Bundesliga 2008/09, 4. Spieltag
18:49 - 19. Spielminute

Gelbe Karte
Mutzel
Karlsruhe

18:48 - 19. Spielminute

Gelbe Karte
B. Köhler
Frankfurt

19:05 - 35. Spielminute

Gelbe Karte
Liberopoulos
Frankfurt

19:45 - 57. Spielminute

Spielerwechsel
Görlitz
für Iashvili
Karlsruhe

19:48 - 61. Spielminute

Spielerwechsel
Amanatidis
für Korkmaz
Frankfurt

19:50 - 62. Spielminute

Gelbe Karte
Inamoto
Frankfurt

19:53 - 65. Spielminute

Spielerwechsel
Timm
für Kennedy
Karlsruhe

20:04 - 76. Spielminute

Spielerwechsel
Steinhöfer
für Fenin
Frankfurt

20:07 - 79. Spielminute

Spielerwechsel
Carnell
für A. da Silva
Karlsruhe

20:10 - 82. Spielminute

Tor 0:1
Franz
Kopfball
Vorbereitung Carnell
Karlsruhe

20:12 - 84. Spielminute

Tor 1:1
B. Köhler
Linksschuss
Vorbereitung Liberopoulos
Frankfurt

20:19 - 90. + 1 Spielminute

Tor 2:1
Amanatidis
Rechtsschuss
Frankfurt

SGE

KSC

Karlsruhe gibt späte Führung aus der Hand

Amanatidis rettet die Eintracht

Inamoto und da Silva

Hart umkämpftes Duell: Karlsruhes Spielmacher da Silva fährt Inamoto in die Parade. picture-alliance

Frankfurts Coach Friedhelm Funkel nahm nach dem 0:2 gegen Leverkusen insgesamt vier Veränderungen vor. Für Galindo, Bellaid (Muskelfaserriss), Steinhöfer und Amanatidis (mit Kniebeschwerden auf der Bank) spielten Chris (nach Rotsperre), Inamoto, Korkmaz (erstmals in der Startaufstellung) und Liberopoulus. Im Tor erhielt Nikolov den Vorzug vor Pröll.

Karlsruhes Trainer Edmund Becker vertraute derselben Elf, die mit 0:1 gegen Bayern verlor. Auch Kapitän Franz war trotz eines Knochenödems von Beginn an dabei.

Eintracht Frankfurt war in der Anfangsphase sichtlich bemüht, gleich die Kontrolle über das Spiel zu bekommen und hatte auch mehr Spielanteile, ohne allerdings das Tor der Badener zu gefährden. Beide Defensivreihen ließen ihrem Gegner in dieser Phase auf den Außenbahnen viel Raum, der hüben wie drüben jedoch nicht genutzt wurde, zudem waren sämtliche Hereingaben zu unpräzise und landeten fast immer beim Gegner. Als Spycher über links kam, fand er allerdings Liberopoulos, der aus 18 Metern einen ersten gefährlichen Torschuss abgab (16.).

Der hessische Versuch das Spiel zu machen hatte jetzt zwar deutliche Feldvorteile zur Folge, brachte den KSC jedoch kaum in Verlegenheit - zu statisch und vorhersehbar waren die meisten Aktionen. Ein Schuss von Fenin auf Zuspiel von Liberopoulos war einfach zu wenig (27.). Die Becker-Elf stand tief und wartete auf Kontermöglichkeiten. Einer der auffälligsten bei der Funkel-Elf war Ochs, der die rechte Seite bearbeitete, aber eben auch zu wenig aus den vielen Freiheiten machte, die ihm die Gäste ließen.

Insgesamt war zu wenig Bewegung und Tempo im Spiel, so dass sich Karlsruhe in aller Ruhe am eigenen Strafraum formierte und die Eintracht empfing. Der Raum auf den Flügeln wurde weiterhin nicht genutzt, und die Versuche von Korkmaz beziehungsweise Ochs einen Mitspieler zu finden, scheiterten.

Der 4. Spieltag

Ohne personelle Wechsel ging es nach der Pause zunächst auf beiden Seiten weiter und auch das Spiel zeigte sich weiterhin sehr unansehnlich. Im Mittelfeld war die Fehlpassquote wieder viel zu hoch, Spielfluss konnte dabei überhaupt nicht aufkommen. Der KSC konzentrierte sich nach wie vor auf die Defensive und musste bis zur 67. Minute warten, ehe die erste Chance heraussprang. Auf Flanke von Porcello drückte Freis den Ball mit der Fußsohle nur knapp am Tor vorbei. Und plötzlich auch mal wieder eine Frankfurter Möglichkeit. Im Gegenzug ließ Liberopoulos Sebastian aussteigen und traf aus 14 Metern dann nur das Außennetz.

Sebastian und Liberopoulos

Die Jagd nach dem Ball: Sebastian und Liberopoulus nehmen das Spielgerät ins Visier. picture-alliance

Und als niemand mehr an ein Fußballspiel glaubte, nahm die Partie Fahrt auf. Zunächst köpfte Franz nach einer Carnell-Ecke zur Führung ein, die nicht mal überraschend war, weil der KSC mutiger wurde (82.). Fast im Gegenzug die Antwort: Miller faustete nach einer Freistoßflanke von Steinhöfer Liberopoulos an. Der Ball sprang zu Köhler, der aus kurzer Distanz einschob (84.). In der Schlussphase scheiterten zunächst Fink per Kopf und Freis - dann kam Amanatidis: Im Strafraum setzt er sich gegen Sebastian und Franz durch und brachte den Ball etwas glücklich in der Nachspielzeit im Netz unter.

Für beide Teams geht es am Samstag weiter. Frankfurt kann wieder etwas aufatmen und reist in die Lausitz zu Energie Cottbus. Der Karlsruher SC tritt bei der Borussia aus Mönchengladbach an.