Bundesliga 2008/09, 4. Spieltag
15:50 - 21. Spielminute

Gelbe Karte
Cvitanovic
Cottbus

15:57 - 28. Spielminute

Gelbe Karte
Sörensen
Cottbus

16:45 - 58. Spielminute

Spielerwechsel
D. Rangelov
für Iliev
Cottbus

16:50 - 63. Spielminute

Spielerwechsel
Özil
für Baumann
Bremen

17:01 - 73. Spielminute

Spielerwechsel
Sanogo
für Rosenberg
Bremen

17:02 - 75. Spielminute

Tor 1:0
Diego
Rechtsschuss
Vorbereitung Özil
Bremen

17:04 - 77. Spielminute

Spielerwechsel
Vasiljevic
für Angelov
Cottbus

17:08 - 80. Spielminute

Tor 2:0
Frings
Rechtsschuss
Bremen

17:10 - 83. Spielminute

Tor 3:0
Sanogo
Rechtsschuss
Vorbereitung Mertesacker
Bremen

17:11 - 84. Spielminute

Spielerwechsel
Vranjes
für Diego
Bremen

17:12 - 84. Spielminute

Spielerwechsel
Jula
für Jelic
Cottbus

BRE

FCE

Cottbus weiterhin ohne Torerfolg

Diego bricht den Bann

Wieder einmal der entscheidende Mann für Werder: Diego setzt sich auch gegen Cottbus durch.

Wieder einmal der entscheidende Mann für Werder: Diego setzt sich auch gegen Cottbus durch. dpa

Nach der 2:3-Niederlage in Mönchengladbach bot Werder-Coach Thomas Schaaf nahezu die gleiche Startelf auf. Einzig Prödl musste seinen Platz in der Innenverteidigung für den wieder genesenen Mertesacker räumen. Bojan Prasikar auf Seiten von Energie brachte dagegen nach der 0:1-Niederlage gegen Dortmund vier neue Spieler. In der Defensive ersetzten Pavicevic und Ziebig Radeljic und Cagdas. In der Offensive kamen Sörensen und Jelic für Rivic und Rangelov zum Einsatz.

Von Beginn an waren die Rollen im Weser-Stadion verteilt. Der SV Werder mühte sich mit viel Ballbesitz die massierte Abwehr der Cottbuser zu knacken.

Der 4. Spieltag

Daraus resultierten auch zwei Chancen: Rosenberg verfehlte mit einem Direktschuss nach Boenisch-Flanke das Tor aber knapp (9.), und Energie-Keeper Tremmel war bei einem Versuch von Pizarro in der 15. Minute auf dem Posten.

Mit Fortdauer der ersten Halbzeit hatten die Bremer aber immer mehr Probleme, die gut stehende Defensive der Cottbuser in Verlegenheit zu bringen. Energie ließ sich aus der Igel-Stellung auch nicht herauslocken, so dass Torchancen Mangelware blieben und die Ratlosigkeit in der Werder-Offensive zunahm.

Lediglich ein Distanzschuss von Jensen, den Tremmel mit Mühe parieren konnte (32.), und ein Freistoß von Diego aus 20 Metern, den aber die Energie-Mauer zur Ecke lenken konnte (39.), sorgten vor der Pause für Gefahr.

Der zweite Durchgang begann als Spiegelbild der ersten Hälfte. Die verzweifelt anrennenden Bremer bissen sich an der "Cottbuser Mauer" immer wieder die Zähne aus.

Die wenigen Angriffsversuche von Werder, die zu Torchancen wurden, waren eine sichere Beute des glänzend aufgelegten Tremmel im Cottbuser Tor. Als in der 52. Minute Rosenberg frei vor dem Keeper auftauchte, verkürzte er souverän den Winkel und rettete sicher.

Werder ließ sich jedoch nicht entmutigen und drückte unverdrossen weiter. Die Einwechslung von Özil für Baumann in der 63. Minute sorgte für noch mehr Offensivkraft für Thomas Schaafs Team. Der eingewechselte Özil legte dann auch den lange erwarteten Führungstreffer auf. Sein Querpass fand in der 75. Minute Diego, der vom linken Strafraumeck mit einem Hammer ins rechte obere Toreck dem guten Tremmel keine Chance ließ.

Danach nahm das Schicksal für die Lausitzer seinen Lauf. Zunächst nahm Frings in der 80. Minute einen zu kurzen Befreiungsschlag von Pavicevic auf und hämmerte den Ball aus gut 20 Metern ins rechte obere Toreck.

Die Cottbuser Gegenwehr war damit gebrochen. In der 83. Minute konnte Sanogo aus abseitsverdächtiger Position sogar noch auf 3:0 erhöhen, doch da waren die Cottbuser Kräfte schon erlahmt. Locker brachte Werder den Sieg über enttäuschte Lausitzer bis zum Schlusspfiff über die Zeit.

In München steigt nächsten Samstag wohl das Highlight des fünften Spieltages: Bremen muss in der Allianz Arena gegen den FC Bayern bestehen. Cottbus empfängt unterdessen im Stadion der Freundschaft den VfL Bochum.