Bundesliga 2008/09, 22. Spieltag
15:39 - 9. Spielminute

Gelbe Karte
Vorsah
Hoffenheim

15:51 - 21. Spielminute

Gelbe Karte
Teber
Hoffenheim

16:00 - 30. Spielminute

Gelbe Karte
Luiz Gustavo
Hoffenheim

16:32 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Tobias Weis
für Teber
Hoffenheim

16:50 - 63. Spielminute

Gelbe Karte
Beck
Hoffenheim

16:51 - 64. Spielminute

Spielerwechsel
Obasi
für Sanogo
Hoffenheim

16:55 - 68. Spielminute

Spielerwechsel
A. Frei
für Valdez
Dortmund

17:04 - 77. Spielminute

Gelb-Rote Karte
Kehl
Dortmund

17:04 - 77. Spielminute

Rote Karte
Tobias Weis
Hoffenheim

17:05 - 79. Spielminute

Spielerwechsel
Kringe
für Hajnal
Dortmund

17:11 - 85. Spielminute

Gelbe Karte
Tinga
Dortmund

17:13 - 86. Spielminute

Spielerwechsel
Kullmann
für Zidan
Dortmund

17:14 - 88. Spielminute

Spielerwechsel
Wellington
für D. Ba
Hoffenheim

BVB

HOF

Weis und Kehl fliegen vom Platz - auch Teber und Luiz Gustavo gesperrt

Nur die Tore fehlen

Ibertsberger (re.) klärt gegen Zidan.

Es ging hoch her in Dortmund. Hier jagt Hoffenheims Ibertsberger (re.) Zidan die Kugel ab. picture alliance

Dortmunds Coach Jürgen Klopp veränderte seine Startelf nach dem 1:1 im Revierderby auf Schalke auf drei Positionen. Tinga (nach Pferdekuss), Valdez und Zidan begannen an Stelle von Kringe, Boateng (Sehnenreizung) und Frei.

Hoffenheims Trainer Ralf Rangnick wechselte im Vergleich zum 3:3 in Stuttgart zweimal. Teber und Sanogo kamen für Compper (Gelbsperre) und Weis ins Team. Vorsah rückte zurück in die Viererkette.

Die Borussia legte sofort engagiert los und suchte den Weg in die Spitze. Hoffenheim fand sich in der Defensive wieder und hatte Probleme, dem BVB mit fairen Mitteln beizukommen. Fast pausenlos musste Referee Fandel das Match unterbrechen, weil ein Dortmunder am Boden lag. Glück hatte in dieser Phase Teber, als er Hajnal mit einem rüden Tritt niederstreckte, jedoch ohne persönliche Strafe davonkam.

Immer wieder segelten weite Freistöße in den Gästestrafraum, Valdez (3.) und Subotic (8.) konnten bei ihren Kopfballversuchen aber kein Kapital daraus schlagen. Die erste sehr gute Chance einer temporeichen Anfangsphase verbuchte jedoch die Rangnick-Elf. Nach einem Foul von Tinga an Carlos Eduardo zirkelte Salihovic das Spielgerät um Zentimeter am rechten Winkel vorbei - Weidenfeller hätte nicht den Hauch einer Chance gehabt (12.). Drei Minuten später hätte es allerdings 1:0 für den BVB stehen müssen. Nachdem Haas einen harmlos anmutenden 18-Meter-Versuch von Valdez nicht festhalten konnte, war Zidan zur Stelle, scheiterte aber am nun sensationell reagierenden Hoffenheimer Schlussmann (15.).

Die Begegnung gönnte sich auch in der Folge keine Pause. Es ging hin und her. Die größten Gelegenheiten ließen Teber (21.) und Salihovic (35.) liegen, die jeweils am toll parierenden Weidenfeller scheiterten. In der 38. Minute sorgte Subotic für einen Aufreger, als er kurz vor dem Strafraum als letzter Mann Ba legte. Der Ex-Mainzer hatte Glück, dass Fandel das Vergehen nicht ahndete und weiterspielen ließ.

Auch in der Schlussphase des ersten Abschnitts drückten beide Mannschaften weiter aufs Tempo, Tore wollten aber bis Pausenpfiff nicht fallen. Tinga brachte die Kugel nicht an Haas vorbei (39.), Hajnal zielte knapp links daneben (44.).

Der 22. Spieltag

Dortmund übernahm zu Beginn des nicht mehr ganz so mitreißenden zweiten Durchgangs wieder die Initiative, während 1899 zunächst nur reagierte. Bis der BVB jedoch zu Chancen kam, war auch Hoffenheim wieder aktiver geworden und hatte sich durch Carlos Eduardo (57.) und Beck (58.) erfolglos aus der zweiten Reihe versucht. Dass die Klopp-Elf wenig später an der Führung schnupperte, hatten die Westfalen erneut TSG-Torhüter Haas zu verdanken. Ein unplatzierter Hajnal-Schuss glitt dem Hildebrand-Vertreter durch die Hände und trudelte haarscharf am Tor vorbei (59.).

Das Duell verflachte in der Folge etwas. Bis auf folgenlose Versuche von Zidan und Tinga waren Chancen Mangelware. Aufregend blieb es dennoch. Nach einem Foul von Kehl an Weis sprang der Borusse über den am Boden liegenden Hoffenheimer. Den dabei entstehenden Kontakt beider Akteure wertete Fandel als Nachtreten des Gästespielers. Weis sah Rot, Kehl für das vorherige Foul Gelb-Rot (78.).

In der Schlussphase setzten beide Trainer weiter auf Angriff und brachten mit Kullmann und Wellington frisches Offensivpersonal. Am Ende blieb es aber beim letztlich gerechten Remis, das durchaus auch hätte 2:2 enden können.

Dortmund reist am kommenden Samstag nach Stuttgart. Hoffenheim empfängt ebenfalls am Samstag Werder Bremen. Der Aufsteiger muss dabei neben Weis auch ohne Teber und Luiz Gustavo auskommen, die ihre fünfte (Teber) bzw. zehnte Gelbe Karte kassierten.