16:06 - 6. Spielminute

Tor 1:0
Heinze
Kopfball
Vorbereitung Veron
Argentinien

16:41 - 41. Spielminute

Gelbe Karte (Argentinien)
Gutierrez
Argentinien

17:10 - 52. Spielminute

Spielerwechsel (Nigeria)
Martins
für Obinna
Nigeria

17:18 - 60. Spielminute

Spielerwechsel (Nigeria)
Odemwingie
für Obasi
Nigeria

17:33 - 74. Spielminute

Spielerwechsel (Nigeria)
Uche
für Taiwo
Nigeria

17:32 - 74. Spielminute

Spielerwechsel (Argentinien)
Maxi Rodriguez
für Veron
Argentinien

17:34 - 77. Spielminute

Gelbe Karte (Nigeria)
Haruna
Nigeria

17:37 - 79. Spielminute

Spielerwechsel (Argentinien)
Milito
für Higuain
Argentinien

17:43 - 85. Spielminute

Spielerwechsel (Argentinien)
N. Burdisso
für di Maria
Argentinien

ARG

NGA

Weltmeisterschaft

Heinze zeigt Messi, wie es geht

Argentinien schlägt Nigeria

Heinze zeigt Messi, wie es geht

Argentiniens Trainer Diego Maradona hatte vor allem im Sturm die Qual der Wahl. Er entschied sich für Messi, Higuain und Tevez. Für Champions-League-Sieger Milito und Europa-League-Gewinner Aguero war nur ein Platz auf der Bank übrig. Bayern Münchens Demichelis stand ebenfalls in der Startelf.

Auch Nigerias Coach Lars Lagerbäck hat Bundesligalegionäre in seinem Team, Hoffenheims Obasi durfte dabei beginnen, während für Martins (Wolfsburg) zunächst nur ein Platz auf der Reservebank blieb.

Gruppe B - Alle Spiele

Spieler des Spiels
Nigeria

Vincent Enyeama Tor

1,5
Spielnote

Das Spiel hielt nicht was der Auftakt versprach. Trotz vieler Chancen verwalteten die Argentinier den knappen Vorsprung. Nigeria enttäuschte auf der ganzen Linie.

3,5
Tore und Karten

1:0 Heinze (6', Kopfball, Veron)

Argentinien
Argentinien

Romero 3 - Demichelis 3,5, Samuel 3, Heinze 3 - Gutierrez 4 , Mascherano 3,5, di Maria 5 , Veron 3,5 , Messi 2 - Higuain 4,5 , Tevez 2,5

Nigeria
Nigeria

Enyeama 1,5 - Odiah 4, Yobo 5, Shittu 5, Taiwo 4 - Kaita 5, Etuhu 5,5, Haruna 4,5 - Obinna 6 , Yakubu 4, Obasi 3

Schiedsrichter-Team
Wolfgang Stark

Wolfgang Stark Ergolding

1
Spielinfo

Stadion

Ellis Park

Zuschauer

55.686 (ausverkauft)

Nigeria wollte von Beginn an zeigen, dass man nicht vor Ehrfurcht erstarrt war. Keck versuchten die "Super Eagles" mitzuspielen. Im Spiel nach vorne ließ sich das dann auch durchaus sehen, allerdings mangelte es in der Deckung bei den Afrikanern. Der quirlige Messi gab bereits nach sechs Minuten die erste Duftmarke ab. Enyeama lenkte den 17-Meter-Schlenzer des Weltfußballers noch zur Ecke. Sekunden später brachte Veron diese auf den Kopf von Heinze, der ungedeckt aus elf Metern im Hechtflug genau in den linken Winkel traf - 1:0.

Mit der Führung im Rücken ließ es sich für die "Albiceleste" leicht spielen. Argentinien war darauf bedacht, das Tempo aus der Begegnung zu nehmen, um dann blitzartig zuzuschlagen. So geschehen in der 21. Minute, als Tevez sehenswert auf Higuain passte. Der 22-Jährige scheiterte letztlich aus neun Metern am glänzend reagierenden Enyeama. Kurz darauf sorgte mit Samuel wieder ein Verteidiger nach einer Ecke für enorme Gefahr, sein Kopfballaufsetzer zischte allerdings drüber (23.).

Auf der Gegenseite hatte es Nigeria schwer, war aber gewiss nicht gänzlich chancenlos. Doch Kaita rutschte der Ball über den Spann (25.), während Obasi nach einem Schnitzer von Gutierrez aus halblinker Position rechts vorbeischoss. Ansonsten plätscherte das Duell weitestgehend vor sich hin. Die "Gauchos" wollten das so, während Nigeria nichts zuzusetzen hatte. Nach 37 Minuten mussten sich die Westafrikaner dann bei ihrem Keeper Enyeama bedanken, der einen listigen Schlenzer von Messi klasse parierte und dadurch einen höheren Pausenrückstand verhinderte.

Inflationäre Verhältnisse bei der "Albiceleste"

Ohne personelle Wechsel ging es nach dem Seitenwechsel weiter, und auch sonst änderte sich nicht viel. Die Mannschaft von Diego Maradona agierte sehr clever und ließ die "Super Eagles" überhaupt nicht mehr zur Entfaltung kommen. Die "Gauchos" verlegten das Geschehen in die Hälfte der Nigerianer, verpassten es aber, durch Messi (49.) und Samuel (52.) die Vorentscheidung herbeizuführen.

Lagerbäck reagierte und brachte mit dem Wolfsburger Martins sowie Odemwingie frische Offensivleute. Für mehr Durchschlagskraft konnte aber auch diese zwei nicht sorgen.

Argentiniens Jonas Gutierrez grätscht Chinedu Obasi ab.

Auf die Socken: Argentiniens Jonas Gutierrez grätscht Chinedu Obasi ab. picture-alliance

Auf der anderen Seite wurde es langsam inflationär im Hinblick auf die Chancenverwertung. Messi (65.) sowie Higuain (66., 68.) ließen weitere Gelegenheiten ungenutzt. Dies wäre durch Taiwo fast bestraft worden, sein Schuss mit der Pieke aus 18 Metern sauste allerdings hauchdünn am rechten Pfosten vorbei (71.). Für den 25-Jährigen war das Match kurz darauf gelaufen, denn bei seinem Schuss war er unglücklich aufgetreten und musste daraufhin humpelnd vom Platz. Uche kam rein.

In der Schlussphase nahm das Match noch einmal Fahrt auf. Zuerst pfüfte Martins Romero mit einem satten Schuss aus der zweiten Reihe (78.), während Messi auf der Gegenseite aus sieben Metern gegen Enyeama den Kürzern zog (81.). Kurz darauf hatte Uche plötzlich die dicke Chance zum Ausgleich, der 27-Jährige zielte aus 13 Metern etwas zu hoch (81.). Yakubu machte es drei Minuten vor dem Ende nicht besser, so dass es letztlich zum Minimalerfolg für Argentinien reichen sollte.

Am kommenden Donnerstag sind beide Teams zum zweiten Gruppenspieltag wieder im Einsatz. Dann trifft Argentinien in Soccer City in Johannesburg auf Südkorea (13.30 Uhr) und Griechenland auf Nigeria (16.00 Uhr) in Bloemfontein.