Bundesliga 2007/08, 11. Spieltag
16:05 - 36. Spielminute

Spielerwechsel
Gekas
für Papadopulos
Leverkusen

16:35 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Schuster
für Hilbert
Stuttgart

16:40 - 53. Spielminute

Spielerwechsel
Gresko
für Castro
Leverkusen

16:57 - 70. Spielminute

Spielerwechsel
Freier
für Kießling
Leverkusen

17:00 - 72. Spielminute

Tor 1:0
Beck
Rechtsschuss
Stuttgart

17:08 - 81. Spielminute

Spielerwechsel
Meißner
für Gomez
Stuttgart

17:12 - 85. Spielminute

Spielerwechsel
Perchtold
für Bastürk
Stuttgart

VFB

LEV

Nur ein Punkt aus vier Spielen für Bayer

Beck lässt VfB aufatmen

Hitzlsperger und Sinkiewicz

Übersprungshandlung: Rückkehrer Hitzlsperger im Luftduell mit Sinkiewicz. dpa

VfB-Trainer Armin Veh musste nach der 0:2-Niederlage gegen Olympique Lyon seine in der Liga gesperrten Routiniers Meira und Pardo ersetzen, außerdem blieben für Meißner und Farnerud nur zwei Bankplätze. So gab Pischorn sein Bundesliga-Debüt, zudem rückten Hitzlsperger nach überstandener Verletzung, Beck und Khedira ins Team.

Bayers Coach Miachael Skibbe musste im Vergleich zum 1:0 im UEFA-Pokal gegen Toulouse seinen Torjäger Gekas infektgeschwächt zunächst auf die Bank setzen, wo sich auch Vidal wieder fand. Sinkiewicz und Papadopulos standen dafür in der Startformation.

Das Spiel ging ohne großes Abtasten los. Beim VfB wurde in dieser Phase oft Hitzlsperger gesucht, der sehr präsent war. Und auch Leverkusen zeigte sich, so dass die Partie ausgeglichen war. Die erste richtig gute Chance ergab sich für die Gäste, als Barbarez, von Sarpei ins Spiel gebracht, von der Grundlinie den Ball zurücklegte. Barnetta zog aus zwölf Metern ab und verfehlte das Tor nur knapp (15.). Die Veh-Elf spielte zwar gut mit, fand allerdings zu selten zum Torabschluss. Ein Schuss von Hitzlsperger nach einem Freistoß war da zu wenig (12.). Bayer machte es besser und es war erneut Barnetta, der mit einem Fernschuss Keeper Schäfer testete (25.).

Die beste Möglichkeit hätte allerdings Castro einleiten können, als die Skibbe-Elf zu einem Konter ansetzte und in Überzahl war, legte er sich den Ball zu weit vor und Osorio konnte klären (26.). Der VfB war weiterhin engagiert, aber die Defensive von Leverkusen ließ wenig zu und machte die Räume geschickt eng. In der Offensive war Trainer Skibbe früher als geplant zu einem Wechsel gezwungen, weil Papadopulos mit einer Oberschenkelverletzung ausgewechselt werden musste. So kam Gekas früher als geplant aufs Feld (36.). Adler hatte weiterhin einen ruhigen Nachmittag, weil beim VfB entweder Schwächen in der Ballannahme (Hilbert) oder Abseitsstellungen gute Möglichkeiten verhinderten.

Der 11. Spieltag

Der VfB musste die zweite Hälfte ohne Hilbert angehen, der sich kurz vor der Pause seinen Knöchel verdreht hatte. Mit Schuster stand damit der zweite Bundesligadebütant für die Schwaben auf dem Feld. Am Spiel änderte sich zunächst wenig. Das Mittelfeld war meistens der Ort des Geschehens, kamen die Schwaben doch mal zum Abschluss, war es zu harmlos (Bastürk 59.). Wie schon in der ersten Hälfte zeigte sich Leverkusen vor dem Tor durchsetzungsfähiger und hatte die besseren Chancen. Gekas scheiterte mit einem Kopfball an Schäfer (59.) und Kießling rutschte der Ball über den Spann, als er aus neun Metern freie Bahn hatte (62.). Bayer war in dieser Phase das bessere Team.

Trotzdem schlug Stuttgart zu. Cacau bediente per Hacke Hitzlsperger, der in den Strafraum auf Gomez passte. Der Stürmer stolperte den Ball zu Beck, der aus kurzer Distanz einschoss, während sich die Bayer-Defensive selbst behinderte (72.). Dies war noch lange keine Entscheidung, weil sich beim VfB immer wieder kleine Fehler in der Abwehr einschlichen. So scheiterte Friedrich nach einer Ecke per Kopf an Schäfer (75.).

Stuttgarter Jubel

Erleichterung: Die Stuttgarter fallen über Torschütze Beck her.

Leverkusen hatte es in den letzten Minuten schwer, weil sich Stuttgart am eigenen Strafraum versammelte und nur noch auf Konter lauerte. Den Gästen fiel es sichtbar schwer, nach dem Auftritt am Donnerstag im UEFA-Cup das Tempo in der Schlussphase hoch zu halten. Dennoch gab Bayer bis zur letzten Minute alles, wurde aber nicht mehr belohnt. Die beste Chance vergab Barnetta, der aus kurzer Distanz verzog. Cacau hatte kurz vor Schluss den zweiten Treffer auf dem Fuß, legte den Ball jedoch an Adler und Tor knapp vorbei.

Für den VfB gibt es keine Zeit zur Erholung, denn am Mittwoch geht es im DFB-Pokal gegen Paderborn und am Samstag muss er nach Nürnberg. Leverkusen hat unter der Woche Pause und trifft am nächsten Spieltag auf Bielefeld.