Bundesliga 2007/08, 2. Spieltag
15:47 - 15. Spielminute

Tor 0:1
Hitzlsperger
Linksschuss
Vorbereitung Hilbert
Stuttgart

15:55 - 24. Spielminute

Gelbe Karte
Hilbert
Stuttgart

16:16 - 45. Spielminute

Gelbe Karte
Friedrich
Hertha

16:37 - 50. Spielminute

Gelbe Karte
A. da Silva
Stuttgart

16:40 - 51. Spielminute

Tor 1:1
Chahed
Foulelfmeter,
Rechtsschuss
Vorbereitung Lucio
Hertha

16:54 - 65. Spielminute

Tor 2:1
Fathi
Kopfball
Vorbereitung Lucio
Hertha

16:55 - 68. Spielminute

Spielerwechsel
Farnerud
für A. da Silva
Stuttgart

17:05 - 77. Spielminute

Spielerwechsel
Piszczek
für Pantelic
Hertha

17:09 - 81. Spielminute

Tor 3:1
Okoronkwo
Linksschuss
Vorbereitung Piszczek
Hertha

17:15 - 87. Spielminute

Spielerwechsel
Lustenberger
für Okoronkwo
Hertha

17:19 - 90. Spielminute

Spielerwechsel
Ede
für Ebert
Hertha

BSC

VFB

VfB gibt das Spiel aus der Hand

Foulelfmeter bringt die Wende

Hilbert und Hitzlsperger

Vorbereiter und Vollstrecker: Hilbert und Hitzlsperger freuten sich zu früh. dpa

Beim Heimdebüt von Lucien Favre nahm der Trainer nach dem 0:1 in Frankfurt insgesamt drei Veränderungen vor. Für Gilberto, Müller und Piszczek spielten Mineiro, Lucio sowie Okoronkwo im Sturm.

Stuttgarts Trainer Armin Veh musste im Vergleich zum 2:2-Remis gegen Schalke Boka (Innenbandriss im Knie) durch Magnin ersetzen und für den angeschlagenen Cacau spielte Ewerthon. Bastürk verletzte sich im Abschlusstraining und musste sein Debüt an alter Wirkungsstätte verschieben.

Ohne großes Tempo ging die Partie los und war geprägt von vielen kleinen Stockfehlern auf beiden Seiten. Chancen waren in der Anfangsphase Fehlanzeige. Vor allem die Veh-Elf agierte im Spielaufbau zu zögerlich und ließ der Hertha-Defensive genug Zeit sich zu formieren. So kam die Führung für die Schwaben denn auch überraschend. Ein kurzer Antritt von Hilbert reichte, um Dardai aussteigen zu lassen. Hitzlsperger nahm den Querpass dankend an und schoss aus 20 Metern flach ein (15.).

Die Berliner fanden nicht so recht ins Spiel und in die Zweikämpfe. Zu spät wurde der Ball führende Spieler attackiert, aber Stuttgart nutzte den Platz zu wenig, so dass die Partie ohne Höhepunkte dahin plätscherte. Marica war in dieser Phase noch der auffälligste Spieler, entscheidend durchsetzen konnte sich der Neuzugang aber auch nicht. So sollte es bis zur 36. Minute dauern, ehe die erste Chance für Berlin verbucht werden konnte. Den Schuss von Dardai aus 18 Metern parierte jedoch Torhüter Schäfer. Eine Volleyabnahme von Okoronkwo nach Zuspiel von Chahed ging weit am anvisierten Ziel vorbei (43.).

Der 2. Spieltag

Trotz der sehr durchschnittlichen Darbietungen der beiden Teams ging es nach der Pause zunächst ohne personelle Veränderungen weiter. Genauso überraschend wie das erste Tor, fiel auch der Ausgleich. Mit vollem Tempo stürmte Lucio in den Strafraum, als er an Pardo vorbei kam fällt er und Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer darauf herein. Den Foulelfmeter verwandelte Chahed sicher (51.).

Endlich erwachte das Spiel und die Fans. Die Hertha-Akteure waren jetzt couragierter und nahmen die Zweikämpfe an. Aber auch die Veh-Elf legte im Tempo wieder zu. Nach einer guten Flanke von Hilbert hatte Marica die Chance aus kurzer Distanz und vergab (63.). Auf der anderen Seite scheiterte zunächst Lucio mit einem starken Schuss an Schäfer. Die folgende Ecke von Lucio nutzte dann der völlig freistehende Fathi, der zum 2:1 einköpfte (65.).

Sofian Chahed

Leitete mit dem Ausgleich die Wende ein: Sofian Chahed. dpa

Die verzweifelten Angriffsbemühungen von Stuttgart brachten nichts Zwingendes. Die Favre-Elf nutzte die Räume und erhöhte sogar noch. Nach einem Drobny-Abschlag verlängerte Piszczek per Kopf und Okoronkwo schoss zur endgültigen Entscheidung ein (80.). Beim VfB blieb die Offensive weiter wirkungslos, vor allem Ewerthon enttäuschte.

Die Berliner müssen am Samstag zur Arminia nach Bielefeld. Der VfB Stuttgart empfängt zu Hause den Aufsteiger aus Duisburg und steht jetzt gehörig unter Druck.