Bundesliga 2007/08, 6. Spieltag
15:34 - 3. Spielminute

Tor 1:0
Hugo Almeida
Linksschuss
Vorbereitung Jensen
Bremen

15:35 - 4. Spielminute

Tor 2:0
Hugo Almeida
Linksschuss
Vorbereitung Diego
Bremen

15:40 - 9. Spielminute

Gelbe Karte
Diego
Bremen

15:45 - 13. Spielminute

Tor 2:1
Gomez
Rechtsschuss
Vorbereitung Khedira
Stuttgart

15:46 - 15. Spielminute

Tor 3:1
Sanogo
Kopfball
Vorbereitung Pasanen
Bremen

15:48 - 18. Spielminute

Gelbe Karte
Cacau
Stuttgart

16:01 - 30. Spielminute

Gelbe Karte
Pardo
Stuttgart

16:07 - 37. Spielminute

Spielerwechsel
Rosenberg
für Hugo Almeida
Bremen

16:10 - 39. Spielminute

Gelbe Karte
Tasci
Stuttgart

16:34 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Farnerud
für Osorio
Stuttgart

16:42 - 54. Spielminute

Spielerwechsel
A. da Silva
für Pardo
Stuttgart

16:58 - 70. Spielminute

Gelbe Karte
Khedira
Stuttgart

16:59 - 71. Spielminute

Spielerwechsel
Marica
für Bastürk
Stuttgart

17:10 - 81. Spielminute

Gelbe Karte
Magnin
Stuttgart

17:12 - 84. Spielminute

Spielerwechsel
Harnik
für Sanogo
Bremen

17:19 - 89. Spielminute

Tor 4:1
Diego
Rechtsschuss
Vorbereitung Rosenberg
Bremen

BRE

VFB

Erster Heimsieg seit 2002/03 gegen Stuttgart

Hugo Almeida mit Blitzdoppelpack

Hugo Almeida

Brauchte nur 50 Sekunden für seine beiden Tore: Bremens Hugo Almeida. dpa

Werder-Coach Thomas Schaaf blickte wie schon beim 1:2 bei Real Madrid in der Champions League auf eine lange Verletztenliste, so dass er kaum personelle Alternativen hatte. Erwartungsgemäß begann Hugo Almeida für den glücklosen Rosenberg.

Trainer Armin Veh stellte nach dem 1:2 bei den Glasgow Rangers in der Champions League auf zwei Positionen um. Der genesene Magnin fing für Boka an und Bastürk machte sein erstes Pflichtspiel für den VfB von Anfang an, da Silva blieb nur die Bank.

Der VfB wurde in den ersten Minuten in Bremen regelrecht überrollt. Bereits in den ersten Sekunden attackierten die Hausherren den ballführenden Spieler sofort. In der 3. Minute war es dann bereits soweit. Diego leitete den Angriff ein. Hugo Almeida spielte einen einfachen Doppelpass mit Jensen und schoss vom linken Strafraumeck hart in die kurze Ecke ein. Das war der Auftakt für kuriose Minuten. Nur Sekunden später erhöhte der Portugiese in gleicher Position auf 2:0 (4.).

Mit dem ersten gefährlichen Angriff meldete sich Stuttgart jedoch schnell im Spiel zurück. Cacau erkämpfte den Ball im Mittelfeld und passte auf links zu Khedira, der den in der Mitte postierten Gomez bediente. Der Stürmer schoss unbedrängt zum Anschlusstreffer ein (13.). Die Hoffnung währte nur kurz. Nach einem langen Ball von Pasanen köpfte Sanogo im Duell mit Meira nach einer Viertelstunde zum 3:1 ein.

Das Ergebnis spricht Bände, die Defensive der Schwaben war völlig konfus. Die Zuordnungen stimmten nicht und selbst der erfahrene Meira wirkte teilweise orientierungslos. Während Bremen das Spiel sicher im Griff hatte, konnte das Mittelfeld der Veh-Elf keine Impulse nach vorne setzen. Auch das lang ersehnte Bastürk-Debüt brachte nicht die erhofften kreativen Ideen.

Die frustrierten Schwaben fielen jetzt teilweise durch überharte Spielweise auf. Nach einem Foul von Pardo an Hugo Almeida musste der Doppeltorschütze gar für Rosenberg ausgewechselt werden (37.).

Der 6. Spieltag

Armin Veh stellte zur Pause um und brachte mit Farnerud für Osorio einen weiteren Mann fürs Mittelfeld. Und Hilbert rückte keineswegs für den Mexikaner in die Abwehrreihe - der VfB stellte auf eine Dreierkette um - das sollte sich zunächst auszahlen. Der VfB gestaltete die Partie jetzt ausgeglichen und kam selbst zu Gelegenheiten. Pech hatte Stuttgart, als ein Schuss von Hilbert an die Unterkante der Latte sprang. Der Ball landete knapp hinter der Linie, was das Schiedsrichtergespann jedoch nicht sah (51.).

Die Umstellung auf Dreierkette gab Werder jetzt andererseits viel Raum. Doch sowohl Rosenberg als auch Diego (53., 57.) nutzten die Gelegenheiten nicht. Das Spiel wogte jetzt hin und her. Zunächst gab Diego seine Ballkünste zum Besten und scheiterte mit einem Seitfallzieher nur knapp. Auf der anderen Seite umkurvte Gomez nach Pass von Farnerud Keeper Wiese und traf nur den Außenpfosten (60.).

Bremen stand jetzt tiefer und überließ Stuttgart viel Platz und die Initiative, blieb allerdings durch Gegenstöße stets gefährlich. So schoss Diego aus zwölf Metern völlig freistehend nur knapp am Tor vorbei (74.). Dem VfB ging jetzt allmählich die Luft aus, so dass Werder die Spielkontrolle wieder übernahm und keine nennenswerten Angriffe mehr zuließ. Den Schlusspunkt setzte Diego, der mit einem von da Silva abgefälschten Schuss das 4:1 markierte (89.).

Werder Bremen kann mit dem Erfolg im Rücken am Dienstag befreit in Wolfsburg aufspielen, während die Stimmung beim VfB weiter gesunken ist. Gegen Bochum gibt es am Mittwoch die Gelegenheit, daran etwas zu ändern