14:07 - 8. Spielminute

Gelbe Karte (Jena)
St. Kühne
Jena

14:16 - 17. Spielminute

Tor 1:0
Djokaj
Linksschuss
Vorbereitung Lomic
Koblenz

14:26 - 25. Spielminute

Gelbe Karte (Jena)
Ziegner
Jena

14:45 - 45. Spielminute

Gelbe Karte (Jena)
Holzner
Jena

14:45 - 45. Spielminute

Gelbe Karte (Koblenz)
Lomic
Koblenz

15:11 - 54. Spielminute

Spielerwechsel (Koblenz)
F. Vata
für Fernandez
Koblenz

15:19 - 62. Spielminute

Spielerwechsel (Jena)
Allagui
für Werner
Jena

15:19 - 62. Spielminute

Spielerwechsel (Jena)
Amrhein
für Petersen
Jena

15:22 - 66. Spielminute

Spielerwechsel (Koblenz)
Pektürk
für N. Kuqi
Koblenz

15:30 - 74. Spielminute

Gelbe Karte (Koblenz)
Djokaj
Koblenz

15:31 - 75. Spielminute

Spielerwechsel (Jena)
Saka
für Holzner
Jena

15:33 - 76. Spielminute

Spielerwechsel (Koblenz)
Sukalo
für Ziehl
Koblenz

15:45 - 89. Spielminute

Gelbe Karte (Koblenz)
Eilhoff
Koblenz

15:47 - 90. + 1 Spielminute

Tor 2:0
Pektürk
Rechtsschuss
Vorbereitung F. Vata
Koblenz

KOB

JEN

2. Bundesliga

Djokajs Handspiel leitet den Sieg ein

Jena hat nun zehn Punkte Rückstand auf Rang 14

Djokajs Handspiel leitet den Sieg ein

Kuqi gegen Omodiagbe

Omodiagbe (l.) und Co. offenbarten große Lücken in der Defensive, so wurde es Kuqi und Co. nicht sonderlich schwer gemacht. dpa

Bei der TuS fehlte Traut aufgrund eines grippalen Infekts, er wurde durch Fernandez ersetzt. Mehr Anlass zur Startelfänderung sah Trainer Uwe Rapolder nach dem 3:2 in Kaiserslautern nicht. Jenas Coach Henning Bürger konnte wieder auf Omodiagbe zurückgreifen, der beim 5:4-Sensationssieg in Stuttgart im DFB-Pokal noch gefehlt hatte, nachdem er beim 2:2 in Mainz seine Zunge verschluckt hatte. Der Nigerianer rückte für Maul in die Abwehrkette, der in der Liga noch rotgesperrt ist.

Keine 60 Sekunden tasteten sich die Akteure in Koblenz ab, da hatte Jena schon die erste große Möglichkeit: Schied fälschte einen Schuss von Ziegner fast ist Tor ab, im Gegenzug hätte Dzaka beinahe einen Fehler von Omodiagbe zur Führung genutzt, Khomutovski passte auf (2.). Den flotten Beginn bestätigte Hartmann, der nach sechs Minuten Platz und dadurch aus 13 Metern eine tolle Schussgelegenheit hatte, das Leder aber nicht gut platzierte. Die muntere Anfangsphase - Müller fabrizierte fast auch noch ein Eigentor (10.), Djokaj schoss knapp drüber (14.) - war aber vor allem der unkonzentrierten Jenaer Abwehrarbeit geschuldet.

Der 22. Spieltag

Der Druck der Hausherren war groß und wurde belohnt - allerdings auch von Schiedsrichter Christian Bandurski. Der übersah das Handspiel von Djokaj, der einen langen Lomic-Pass mit der Hand annahm, dadurch Khomutovski umspielte und schließlich ins leere Tor einschob (17.). Jena kam auch in der Folge nicht wirklich in die Gänge, die Gäste taten sich sehr schwer im Offensivspiel. Und die Löcher in der Defensive wurden auch nicht kleiner: Dzaka hätte das fast zum 2:0 genutzt, doch Omodiagbe blockte seinen Schuss gerade noch ab, Khomutovski war schon geschlagen (25.). Von Pokaleuphorie war bei den Thüringern nichts zu spüren, sie durften froh sein, dass sie zur Pause nur mit 0:1 zurücklagen. Obwohl das Tor niemals hätte gegeben werden dürfen.

Die erste Möglichkeit des zweiten Durchgangs gehörte erneut den Gästen, doch Petersens Schuss infolge einer Ecke wurde gerade noch auf der Linie geblockt (47.). Mehr kam aber - wie schon vor dem Seitenwechsel - von der Bürger-Truppe nicht, Koblenz hatte die Partie schnell wieder im Griff, ohne allerdings selbst konsequent auf das 2:0 zu drängen. Und das hätte Simak beinahe bestraft: Der Jenaer Regisseur tauchte nach Petersens Zuspiel bedrängt von zwei Koblenzern vor Eilhoff auf, traf aber nur den Pfosten! Den geforderten Elfmeter - beim Schuss wurde Simak leicht geschubst - gab es nicht (61.).

Die Jenaer wurden sich nun langsam ihrer Situation bewusst, die Offensivaktionen wurden mutiger, die Hausherren fanden sich dagegen immer wieder in der eigenen Hälfte wieder. Kühne war es schließlich, der vier Minuten vor Schluss die große Ausgleichschance hatte, als er sich im Strafraum durchsetzte, dann das Leder aber knapp an Eilhoff und dem Tor vorbeispitzelte. Stattdessen war den Koblenzer Jokern die Entscheidung vorbehalten, Pektürk vollendete Vatas Steilpass mithilfe des Innenpfostens zum 2:0 (90.+1).

Spieler des Spiels

Rüdiger Ziehl Mittelfeld

2
Tore und Karten

1:0 Djokaj (17', Linksschuss, Lomic)

2:0 Pektürk (90' +1, Rechtsschuss, F. Vata)

Koblenz

Eilhoff 3 - Cha 3, Mavric 3,5, Richter 3,5, Lomic 4 - Man. Hartmann 2,5, Ziehl 2 , Fernandez 4 , Dzaka 3, Djokaj 6 - N. Kuqi 4

Jena

Khomutowski 3 - Holzner 4,5 , Omodiagbe 4, R. Müller 3,5, Stegmayer 4 - St. Kühne 4 , Ziegner 3 , Werner 3,5 , Simak 3,5 - Petersen 4,5 , von Walsleben-Schied 4,5

Schiedsrichter-Team

Christian Bandurski Oberhausen

6
Spielinfo

Stadion

Stadion Oberwerth

Zuschauer

10.676

Koblenz hat sich nun ein sicheres Polster auf Rang 15 erarbeitet und kann ohne Druck, jedoch auch ohne Lomic (Gelbsperre) am Sonntag nach Köln fahren. Jena, dessen Abwehrarbeit in Koblenz etwas Zählbares verhinderte, versucht es am gleichen Tag gegen Wehen Wiesbaden mal wieder mit einem Sieg.