Bundesliga 2008/09, 33. Spieltag
15:50 - 20. Spielminute

Gelbe Karte
Maltritz
Bochum

15:57 - 26. Spielminute

Tor 1:0
Hashemian
Kopfball
Vorbereitung Epalle
Bochum

16:04 - 33. Spielminute

Gelbe Karte
Mavraj
Bochum

16:04 - 33. Spielminute

Gelbe Karte
Russ
Frankfurt

16:33 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Liberopoulos
für Inamoto
Frankfurt

16:47 - 60. Spielminute

Spielerwechsel
Freier
für Pfertzel
Bochum

16:56 - 69. Spielminute

Spielerwechsel
Caio
für Spycher
Frankfurt

16:57 - 70. Spielminute

Gelbe Karte
Liberopoulos
Frankfurt

17:00 - 72. Spielminute

Tor 2:0
Klimowicz
Kopfball
Vorbereitung Epalle
Bochum

17:01 - 74. Spielminute

Spielerwechsel
Yahia
für Bönig
Bochum

17:06 - 79. Spielminute

Spielerwechsel
Amanatidis
für Fenin
Frankfurt

17:08 - 81. Spielminute

Spielerwechsel
Dabrowski
für Hashemian
Bochum

BOC

SGE

Hashemian und Klimowicz treffen gegen ebenfalls gerettete Hessen

Bochum sichert Klassenerhalt

Klimowicz

Unbändige Freude: Stürmer Klimowicz bejubelt sein 2:0, das den Klassenerhalt für den VfL besiegelte. picture-alliance

Nach dem 1:3 beim HSV veränderte Marcel Koller seine Anfangself auf vier Positionen: Im Tor spielte überraschend Heerwagen für Fernandes. Davor stellte der Schweizer Coach auf eine Viererkette um. Yahia rutschte aus der Startformation, Imhof agierte wieder im defensiven Mittelfeld. Mit Azaouagh und Hashemian für Dabrowski und Grote präsentierte sich der VfL auf dem Papier offensiver als zuletzt in Hamburg.

Friedhelm Funkel setzte im Vergleich zur 0:5-Heimschlappe gegen Werder Bremen auf drei Wechsel in seiner Startelf. Jung spielte auf der rechten Außenverteidigerposition für Ochs (Rot-Sperre). Chris rückte aus dem defensiven Mittelfeld in die Innenverteidigung für Bellaid. Fink durfte für den Brasilianer als zweite "Sechs" neben Inamoto beginnen. Fenin rückte als einzige echte Spitze auf die Position von Liberopoulos, Steinhöfer startete dafür im linken offensiven Mittelfeld.

Die Partie war von Beginn an von bissigen Zweikämpfen geprägt, die allerdings zumeist in einem fairen Rahmen blieben. Allerdings behinderten die vielen Unterbrechungen das Aufkommen eines richtigen Spielflusses. So ergaben sich nur wenige Torraumszenen.

Erst nach 19 Minuten wurde es erstmals gefährlich. Mahdavikia tauchte frei im Bochumer Strafraum auf, wurde aber gerade noch rechtzeitig von Bönig am Torschuss gehindert, der den Ball allerdings nach links zu Meier bugsierte. Der Mittelfeldspieler schloss aus spitzem Winkel ab, doch Maltritz rettete für den geschlagenen Heerwagen zum Eckball.

Fünf Minuten später hatte auch der VfL erstmals eine gute Torchance. Bönig flankte von rechts in den Strafraum, dort setzte sich Pfertzel gut durch und zog ab. Doch Pröll wehrte aufmerksam zum Eckball ab (24.). Zwei Minuten später sogar die Führung für die Koller-Elf: Epallé setzte sich auf der rechten Seite durch und flankte scharf in die Strafraummitte. Dort war Hashemian einen Schritt schneller als sein iranischer Landsmann Mahdavikia und köpfte aus kurzer Distanz ein (26.).

In der Folge präsentierte sich die Partie niveauarm und unansehnlich. Denn der zuvor bemüht nach vorne spielende VfL wurde noch vorsichtiger. Die Eintracht agierte ihrerseits zu passiv und konnte keinerlei Druck auf das Gehäuse von Heerwagen erzeugen. Mit der aufgrund der größeren Bemühungen nicht unverdienten Führung für die Bochumer ging es dann in die Halbzeit.

Der 33. Spieltag

Nach dem Seitenwechsel brachte Funkel mit Liberopoulos für den defensiven Mittelfeldmann Inamoto einen zweiten Angreifer. Doch die Hereinnahme des Griechen brachte kaum Änderungen an der phlegmatischen Spielweise der Hessen. Die Bochumer blieben zumindest bei Standardsituationen gefährlich. So verfehlte Hashemian das Tor nach einem Eckball von der rechten Seite mit seinem Kopfball nur um wenige Zentimeter (50.).

Nach abwartenden ersten 15 Minuten ergaben sich plötzlich auf beiden Seiten hochkarätige Gelegenheiten fast im Minutentakt. Erst scheiterte Klimowicz mit einer Doppelchance zweimal per Kopf am glänzend reagierenden Pröll (61.). Dann verfehlte Liberopoulos das VfL-Tor mit einem Freistoß nur knapp (63.). Drei Minuten später vergab Meier völlig frei im Strafraum die bis dahin beste Frankfurter Gelegenheit.

Fenin, Mavraj

Auch dank bissiger Zweikampfführung, wie hier Mavraj gegen Fenin, sicherte sich der VfL den Sieg gegen die Eintracht. picture-alliance

Erneut nur zwei Minuten später war es Maltritz, der per Kopf am einmal mehr hervorragend haltenden Pröll scheiterte (68.). Doch dann konnte der VfL doch noch erhöhen: Nach Vorarbeit von Hashemian brachte zunächst Epallé völlig frei vor Pröll den Ball nicht im Tor unter. Doch der Abpraller vom Eintracht-Keeper landete bei Klimowicz, der sich die Chance per Kopf nicht entgehen ließ und die Zeichen für den VfL damit auf Klassenerhalt stellte (72.).

In der Schlussphase konnte Frankfurts Torjäger Amanatidis - seit Ende Oktober am Knie verletzt - sein Comeback geben. Kurz zuvor war Caio mit einem Kopfball, den Freier am linken Pfosten auf der Torlinie entschärfte, beinahe noch der Anschlusstreffer gelungen (75.). Am Ende blieb es jedoch beim 2:0 für den VfL.

Bochum schließt die Saison mit einem Gastspiel in Köln ab, Frankfurt empfängt den HSV.