Bundesliga 2007/08, 7. Spieltag
21:02 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Niemeyer
für Harnik
Bremen

21:05 - 48. Spielminute

Tor 0:1
Diego
Linksschuss
Bremen

21:07 - 51. Spielminute

Gelbe Karte
Madlung
Wolfsburg

21:20 - 63. Spielminute

Spielerwechsel
Dzeko
für Krzynowek
Wolfsburg

21:23 - 65. Spielminute

Tor 1:1
Josué
Rechtsschuss
Vorbereitung Dzeko
Wolfsburg

21:24 - 68. Spielminute

Gelbe Karte
Grafite
Wolfsburg

21:29 - 73. Spielminute

Spielerwechsel
Rosenberg
für Hugo Almeida
Bremen

21:41 - 85. Spielminute

Spielerwechsel
V. Munteanu
für Marcelinho
Wolfsburg

21:44 - 87. Spielminute

Spielerwechsel
Ke. Schindler
für Diego
Bremen

WOB

BRE

Marcelinho gegen Diego endet unentschieden

Wolfsburg weiterhin ohne Heimsieg

Die beiden Kontrahenten fanden am vergangenen Wochenende mit einem Sieg wieder in die Erfolgspur zurück. Wolfsburg holte mit einem 2:1-Sieg in Cottbus drei Punkte. Felix Magath baute sein Team trotzdem auf drei Positionen um. Für Schäfer, Baier und Dzeko liefen Madlung, Dejagah und Grafite in der Startformation auf. Thomas Schaaf auf Seiten von Werder Bremen musste nach dem 4:1 gegen Stuttgart den angeschlagenen Baumann ersetzen. Harnik kam dafür im Mittelfeld zu Einsatz.

Beide Teams begannen ohne großes Abtasten und kamen auch gleich zu Chancen. In der 6. Minute hämmerte Krzynowek eine Marcelinho-Ecke an den Pfosten des Bremer Tores. Keine fünf Minuten später bediente Vranjes Diego mit einem Steilpass, doch der Werder-Regisseur fand in "Wölfe"-Keeper Jentzsch seinen Meister.

Diese beiden Höhepunkte täuschten aber darüber hinweg, dass das Spiel auf beiden Seiten nicht rund lief. Sowohl der VfL als auch Werder hatten Probleme im Aufbau und konnten kaum Strafraumszenen heraufbeschwören. Die aufregenden Szenen resultierten aus Fehlern und Zufällen.

Der 7. Spieltag

In der 19. Minute spielte Vranjes vor dem eigenen Strafraum den Ball in die Füße von Grafite. Der zog von der Strafraumgrenze ab, verfehlte das Tor jedoch deutlich. Auch in der 29. Minute war Grafite an einer gefährlichen Situation beteiligt, diesmal jedoch als Vorbereiter. Seine Flanke konnte Marcelinho aber nicht zu einem Kopfballtor nutzen.

Gegen Ende der ersten Hälfte zogen beide Teams noch einmal mit dem Tempo an und kamen auch zu Chancen. Doch Grafite auf Wolfsburger sowie Naldo und Hugo Almeida auf Bremer Seite hatten kein Glück mit ihren Versuchen.

Viel Kampf, wenig Kunst in Wolfsburg, auch wenn Sanogo hier eine gute Figur macht.

Viel Kampf, wenig Kunst in Wolfsburg, auch wenn Sanogo hier eine gute Figur macht. dpa

Die zweite Hälfte begann mit einem Paukenschlag. Diego trat aus dem rechten Mittelfeld heraus an, ließ drei Wolfsburger Verteidiger stehen und zog aus 18 Metern ab. Jentzsch konnte den Ball nur abklatschen. Diego sprintete weiter, erreichte den Abpraller und schob zum 0:1 ein (49.).

In der Folgezeit zog sich Werder ein wenig zurück und versuchte das Spiel zu kontrollieren. Dies war zunächst auch nicht schwer, da Wolfsburg geschockt und einfallslos wirkte. Kaum eine Chance konnten sich die "Wölfe" herausspielen. Einzig Marcelinho kam nach guter Vorarbeit von Grafite zum Schuss, schob den Ball aber Wiese in die Arme (62.).

Danach brachte Felix Magath mit Dzeko für Krzynowek einen zweiten Stürmer auf den Platz. Eine Maßnahme, die sich umgehend auszahlen sollte. In der 67. Minute spielte Marcelinho per Steilpass Dzeko an, der sofort zum durchgestarteten Josue weiterleitete. Der Brasilianer ließ Wiese im Bremer Tor mit seinem Schuss aus zehn Metern keine Chance.

In der Folgezeit kamen die "Wölfe" besser ins Spiel, zumal Diego auf Bremer Seite vorübergehend abgetaucht war und sich Werder zu sehr in die Defensive drängen ließ. Dies führte zu einigen Torchancen für die "Wölfe", wobei sich Grafite im Auslassen von Möglichkeiten selbst übertraf.

In der Schlussphase wurde das Spiel härter und engagierter geführt. Keine der beiden Mannschaften war mit dem Unentschieden zufrieden und beide kämpften um den Sieg, wobei die Spielkultur weitgehend auf der Strecke blieb. Den entscheidenden Punch konnte aber keine der beiden Mannschaften mehr anbringen.

Wolfsburg muss am kommenden Samstag beim HSV antreten und will unbedingt gewinnen um sich aus der unteren Tabellhälfte zu verabschieden. Der SV Werder hat am kommenden Sonntag mit Arminia Bielefeld einen Tabellennachbarn zu Gast.