den Schneid ab: Matthias Lehmann (li.) hier gegen Valdet Rama. dpa

Aachens Trainer Jürgen Seeberger nahm nach dem 2:2 in Nürnberg eine Änderung an seiner Startelf vor. Für Lasnik begann der 17-jährige Holtby. Auf Seiten des FC Ingolstadt wechselte Thorsten Fink nach dem 1:3 gegen den FCK viermal. Keidel, Metzelder, Gerber und Schwarz ersetzten Fink, Dreßler, Reinhard und Jungwirth.

Beide Teams verzichteten auf langatmiges Abtasten und suchten sofort den Weg nach vorne. Nachdem Rama einen ersten Warnschuss auf das Aachener Gehäuse abgegeben hatte (2.), ließ es die Alemannia mit dem ersten Angriff gleich klingeln. Youngster Holtby passte von der linken Seite perfekt nach innen zu Auer, der aus sechs Metern nur noch den Fuß hinzuhalten brauchte und sein drittes Saisontor markierte (3.). Die "Schanzer" zeigten sich zumindest in der Offensive nicht geschockt und hatten nur drei Minuten später durch Demir die Chance zum Ausgleich. Nachdem Müller am eigenen Strafraum eine Kerze geschlagen hatte, bekam der Angreifer die Kugel aus spitzem Winkel aber nicht an Stuckmann vorbei (6.). In der neuformierten Ingolstädter Defensive stimmte es allerdings überhaupt nicht. Lutz hatte alle Hände voll zu tun, um das frühe 2:0 gegen druckvolle Alemannen zu verhindern. Seine vorerst beste Tat vollbrachte er gegen Holtby, der aus 16 Metern wuchtig abgezogen hatte (7.).

Nach einer Viertelstunde schien Ingolstadt mit dem Aachener Druck etwas besser klarzukommen und hatte durch einen Demir-Kopfball auch die Möglichkeit zum 1:1 (21.), leistete sich aber in der Folge zu viele Fehler im Spielaufbau und blieb hinten anfällig. FCI-Keeper Lutz spielte Auer den Ball in die Füße, der daraufhin auf Nemeth flankte. Aus 16 Metern ging der Slowake volles Risiko, traf das Spielgerät aber nicht richtig (26.). Ein vom agilen Holtby im Mittelfeld eroberter Ball landete über Nemeth bei Lehmann, der Lutz per Flachschuss zu einer weiteren Parade zwang (30.).

Auch in der Schlussviertelstunde des ersten Durchgangs bestimmte Aachen weiter das Duell und attackierte die im Spielaufbau beinahe hilflos wirkenden Gäste im Mittelfeld früh. Die Fink-Elf musste fast pausenlos reagieren und verlor gewonnene Bälle meist binnen weniger Augenblicke wieder. Erst in den letzten Minuten vor der Pause näherte sich der FCI dem Alemannia-Gehäuse etwas an, gefährlich wurde es aber nicht.

Der 4. Spieltag

Thorsten Fink schien in der Halbzeit die passenden Worte gefunden zu haben, denn seine Elf kam deutlich engagierter aus den Katakomben. Der FCI störte nun früh und versuchte, die Alemannia unter Druck zu setzen. Keidel per Distanzschuss und Demir per Kopfball fanden aber nicht den Weg ins Tor. Dem Erfolg deutlich näher kam auf der Gegenseite erneut Auer. Von Holtby einmal mehr mustergültig bedient, traf der bullige Angreifer die Unterlatte, ehe Lutz den aufspringenden Ball mit dem Fuß aus der Gefahrenzone befördern konnte (52.). Zwei Minuten später hatten die Gäste dann bereits den Torschrei auf den Lippen. Rama kam nach einer schönen Einzelaktion aus 16 Metern zum Schuss, bevor Wohlfahrt den Abpraller aus acht Metern nur ans Außennetz jagte (54.).

Der Aufsteiger hatte nun ein optisches Übergewicht, blieb in seinen Bemühungen aber zu harmlos, um die Seeberger-Elf in ernsthafte Bedrängnis zu bringen. Weil Aachen aus seinen vereinzelten Kontergelegenheiten nichts machte, verlor das Match in dieser Phase etwas an Niveau.

Je länger die Partie dauerte, desto druckloser wurden die Versuche des Aufsteigers. Aachen übernahm wieder das Kommando. Lehmann schoss aus 16 Metern drüber (68.), Achenbach nach einer kurzen Ecke vom Strafraumeck mit viel Effet ganz knapp vorbei (73.). Zwei Minuten danach scheiterte Auer bei einer Doppelchance aus kurzer Distanz zuerst per Kopf, dann mit dem Fuß am gut reagierenden Lutz.

Auch in der Schlussphase kam vom FC Ingolstadt zu wenig, um die am Ende clever auftretenden Alemannen doch noch zu überlisten.

Aachen tritt am kommenden Spieltag bereits am Freitag in Duisburg an. Die Ingolstädter empfangen am Sonntag den VfL Osnabrück.