Bundesliga 2007/08, 27. Spieltag
15:51 - 20. Spielminute

Tor 1:0
Hilbert
Rechtsschuss
Vorbereitung Pardo
Stuttgart

16:47 - 60. Spielminute

Spielerwechsel
Zidan
für Benjamin
HSV

16:53 - 67. Spielminute

Spielerwechsel
Marica
für A. da Silva
Stuttgart

16:57 - 70. Spielminute

Spielerwechsel
Beck
für Boka
Stuttgart

17:01 - 75. Spielminute

Spielerwechsel
Sam
für Trochowski
HSV

17:12 - 86. Spielminute

Spielerwechsel
Sorin
für Atouba
HSV

17:14 - 87. Spielminute

Spielerwechsel
Pischorn
für Cacau
Stuttgart

17:15 - 89. Spielminute

Gelbe Karte
Reinhardt
HSV

17:18 - 90. Spielminute

Gelbe Karte
Rost
HSV

VFB

HSV

HSV verliert nach elf Spielen ohne Niederlage

Hilbert lässt Stuttgart wieder träumen

Kompany und Osorio

Umkämpft: Kompany und Osorio liefern sich ein Laufduell um den Ball. dpa

Stuttgarts Coach Armin Veh musste im Vergleich zum 0:0 in Hannover auf die verletzten Gomez (Muskelfaserriss) und Khedira verzichten. Zudem saß Beck nur auf der Bank. Nach Wadenproblemen war Bastürk ebenso von Beginn an dabei wie Osorio und da Silva. Cacau bildete die einzige Sturmspitze.

Auch Hamburgs Trainer musste nach dem 1:1 gegen Bielefeld umstellen, weil mit Olic (Muskelfaserriss) und Jarolim (Rotsperre) zwei Akteure nicht zur Verfügung standen. Dafür waren nach ihren Sperren Kompany und de Jong wieder in der Startaufstellung.

Die Anfangsphase gehörte eindeutig den Gastgebern, die sofort den Vorwärtsgang einlegten und die Hamburger unter Druck setzten. Ein Fehler von Kompany begünstigte die erste Torchance. Doch Cacau scheiterte mit seinem Schuss an Keeper Rost (2.). Die beste Möglichkeit besaß jedoch der HSV. Demel schickte Guerrero mit einem langen Ball weit aus der eigenen Hälfte. Allerdings lupfte der Stürmer den Ball über den weit heraus geeilten Ulreich und über das Tor hinweg (8.).

Stuttgart war weiter die aktivere Elf, ging engagierter in die Zweikämpfe, die bessere Chance musste jedoch erneut auf der anderen Seite notiert werden. Wieder war es Guerrero, der Hilbert stehen ließ und aus spitzem Winkel abzog, weil niemand mit gelaufen war. Ulreich bekam seine Fäuste noch rechtzeitig nach oben (19.). Dann wurde die offensive Spielweise der Veh-Elf belohnt. Nach einer Ecke von Pardo ging Hilbert aus zehn Metern per Direktabnahme volles Risiko und wurde mit dem 1:0 belohnt. Benjamin orientierte sich bei der Hereingabe falsch und Trochowski konnte auf der Linie nicht mehr klären (20.). Auch auf der anderen Seite landete die Kugel jetzt im Tor. Da der Ball bei der Vorlage von de Jong auf Benjamin aber wohl schon im Aus war, wurde dem Treffer die Anerkennung verweigert.

Nach dem Rückstand wurde die Stevens-Elf deutlich aktiver und beteiligte sich zunehmend selbst an der ansehnlichen Partie. Dabei hatte van der Vaart nach einer Flanke von Atouba mit einem Kopfball die beste Chance zum Ausgleich, die Ulreich mit einer guten Parade zu Nichte machte (30.). Aber auch der VfB blieb gefährlich, weil die Hamburger oft nicht nah genug am Mann waren. Dennoch waren die Gäste jetzt viel konsequenter in ihren Offensivaktionen. So scheiterte de Jong zunächst an der Reaktion von Ulreich mit seinem Kopfball. Bei der nachfolgenden Ecke köpfte er schließlich völlig unbedrängt aus vier Metern über die Latte (39.), so dass die Heimelf die Führung in die Pause rettete.

Der 27. Spieltag

Diesmal gelang den Hamburgern der bessere Start und die Schwaben sahen sich in die Defensive gedrängt. Aber ein ums andere Mal stand der HSV im Abseits. So blieb ein Kopfball von van der Vaart zunächst die einzige Chance (52.). Stuttgart kam überhaupt nicht in die gegnerische Hälfte, weil plötzlich im Spielaufbau viele Fehler passierten. Obwohl die Gäste mehr investierten, blieb der Ertrag übersichtlich. Außer einer optischen Überlegenheit wollte in den nächsten Minuten nichts gelingen, weil der HSV oftmals zu kompliziert agierte.

Demel, Cacau und Benjamin

Optisch überlegen: Demel (li.) und Benjamin doppeln Cacau. dpa

Nur nach Standards kam die Veh-Elf ernsthaft in Bedrängnis. Demel köpfte nach einer Ecke aber ebenso vorbei (68.), wie ein Freistoß von van der Vaart nur hauchdünn sein Ziel verfehlte (73.). Und Stuttgart? Lauerte nur noch auf Konter, spielte die wenigen Möglichkeiten, die sich ergaben allerdings nicht konsequent zu Ende.

Die Schlussphase wurde erwartungsgemäß nochmal hektisch. Die Hamburger hatten erneut durch van der Vaart eine Schusschance, aber es sollte nicht mehr reichen. Nach elf Spielen ohne Niederlage muss der HSV als etwas unglücklicher Verlierer vom Platz.

Für den VfB Stuttgart steht am Sonntag in Leverkusen gleich das nächste wichtige Spiel gegen einen direkten Konkurrenten um die internationalen Plätze an. Hamburg spielt dagegen am Samstag gegen die abstiegsbedrohten Duisburger.