Bundesliga 2008/09, 21. Spieltag
16:00 - 31. Spielminute

Gelbe Karte
Petkovic
Frankfurt

16:02 - 32. Spielminute

Gelbe Karte
A. da Silva
Karlsruhe

16:10 - 41. Spielminute

Gelbe Karte
Mahdavikia
Frankfurt

16:37 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Caio
für Petkovic
Frankfurt

16:46 - 54. Spielminute

Tor 0:1
Caio
Rechtsschuss
Vorbereitung M. Fink
Frankfurt

16:48 - 57. Spielminute

Spielerwechsel
Saglik
für Timm
Karlsruhe

17:06 - 75. Spielminute

Spielerwechsel
Steinhöfer
für Mahdavikia
Frankfurt

17:07 - 76. Spielminute

Spielerwechsel
Iashvili
für Stindl
Karlsruhe

17:10 - 79. Spielminute

Spielerwechsel
Kapllani
für Engelhardt
Karlsruhe

17:19 - 88. Spielminute

Gelbe Karte
Saglik
Karlsruhe

17:20 - 89. Spielminute

Gelbe Karte
Liberopoulos
Frankfurt

17:20 - 89. Spielminute

Spielerwechsel
Meier
für Liberopoulos
Frankfurt

KSC

SGE

Frankfurts und Karlsruhes Serien gerissen

Joker Caio trifft den KSC ins Mark

Frankfurts Petkovic (re.) im Laufduell mit Timm.

Wer ist schneller? Frankfurts Petkovic (re.) im Laufduell mit Timm. picture-alliance

Karlsruhes Trainer Edmund Becker musste nach dem 0:0 in Köln auf Sebastian (Bänderriss im Sprunggelenk) und Aduobe (Einblutung im Auge) verzichten. Ersetzt wurden diese beiden durch Buck und Engelhardt, der nach seiner Gelb-Rot-Sperre wieder mitwirken durfte. Frankfurts Coach Friedhelm Funkel tauschte im Vergleich zur 0:2-Niederlage gegen Wolfsburg ebenfalls zwei Mal: Meier und Steinhöfer mussten auf die Bank, Mahdavikia und Inamoto durften dafür von Beginn an ran.

In der Anfangsphase waren die Rollen klar verteilt: Frankfurt zog sich weit zurück und überließ den Badenern die Initiative. Der KSC tat sich aber gegen die dicht gestaffelten Hessen sehr schwer und konnte kaum für Gefahr sorgen. Lediglich ein Freistoß von da Silva zwang Frankfurts Schlussmann Pröll zum Eingreifen (7.).

Der 21. Spieltag

Die Eintracht war sehr auf die Defensive bedacht und behandelte die Offensive stiefmütterlich. Im Angriff operierten die Hessen fast ausschließlich mit langen Bällen, die von der zweikampfstarken KSC-Defensive allesamt abgeräumt wurden. Den ersten Warnschuss gaben die Gäste erst nach 18 Minuten ab, doch Liberopoulos schoss aus 20 Metern weit drüber.

Die Begegnung blieb ein Geduldsspiel, in dem die Becker-Schützlinge zwar viel Aufwand betrieben, aber kaum zu klaren Chancen kamen. Und wenn sie mal vor dem gegnerischen Keeper auftauchten, ließen sie die nötige Präzision vermissen. So schoss Stindl drüber (23.), und Buck köpfte gleich zwei Mal links vorbei (32., 36.). Folglich ging es torlos in die Kabinen.

KSC hat nichts entgegenzusetzen

Frankfurts Bellaid (li.) setzt gegen Freis zur Grätsche an.

Achtung: Frankfurts Bellaid (li.) setzt gegen Freis zur Grätsche an. picture-alliance

Eintracht-Coach Friedhelm Funkel reagierte in der Halbzeit und brachte für Petkovic den offensiveren Caio. Dieser durfte zunächst aber noch nicht eingreifen, denn im Frankfurter Fanblock wurden zahlreiche Feuerwerkskörper gezündet, so dass Referee Michael Weiner die Pause verlängerte. Nachdem sich die Gemüter wieder beruhigt hatten, ging es dann doch weiter.

Es dauerte gerade mal neun Minuten, bis sich die Maßnahme von Funkel bezahlt machte: Nach einer tollen Ballstafette vollendete Caio aus 17 Metern wunderbar in den rechten Torwinkel und sorgte damit für die etwas überraschende Führung. Der KSC steckte jedoch nicht auf und legte noch eine Schippe drauf und hatte kurz darauf durch Federico die große Chance zum Ausgleich, doch der Italiener schoss unter Bedrängnis haarscharf vorbei (58.).

Die Badener blieben im Vorwärtsgang, fanden aber kein Mittel gegen die gut organisierte und abgeklärte Abwehr der Frankfurter, die zudem über schnelle Konter Torgefahr ausstrahlten.

In der Schlussphase brachte KSC-Coach Edmund Becker zuerst Saglik, dann Kapllani in die Begegnung. Die Platzherren hatten nun drei nominelle Stürmer auf dem Platz und probierten es mit der Brechstange, doch die Chancenverwertung ließ zu wünschen übrig. Stindl schoss gleich zwei Mal aus aussichtsreicher Position daneben (73., 75.), und Federico kam einen Tick zu spät (78.).

Folglich blieb die Aufholjagd des KSC wirkungslos, der am kommenden Sonntag erneut vor heimischer Kulisse gegen den VfB Stuttgart erheblich unter Zugzwang steht. Frankfurt muss schon am nächsten Samstag - ebenfalls zu Hause - gegen Schalke antreten.