14:15 - 16. Spielminute

Gelbe Karte (Wiesbaden)
Bick
Wiesbaden

14:19 - 18. Spielminute

Tor 1:0
Antar
Rechtsschuss
Vorbereitung Ümit Özat
Köln

14:31 - 31. Spielminute

Tor 2:0
Vucicevic
Rechtsschuss
Vorbereitung McKenna
Köln

14:42 - 42. Spielminute

Gelbe Karte (Köln)
Vucicevic
Köln

14:45 - 45. Spielminute

Tor 2:1
Diakité
Linksschuss
Vorbereitung Simac
Wiesbaden

15:16 - 59. Spielminute

Gelbe Karte (Köln)
McKenna
Köln

15:17 - 60. Spielminute

Foulelfmeter
Kokot
verschossen
Wiesbaden

15:19 - 62. Spielminute

Spielerwechsel (Köln)
Novakovic
für Helmes
Köln

15:19 - 62. Spielminute

Spielerwechsel (Köln)
Scherz
für Matip
Köln

15:18 - 62. Spielminute

Gelbe Karte (Wiesbaden)
Alushi
Wiesbaden

15:27 - 70. Spielminute

Gelbe Karte (Wiesbaden)
Simac
Wiesbaden

15:30 - 73. Spielminute

Gelbe Karte (Köln)
Antar
Köln

15:34 - 76. Spielminute

Spielerwechsel (Wiesbaden)
Atem
für Simac
Wiesbaden

15:36 - 80. Spielminute

Rote Karte (Wiesbaden)
Kopilas
Wiesbaden

15:40 - 83. Spielminute

Gelbe Karte (Köln)
Scherz
Köln

15:41 - 84. Spielminute

Spielerwechsel (Wiesbaden)
De. Schmidt
für Kokot
Wiesbaden

15:50 - 90. + 4 Spielminute

Spielerwechsel (Köln)
Gambino
für Vucicevic
Köln

15:52 - 90. + 5 Spielminute

Gelbe Karte (Wiesbaden)
Diakité
Wiesbaden

KOE

WIE

2. Bundesliga

Mondragon sichert den Sieg

Kokot vergibt Strafstoß

Mondragon sichert den Sieg

Kölns Mohamad (re.) klärt vor Wehens König.

Kölns Mohamad (re.) klärt vor Wehens König. dpa

Beim FC verzichtete Trainer Christoph Daum nach der 0:1-Niederlage in Freiburg auf Torjäger Novakovic, der auf der Bank Platz nahm. McKenna rückte dafür ins Sturmzentrum, Pezzoni verteidigte neu im Team links in der Viererkette. Bei Wehen Wiesbaden gab es nach dem 0:2 gegen Kaiserslautern zwei Änderungen in der Startelf. Coach Christian Hock ersetzte Schwarz (Gelbsperre) und Siegert (Kreuzbandriss) durch Alushi und Hollmann.

Beide Teams starteten bedächtig in die Partie und ließen sich zunächst im Spielaufbau viel Zeit. Der FC agierte in der Anfangsphase oft mit langen Bällen in die Spitze auf McKenna, die der aufmerksamen Wehener Abwehr aber keine großen Probleme bereiteten. Die Gäste wirkten in der Spielanlage oft zu umständlich und brauchten bei Ballbesitz sehr lange, um vor das Kölner Tor zu kommen. Eine erste Ausnahme bedeutete eine Balleroberung durch Simac, der Broich an der Mittellinie das Spielgerät abnahm. Ein langer Sprint beförderte den Abwehrmann etwa 20 Meter vor das Kölner Tor und ein strammer Schuss aufs rechte untere Eck zwang Mondragon erstmals zu einer Probe seines Könnens.

Nach und nach schwamm sich der FC aber frei und versuchte nun auch über die Flügel zum Erfolg zu kommen. Und der erste strukturierte Angriff endete gleich mit der Führung. Ümit Özat flankte von der Grundlinie zurück in die Mitte des Strafraums, Antar setzte spektakulär zum Fallrückzieher an und ließ Richter keine Abwehrchance (18.). Mit der Führung im Rücken spielten die Rheinländer nun souverän und zielgerichtet auf das Tor der Gäste, die jetzt nur noch über Standards zu Chancen kamen (23., 30.). Anders der FC, der im emsigen McKenna einen geistesgegenwärtigen Stürmer besaß. Der Schotte luchste Glibo im Strafraum den Ball ab und gab sofort in den Lauf von Vucicevic weiter. Der ließ sich nicht lange bitten und versetzte per Außenristschuss Richter (31.).

Der 25. Spieltag

Als alles bereits nach einer komfortablen Pausenführung für die Kölner aussah, schlug die Stunde des erstmals in den Auswahlkader Malis berufenen Diakité. Einen Freistoß von Nicu aus dem rechten Halbfeld köpfte Simac an den Körper von Matip. Diakité reagierte am schnellsten und schaufelte den Ball aus wenigen Metern über die Linie (45.). Tatsächlich hatte Gästecoach Christian Hock in der Kabine anscheinend den richtigen Ton getroffen und seine Elf endgültig aufgeweckt. Denn Wehen Wiesbaden legte nun den Vorwärtsgang ein und drängte auf den Ausgleich. Köln zeigte sich nur noch vereinzelt gefährlich, ein Distanzschuss von Vucicevic blieb die einzige Chance der Gastgeber in der Anfangsphase der zweiten Hälfte (53.).

Die große Möglichkeit zum Ausgleich bot sich der Hock-Elf bei einem Strafstoß, den McKenna an König verursachte, als er den Wehener Stürmer am Nachsetzen nach einem Eckstoß hinderte und festhielt. Kokot lief ein erstes Mal an und verwandelte sicher – doch der Strafstoß musste wiederholt werden. Es waren meherere Spieler zu früh in den Strafraum hineingelaufen. Wieder hieß das Duell Kokot gegen Mondragon, doch diesesmal blieb der Kölner Keeper Sieger (60.).

Christoph Daum.

Durfte wieder jubeln: Christoph Daum. dpa

Wenige Minuten später standen dann die Gäste auch noch ohne Trainer da, denn Christian Hock wurde wegen zu lautstarken Protestierens auf die Tribüne verbannt (63.). Sein Team aber suchte unverdrossen den Ausgleich und stürmte munter nach vorne. Aber der Kölner Abwehrriegel hielt und zu Beginn der Schlussphase schwächte sich der Aufsteiger selber. Kopilas konnte Novakovic nur noch durch eine Notbremse aufhalten und sah die Rote Karte (80.). Die Schlussminuten waren in Köln jetzt nichts für schwache Nerven. Die Gäste kämpften aufopferungsvoll um jeden Ball, hatten durch den eingewechselten Schmidt (85.) und bei einem Freistoß von Alushi (90.) noch dicke Chancen auf die Punkteteilung, auf der Gegenseite verpasste wiederholt Novakovic die endgültige Entscheidung (82., 86.). In einem rassigen Spiel blieb es schließlich bei dem knappen Kölner Sieg.

Spieler des Spiels

Faryd Mondragon Tor

1,5
Tore und Karten

1:0 Antar (18', Rechtsschuss, Ümit Özat)

2:0 Vucicevic (31', Rechtsschuss, McKenna)

2:1 Diakité (45', Linksschuss, Simac)

Köln

Mondragon 1,5 - Ümit Özat 2,5, Mitreski 3, Mohamad 2, Pezzoni 4 - Matip 5 , Antar 2,5 , Vucicevic 4 , Broich 4 - McKenna 4,5 , Helmes 4

Wiesbaden

Richter 3 - Simac 3 , Kopilas 4 , Glibo 4,5, Kokot 3,5 - Bick 4 , T. Hollmann 4,5, Alushi 4 , Nicu 3,5, Diakité 3 - König 3

Schiedsrichter-Team

Manuel Gräfe Berlin

4,5
Spielinfo

Stadion

Rhein-Energie-Stadion

Zuschauer

40.000

Köln tritt am nächsten Spieltag am Sonntag in Offenbach an. Für Wehen Wiesbaden gehts ebenfalls am Sonntag weiter. Der Gegner heißt dann zu Hause Greuther Fürth.