Bundesliga 2008/09, 13. Spieltag
15:36 - 5. Spielminute

Tor 1:0
Subotic
Kopfball
Vorbereitung Hajnal
Dortmund

15:50 - 19. Spielminute

Tor 2:0
Hajnal
Rechtsschuss
Vorbereitung Blaszczykowski
Dortmund

15:58 - 26. Spielminute

Tor 3:0
Subotic
Kopfball
Vorbereitung Hajnal
Dortmund

16:03 - 32. Spielminute

Spielerwechsel
Sahin
für Kehl
Dortmund

16:11 - 40. Spielminute

Spielerwechsel
Zidan
für Valdez
Dortmund

16:56 - 69. Spielminute

Tor 4:0
Felipe Santana
Kopfball
Vorbereitung Hajnal
Dortmund

16:58 - 71. Spielminute

Spielerwechsel
Caio
für Toski
Frankfurt

16:59 - 73. Spielminute

Spielerwechsel
A. Frei
für Blaszczykowski
Dortmund

17:08 - 82. Spielminute

Spielerwechsel
K. Ljubicic
für Inamoto
Frankfurt

BVB

SGE

Frankfurt kassiert höchste Saisonniederlage

Hajnals Standards bringen Erfolg

Dortmunds Hajnal und Frankfurts Fink ringen um das Spielgerät.

Tanz um den Ball: Dortmunds Hajnal und Frankfurts Fink ringen um das Spielgerät. picture-alliance

Der BVB musste nach der 1:2-Niederlage beim HSV auf den rotgesperrten Kovac verzichten. Coach Jürgen Klopp brachte Felipe Santana in der Innenverteidigung, zudem setzte er im Angriff auf Valdez anstelle von Zidan. Die verletzungsgeplagte Eintracht aus Frankfurt musste nach dem 2:2 gegen Stuttgart auf Ochs (5. Gelbe) und Korkmaz (Mittelfußbruch) verzichten. Dafür schickte Trainer Friedhelm Funkel Mahdavikia und Inamoto ins Rennen.

Der erste Angriff der Dortmunder brachte auch sogleich die Führung. Nach einem Schuss von Owomoyela kam es zu einem Eckball, Hajnal brachte das Spielgerät scharf vor das Tor und Subotic kam ungedeckt zum Kopfball. Der junge BVB-Verteidiger profitierte dabei auch von einem Patzer von Nikolov – der Eintracht Keeper kam aus seinem Tor, mit der Faust aber nicht mehr an den Ball (5.).

Frankfurt versuchte sich von dem Schock des schnellen Gegentores zu erholen, aber die Klopp-Elf bestimmte das Geschehen und legte immer wieder gefährlich den Vorwärtsgang ein. Hajnal (10.) und Kringe (18.) scheiterten noch aus der Distanz, dann aber zielte der kleine Ungar viel genauer. Blaszczykowski narrte Galindo im Sechzehner und legte dann überlegt für Hajnal auf, der Nikolov trickreich versetzte (19.).

Der 13. Spieltag

Und weiter ging es hier nur in eine Richtung – das Frankfurter Tor stand schwer unter Beschuss. Owomoyela traf aus der Distanz nur ans Aluminium (22.), dann schlug wieder die Stunde von Subotic. Die Schwäche der Hessen bei Standards wurde nach einem Freistoß von Hajnal aus dem rechten Halbfeld wieder offenbar, Subotic kehrte nach seinem fünften Saisontreffer jubelnd in die eigene Hälfte zurück (26.).

Dann kam der erste Dämpfer im Schwarz-Gelben Freudentaumel. Kapitän Kehl musste in seinem 200. Bundesligaspiel verletzt für Sahin Platz machen (32.) – und das war nicht der einzige unfreiwillige Spielertausch beim BVB in Hälfte eins. Auch Valdez humpelte frühzeitig in die Katakomben des Stadions, seinen Platz nahm der Ägypter Zidan ein (40.).

Dem Sturmlauf der Dortmunder hatten die Frankfurter im ersten Abschnitt nur wenig entgegenzusetzen. Borussia-Keeper Weidenfeller musste nur einmal ernsthaft gegen Fenin in Aktion treten (28.), der Tscheche war auch der einzige Hesse, dem man einen gewissen Zug zum Tor attestieren konnte.

Der zweite Durchgang brachte nicht mehr so viele Torszenen und Aufreger wie die ersten 45 Minuten. Der BVB ließ es deutlich ruhiger angehen, die Gäste aus Frankfurt hielten sich ebenfalls vornehm zurück. Erst als Blasczcykowski im Eins-gegen-eins an Nikolov scheiterte (56.), nahm die Begegnung wieder etwas Fahrt auf. Die Hessen verpassten dann die große Chance, den Rückstand zu verkürzen und noch einmal Hoffnung zu schöpfen. Nach einer maßgerechten Flanke von Steinhöfer köpfte Liberopoulos aber nur an die Latte (66.). Wenige Minuten später machte dann Felipe Santana alles endgültig klar. Wieder war die Eintracht bei einem Standard von Hajnal nicht im Bilde, der brasilianische Verteidiger schlug diesmal Kapital aus der eklatanten Abwehrschwäche der Hessen (69.).

Schwarz-Gelb nach einem Torerfolg. Freude Pur bei Subotic, Kringe, Hajnal und Valdez. picture-alliance

Munter ging es dann zum Ende hin zu. Auf Dortmunder Seite wurde ein Hajnal-Treffer noch wegen einer Abseitsstellung nicht anerkannt (78.), dann verpassten Frei (82.) und Sahin (87.) weitere Tore. Aber auch die Frankfurter hatten noch ihre Chancen. Doch weder Fenin (81.), noch Caio (85.) war bei aussichtsreichen Versuchen das Glück vergönnt, den Ehrentreffer zu erzielen.

Dortmund steht nun am nächsten Spieltag am Freitag beim KSC in Karlsruhe auf dem Prüfstand. Die Eintracht misst sich einen Tag später am Samstag zu Hause mit den Niedersachsen von Hannover 96.