Bundesliga 2007/08, 7. Spieltag
20:39 - 39. Spielminute

Gelbe Karte
Imhof
Bochum

21:07 - 50. Spielminute

Tor 1:0
Hilbert
Rechtsschuss
Vorbereitung Cacau
Stuttgart

21:09 - 52. Spielminute

Gelbe Karte
Epalle
Bochum

21:20 - 62. Spielminute

Spielerwechsel
Sestak
für Grote
Bochum

21:20 - 62. Spielminute

Spielerwechsel
Bechmann
für Pfertzel
Bochum

21:21 - 65. Spielminute

Spielerwechsel
Marica
für Cacau
Stuttgart

21:23 - 67. Spielminute

Spielerwechsel
Farnerud
für Bastürk
Stuttgart

21:34 - 77. Spielminute

Spielerwechsel
O. Schröder
für Epalle
Bochum

21:34 - 78. Spielminute

Gelbe Karte
Khedira
Stuttgart

21:44 - 87. Spielminute

Spielerwechsel
Meißner
für Gomez
Stuttgart

21:46 - 90. Spielminute

Gelbe Karte
Dabrowski
Bochum

VFB

BOC

Bochum ohne Torchancen

Hilbert erlöst VfB

Hilbert und Dabrowski

Einen Schritt zu spät: Dabrowski kann Hilbert nicht mehr am Schuss hindern. dpa

VfB-Coach Armin Veh nahm trotz der 1:4-Niederlage in Bremen nur eine Veränderung vor und brachte auf der linken Abwehrseite Boka für Magnin.

Bochums Trainer Marcel Koller wechselte nach dem 0:0 gegen Frankfurt gleich vier Mal. Für Zdebel, Sestak, Fuchs und Bechmann liefen Pfertzel (nach Sperre), Imhof, Grote und Mieciel von Beginn an auf.

Einen ähnlichen Fehlstart wie in Bremen wollten die Stuttgarter vermeiden und gingen deshalb sehr verhalten in die Partie. Beide Teams waren zunächst auf Sicherheit bedacht und agierten aus einer dichten Defensive, die dem Gegner kaum Platz ließ. Die erste Unsicherheit war trotzdem den Hausherren vorbehalten. Osorio verlor in der Vorwärtsbewegung den Ball an Pfertzel, der zum Glück für die Schwaben nichts damit anfangen konnte und in den leeren Raum passte (12.).

Das Spiel plätscherte vor sich hin, Fehlpässe dominierten das Geschehen und einzig ein Distanzschuss von Bönig forderte eine Tat der Torhüter ein, doch Schäfer war wach und konnte parieren (21.). Die erste gute Möglichkeit für die Veh-Elf in der 26. Minute, als Cacau in guter Position nur das Außennetz traf (26.). Stuttgart nahm jetzt etwas Tempo auf, ohne jedoch zu zwingenden Aktionen zu kommen. Bochum wartete weiter ab und lauerte auf Konter.

So sehr Stuttgart in der Offensive enttäuschte, sie mühten sich zumindest. Bochum konzentrierte sich weiterhin auf die Defensive und hatte nur wenig Mühe, die harmlosen Schwaben bis zur Pause vom Tor fernzuhalten.

Der 7. Spieltag

Stuttgart war auch nach der Pause die aktivere Mannschaft und wurde belohnt. Nach einer Flanke von Pardo in den Strafraum legte Cacau per Kopf für Hilbert ab, der aus zwölf Metern zur Führung einschoss (50.). Gomez hatte aus 20 Metern die Möglichkeit nachzulegen, sein Schuss ging jedoch knapp am linken Pfosten vorbei (57.). Trotz Rückstand rückten die Bochumer bei Ballbesitz nicht konsequent nach, so dass nur harmlose Fernschüsse zu Stande kamen.

Aber auch bei den Hausherren kehrte nach der Führung nicht die Leichtigkeit ein. Allzu oft wurden im Mittelfeld keine Anspielstationen gefunden, so dass kaum Tempo in die Partie kam. Dadurch blieb das Niveau weiterhin mäßig. Aus Stuttgarter Sicht konnte man sich zumindest über die solide Abwehrarbeit freuen. Auch die eingewechselten Sestak und Bechmann vermochten für Bochum keine Akzente zu setzen.

Roberto Hilbert

Sorgte für großes Aufatmen in Stuttgart: Roberto Hilbert erzielte das einzige Tor des Abends. dpa

Die Partie ging zu Ende, wie sie angefangen hatte und über 90 Minuten andauerte. Stuttgart stellte die verhaltenen Offensivbemühungen nun auch weitestgehend ein, Bochum konnte nicht und der VfB spielte die knappe Führung letztlich sicher über die Zeit.

Nach dem Arbeitssieg muss Stuttgart am Samstag in Rostock antreten, wo alles andere als ein "Dreier" einen weiterern Rückschlag bedeuten würde. Bochum spielt gegen die kriselnden Franken aus Nürnberg.