15:02 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Köln)
Ehret
für Pezzoni
Köln

15:15 - 58. Spielminute

Gelbe Karte (Köln)
Ehret
Köln

15:27 - 70. Spielminute

Tor 1:0
Simpson
Linksschuss
Vorbereitung Bellinghausen
K'lautern

15:31 - 75. Spielminute

Tor 2:0
Ziemer
Rechtsschuss
Vorbereitung Lexa
K'lautern

15:33 - 76. Spielminute

Spielerwechsel (K'lautern)
Jendrisek
für Reinert
K'lautern

15:34 - 78. Spielminute

Spielerwechsel (Köln)
Scherz
für Broich
Köln

15:37 - 80. Spielminute

Spielerwechsel (K'lautern)
Runström
für Simpson
K'lautern

15:38 - 81. Spielminute

Tor 3:0
Ziemer
Rechtsschuss
K'lautern

15:41 - 84. Spielminute

Spielerwechsel (K'lautern)
St. Bohl
für Ziemer
K'lautern

FCK

KOE

2. Bundesliga

Pfälzer Helden: Simpson und Ziemer

Kaiserslautern verhindert den Absturz

Pfälzer Helden: Simpson und Ziemer

Lauterns Defensivspieler Mandjeck gegen Kölns Helmes (li.)

Lauterns Defensivspieler Mandjeck macht bei Kölns Helmes den Trikottest. dpa

Bei Kaiserslautern drehte Coach Milan Sasic das Personalkarussell nach dem 2:2 in Jena dreimal: Für Müller (Gelbsperre) sowie Schönheim und Bohl kamen beim Saisonfinale Lamprecht, Mandjeck und Reinert zum Einsatz.

Bei Köln, das am vergangenen Sonntag beim 2:0 gegen Mainz den Aufsteig perfekt machte, gab es ebenfalls drei neue Gesichter: Im Tor stand Kessler für Mondragon, auf dem Feld spielten Mitreski und Vucicevic für Matip (Muskelfaserriss) und Suazo.

Munterer Beginn auf dem ausverkauften Betzenberg - und daran waren beide Teams beteiligt. Lautern beeindruckte mit hoher Laufbereitschaft, Köln setzte über seine gefährlichen Spitzen vereinzelt Nadelstiche. Beide Teams hatten erste Gelegenheiten durch Helmes (5.) und auf Seiten der Hausherren durch Reinert (7.).

Während sich die Kölner an den gegnerischen Strafraum zu kombinieren suchten, war den Pfälzern oftmals das einfache Mittel recht, sprich: Lange Bälle auf die einzige Sturmspitze Ziemer, den Simpson (links) und Lexa (rechts) unterstützen sollten. Strukturierter war das Spiel der "Geißböcke", die durch einen Konter durch Vucicevic gefährlich vor dem Tor der Pfälzer auftauchten (20.), ansonsten aber im Offensivspiel nicht das letzte Risiko gingen.

Beide Kontrahenten beharkten sich in der Folge meist im Mittelfeld, Tor- und Strafraumszenen blieben Mangelware (Ausnahme: Reinert, 30.). Die "Roten Teufel" kompensierten mangelnde Technik und Spielvermögen mit großem Einsatzwillen, die sichere Deckung der Gäste aber konnten sie auch bei ihrer Drangphase kurz vor der Pause nur einmal gefährden. Da allerdings kam Ziemer nach Pezzonis Schnitzer aus sechs Metern frei zum Schuss, verzog aber in Rücklage einen halben Meter über die Latte (43.).

Der 34. Spieltag

Nach Wiederanpfiff schalteten die Kölner, nun mit Ehret für Pezzoni, zunächst einen Gang hoch. Die Pfälzer hatten brenzlige Situationen zu überstehen und bei einer Klasse-Kombination des Gegners Glück, dass Bellinghausen Özats Schuss zur Ecke abfälschen konnte (50.).

Danach aber ging es in die andere Richtung: Özat klärte gegen Reinerts Knaller von der Strafraumgrenze per Kopf am Fünfmeterraum (52.). Dies war die Initialzündung für die nun leidenschaftlich fightenden Gastgeber, die immer mehr Druck aufbauten. Mohamad klärte bei Ouattaras Kopfballbogenlampe auf der Linie (61.), Kessler lenkte eine Kotysch-Volleyabnahme mit den Fingerspitzen über die Latte (62.), Demais Freistoß aus 17 Metern mittlerer Position landete in der Abwehrmauer (63.).

Die Rheinländer überstanden diese Drangphase zunächst und standen selbst dicht vor der Führung. Mohamad eroberte den Ball im eigenen Strafraum und passte nach Solo auf Helmes, der Demai links im Strafraum ausspielte und dann nur den linken Pfosten traf (69.).

Der verdiente Führungstreffer fiel dann aber doch auf der anderen Seite: Bellinghausen trieb den Ball auf der linken Seite nach vorne und flankte. McKenna missglückte der Abwehrschlag, der Ball prallte Simpson vor die Füße, der aus elf Metern ins linke untere Eck einschoss (70.).

Köln war angeschlagen, und die Pfälzer sorgten in der Schlussviertelstunde binnen sechs Minuten für den K.o.: Lexa und Ziemer fuhren einen Konter über die linke Seite. Der Österreicher passte in Höhe des Fünfmeterraums quer auf den mitgespurteten Ziemer, der aus kurzer Distanz schoss. Von der Unterkante der Latte prallte der Ball über die Linie (75.). Und Ziemer spielte nun wie aufgedreht: Der Angreifer krönte seinen Sololauf, bei dem er McKenna überlief, mit einem platzierten Flachschuss aus 16 Metern halbrechter Position, der im linken unteren Eck einschlug (81.).

Spieler des Spiels

Marcel Ziemer Sturm

1,5
Tore und Karten

1:0 Simpson (70', Linksschuss, Bellinghausen)

2:0 Ziemer (75', Rechtsschuss, Lexa)

3:0 Ziemer (81', Rechtsschuss)

K'lautern

Sippel 3 - Demai 2,5, Ouattara 2,5, Mandjeck 3, Lamprecht 3 - Kotysch 2, Bellinghausen 3, Lexa 2,5, Reinert 3,5 , Simpson 2,5 - Ziemer 1,5

Köln

Kessler 2,5 - Ümit Özat 5, McKenna 5, Mohamad 4,5, Mitreski 4 - Pezzoni 5 , Broich 5 , Antar 4, Vucicevic 4 - Helmes 4,5, Novakovic 5

Schiedsrichter-Team

Wolfgang Stark Ergolding

2
Spielinfo

Stadion

Fritz-Walter-Stadion

Zuschauer

48.500 (ausverkauft)

Für alle Nationalspieler geht am 7. Juni die Europameisterschaft in Österrreich und der Schweiz los, ehe sie in die Sommerpause dürfen. Am 9. und 10. August geht es dann mit der ersten Runde im DFB-Pokal weiter, ehe vom 15. bis 18. August der erste Spieltag der Saison 2008/09 ansteht.