2. Bundesliga 2008/09, 3. Spieltag
14:30 - 30. Spielminute

Tor 1:0
Barletta
Kopfball
Vorbereitung Mikolajczak
FSV Frankfurt

15:14 - 58. Spielminute

Spielerwechsel
Allagui
für Cidimar
Fürth

15:15 - 58. Spielminute

Spielerwechsel
Ilicevic
für Brückner
Fürth

15:22 - 66. Spielminute

Spielerwechsel
Shapourzadeh
für Mikolajczak
FSV Frankfurt

15:28 - 72. Spielminute

Spielerwechsel
Cenci
für Bencik
FSV Frankfurt

15:29 - 73. Spielminute

Spielerwechsel
Nehrig
für Burkhardt
Fürth

15:31 - 74. Spielminute

Gelbe Karte
Shapourzadeh
FSV Frankfurt

15:32 - 76. Spielminute

Spielerwechsel
Theodoridis
für Kreuz
FSV Frankfurt

15:43 - 87. Spielminute

Tor 1:1
Allagui
Rechtsschuss
Vorbereitung Takyi
Fürth

15:45 - 89. Spielminute

Gelbe Karte
Mehic
FSV Frankfurt

FSV

FUE

Zweites Heimremis des FSV in Folge

Allagui rettet das Kleeblatt

Sead Mehic (FSV) hebt im Duell mit Fürths Thorsten Burkhardt ab

Sead Mehic (FSV) hebt im Duell mit Fürths Thorsten Burkhardt ab. dpa

Frankfurts Coach Tomas Oral vertraute bis auf eine Position der Startelf, die zuletzt zu Hause 0:0 gegen Koblenz gespielt hatte. Für Cenci stand Bencik in der Anfangsformation.

Auf der anderen Seite nahm Fürths Trainer Benno Möhlmann im Vergleich zum 5:2 gegen St. Pauli vier Änderungen vor: Für Meichelbeck (Rotsperre) kam Schröck neu ins Team und tauschte mit Kapitän Felgenhauer, der nach links wechselte, die Abwehrseite. In die Viererkette rückte auch Mauersberger, der Bilkiskov auf die Bank verdrängte. Im Mittelfeld spielte Brückner an Stelle von Ilicevic, und ganz vorne ersetzte Cidimar Nehrig.

Mit einer leichten optischen Überlegenheit der Gäste, die technische Vorteile hatten, begann bei hochsommerlichen Temperaturen das zweite Heimspiel des FSV in Folge. Den ersten echten Aufreger aber lieferten die Hessen, als Barlettas Hammer aus 17 Metern die Oberkante der Latte streichelte (8.). Ulms Kopfballtreffer wenige Sekunden später wurde zu Recht wegen Abseitsstellung die Anerkennung versagt.

Hillebrand hatte nach Karaslavovs Stellungsfehler halblinks frei vor Kirschstein die zweite Großchance der Frankfurter, brachte den Ball aber mit dem Außenrist aus sechs Metern nicht aufs Tor (16.).

Die Möhlmann-Elf wirkte etwas reifer in der Spielanlage, konnte sich offensiv bis kurz vor der Pause allerdings überhaupt nicht in Szene setzen. In einer Partie mit überschaubarem Tempo blieben die Gastgeber gefährlicher - vor allem Kreuz war über die linke Seite ein Aktivposten -, was zunächst fehlte, war die finale Aktion am und im gegnerischen Sechzehnmeterraum.

Die sollte nach exakt einer halben Stunde aber folgen: Im Anschluss an eine Ecke flog eine wunderbare Flanke von Mikolajczak in den Strafraum. Kapitän Barletta stand völlig frei und nickte aus acht Metern ins linke Eck ein.

Eine Reaktion der Gäste blieb zunächst aus. Zu wenig Tempo, zu wenig Bewegung war im Spiel, um die sichere Deckung des FSV in Verlegenheit zu bringen. Die einzige zwingende Torchance der Franken vergab bei einer Co-Produktion des ansonsten blassen Sturmduos Cidimar nach Flanke von Reisinger freistehend mit zu schwachem Kopfballabschluss aus elf Metern.

Der 3. Spieltag

Beide Teams kamen unverändert aus der Kabine und verlängerten die Halbzeitpause auf dem Feld bis zur 57. Minute, als Ulm und Bencik nach Weißenfeldts Vorarbeit knapp das 2:0 verpassten.

Bei Fürth sollten dann Allagui und Ilicevic - sie kamen für Cidimar und Brückner (58.) - frischen Wind bringen. Was sie auch taten: Haas' prima Torchance nach Vorarbeit des im Vergleich zu den ersten 45 Minuten wesentlich aktiveren Takyi leitete eine Drangphase der Gäste ein (60.). Angriff auf Angriff brandete nun auf Klandts Gehäuse, doch weder Allagui (62., 65., Lattenkopfball) noch Ilicevic (64.) konnten ihre teilweise exzellenten Möglichkeiten nutzen.

Der Aufsteiger konnte sich befreien, und der eingewechselte Shapourzadeh leitete Benciks Großchance ein, der aber am stark reagierenden Kirschstein scheiterte (71.).

Mit der Überlegenheit der Kleeblättler aber war es ab diesem Zeitpunkt vorbei. Die Hessen gestalteten die Partie wieder offen und es gelang, die SpVgg vom eigenen Strafraum fernzuhalten. Der erste Saisonerfolg schien unter Dach und Fach war, doch dann schlug Allagui zu: Der Angreifer, von Takyi in den Strafraum geschickt, behauptete sich gegen Weißenfeldt, und Keeper Klandt hatte gegen seinen vom Abwehrspieler noch leicht abgefälschten Schuss aus acht Metern keine Abwehrchance (87.).

Dennoch hätte es fast noch geklappt mit dem ersten Dreier, doch Cencis Knaller aus 16 Metern strich Zentimeter über die Latte (90.).

Nach der Länderspielpause treten beide Teams am Sonntag an: Frankfurt reist nach Osnabrück, Fürth erwartet Koblenz.