Europa League 2007/08, 1. Runde

Hinspiel: 1:3

Ergebnis nach Hin- und Rückspiel: 4:5

22:18 - 3. Spielminute

Tor 1:0
Cadu
Rechtsschuss
Vorbereitung Tonito
Uniao Leiria

22:25 - 12. Spielminute

Tor 1:1
Papadopulos
Rechtsschuss
Vorbereitung Rolfes
Leverkusen

22:27 - 14. Spielminute

Tor 2:1
Joao Paulo
Rechtsschuss
Vorbereitung Cadu
Uniao Leiria

22:50 - 37. Spielminute

Gelbe Karte
Hugo Costa
Uniao Leiria

22:56 - 43. Spielminute

Gelbe Karte
Joao Paulo
Uniao Leiria

22:58 - 44. Spielminute

Gelbe Karte
Haggui
Leverkusen

23:16 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Schwegler
für Papadopulos
Leverkusen

23:25 - 54. Spielminute

Spielerwechsel
Marco Soares
für Alhandra
Uniao Leiria

23:29 - 59. Spielminute

Gelbe Karte
Schwegler
Leverkusen

23:32 - 62. Spielminute

Spielerwechsel
N'Gal
für Maciel
Uniao Leiria

23:37 - 67. Spielminute

Gelbe Karte
Tonito
Uniao Leiria

23:41 - 71. Spielminute

Gelbe Karte
Marco Soares
Uniao Leiria

23:43 - 73. Spielminute

Spielerwechsel
Zongo
für Tonito
Uniao Leiria

23:47 - 77. Spielminute

Gelbe Karte
Friedrich
Leverkusen

23:49 - 79. Spielminute

Gelbe Karte
Tiago
Uniao Leiria

23:59 - 88. Spielminute

Tor 2:2
Kießling
Rechtsschuss
Vorbereitung Schwegler
Leverkusen

00:04 - 90. + 3 Spielminute

Gelbe Karte
Castro
Leverkusen

00:01 - 90. + 1 Spielminute

Spielerwechsel
Sinkiewicz
für Vidal
Leverkusen

00:01 - 90. + 1 Spielminute

Spielerwechsel
Dum
für Barnetta
Leverkusen

00:05 - 90. + 4 Spielminute

Tor 3:2
Laranjeiro
Rechtsschuss
Uniao Leiria

LEI

LEV

Blitzstart von Leiria ließ Skibbe-Elf kurzzeitig wackeln

Bayer wenig überzeugend

Auf Seiten von Leiria gab es im Vergleich zum 1:3 im Hinspiel in der BayArena gleich vier Veränderungen: In der Abwehr fehlten Eder und Bruno Miguel, die durch Hugo Costa und Alhandra ersetzt wurden. Für Letzteren kam im Mittelfeld Tonito zum Einsatz. Des Weiteren spielte Maciel an Stelle von Lukasiewicz und im Sturm Sougou für Paulo Cesar. Handicap für die Portugiesen: Trainer Paulo Duarte musste nach seiner Sperre aus dem Hinspiel wegen zu heftigen Reklamierens das Spiel von der Tribüne aus betrachten.

Bei Bayer Leverkusen musste Trainer Michael Skibbe im Vergleich zum 0:1 gegen den FC Bayern am Samstag auf den an einer Knieprellung leidenden Theofanis Gekas verzichten. Für ihn spielte der Tscheche Papadopulos von Beginn an. Für Bernd Schneider kam ein Einsatz nach überstandener Knieprellung noch zu früh.

Vor einer mäßigen Kulisse von nur 1800 Zuschauen im 29.758 Fans fassenden Stadion Magalhaes wurde Bayer von einer schnellen Führung des Tabellenvierzehnten der Portugiesen kalt erwischt: Die Bayer-Defensive konnte den Ball nicht richtig aus der Gefahrenzone bringen. Tonito spielte zurück in den Strafraum in den Lauf des heranstürmenden Cadu, der Adler keine Chance ließ (3.).

Die Hintermannschaft der Skibbe-Elf war auch in der Folge alles andere als sattelfest. In der 10. Minute fast das 2:0, als Friedrich einen Schuss von Maciel Richtung eigenes Tor abfälschte.

Auch der Ausgleich in der 12. Minute durch den in die Startelf gerückten Papadopulos, der einen schnellen Spielzug aus der eigenen Hälfte über Barbarez und Rolfes erfolgreich abschließen konnte, brachte keine Sicherheit. Vielmehr schlugen die Hausherren schnell zurück mit der erneuten Führung: Joao Paulo schloss eine Kopfballvorlage von Cadu zum 2:1 ab (14.).

In der Folge entwickelte sich ein Schlagabtausch beider Teams. Uniao glaubte weiter an seine Chance, Leverkusen hielt dagegen. Allerdings ließ es Bayer an Ideen im Spiel nach vorne mangeln, konnte nur durch Standards wirklich zu Tormöglichkeiten kommen. Zur Pause hin ließen es die Portugiesen dann etwas langsamer angehen, blieben aber mit ihren Kontern immer eine Gefahr für das Tor von Keeper Adler. Bayer machte das Spiel, aber der entscheidende Pass in die Spitze bleib weiter aus.

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Nach der Pause musste der Torschütze mit Magenproblemen in der Kabine bleiben: Für Papadopulos kam Schwegler. Bayer wirkte nun deutlich sicherer in der Abwehr, das 1:3, das die Verlängerung bedeutet hätte, schien nicht mehr in der Luft zu liegen. Andererseits blieb der Bundesligist nach vorne seinerseits weiter harmlos. Auch die Freistöße und Ecken von Barnetta sorgten nicht mehr für Torgefahr. Immerhin schien die Skibbe-Elf den Gegner nun im Griff zu haben, nur noch selten kamen die Portugiesen gefährlich in Strafraumnähe.

Vielleicht ließen nach der schnellen Anfangsphase die Kräfte bei Leiria nach, jedenfalls war der unbedingte Wille, dem Favoriten Paroli zu bieten, nicht mehr zu erkennen. So rettete sich Bayer insgesamt zwar wenig überzeugend über die Zeit. In der 88. Minute machte Kießling allein vor Fernando schließlich mit dem 2:2 alles klar.

Der Schlusspunkt blieb allerdings doch noch den Portugiesen vorbehalten: In der vierten Minute der Nachspielzeit zirkelte Laranjeiro den Ball per Freistoß wunderschön über die Mauer ins linke obere Eck zum 2:3. Ein gelungener, aber am Ende bedeutungsloser Schlusspunkt - unmittelbar darauf pfiff Schiedsrichter Kapitanis die Partie ab.

Somit zog auch der vierte deutsche Verein in die Gruppenphase ein, die am 9. Oktober in Nyon ausgelost wird. Nächster Gegner für Leverkusen in der Bundesliga ist am Sonntag im Auswärtsspiel Eintracht Frankfurt.