DFB-Pokal Spielbericht

19:17 - 47. Spielminute

Rote Karte (Stuttgart)
Gledson
Stuttgart

19:18 - 49. Spielminute

Spielerwechsel (Stuttgart)
Tasci
für Farnerud
Stuttgart

19:19 - 49. Spielminute

Tor 1:0
Catic

Wiesbaden

19:28 - 58. Spielminute

Rote Karte (Wiesbaden)
Masic
Wiesbaden

19:39 - 59. Spielminute

Spielerwechsel (Wiesbaden)
Richter
für Atem
Wiesbaden

19:32 - 62. Spielminute

Spielerwechsel (Stuttgart)
Ewerthon
für Boka
Stuttgart

19:33 - 63. Spielminute

Tor 1:1
Hilbert
Foulelfmeter,

Stuttgart

19:41 - 71. Spielminute

Spielerwechsel (Wiesbaden)
Diakité
für Nicu
Wiesbaden

19:55 - 85. Spielminute

Rote Karte (Stuttgart)
Fernando Meira
Stuttgart

20:01 - 90. + 1 Spielminute

Tor 1:2
Hilbert
Foulelfmeter,

Stuttgart

20:00 - 90. + 3 Spielminute

Spielerwechsel (Stuttgart)
Meißner
für Hitzlsperger
Stuttgart

20:00 - 90. Spielminute

Gelb-Rote Karte (Wiesbaden)
Schwarz
Wiesbaden

20:00 - 90. + 2 Spielminute

Spielerwechsel (Wiesbaden)
König
für Kokot
Wiesbaden

WIE

VFB

DFB-Pokal

Hilbert rettet den VfB

Vier Hinausstellungen am Mainzer Bruchweg

Hilbert rettet den VfB

Benjamin Siegert gegen Gledson

Pokalfight pur: Wehen Wiesbadens Benjamin Siegert (li.) gegen Stuttgarts Gledson. dpa

Wehens Trainer Djuradj Vasic schenkte im ersten Pflichtspiel der Saison gleich sechs Neuzugängen sein Vertrauen: Vlado Jeknic, Ales Kokot, Benjamin Siegert, Patrick Bick, Maximiliam Nicu und Valentine Atem durften von Beginn an ran. Beim Meister aus Stuttgart gab es dagegen nur drei neue Spieler zu bestaunen. Trainer Armin Veh schickte Torhüter Raphael Schäfer, Verteidiger Gledson und Stürmer Ciprian Marica ins Rennen.

Beide Teams gingen konzentriert und engagiert zu Werke. Ein Klassenunterschied zwischen dem deutschen Meister aus der Schwabenmetropole und dem hessischen Aufsteiger war im Mainzer Bruchwegstadion nicht festzustellen. Im Gegenteil, Wehen Wiesbaden hatte zunächst die besseren Chancen. Nach einem Patzer von Gledson konnten Catic und Atem eben noch am Torschuss gehindert werden (16.). Und eine Viertelstunde später verpassten Catic und Nicu bei einer Kontermöglichkeit die Führung für den SVW nur knapp. Der VfB kam erst spät zu seinen ersten Aktionen. Nach Hilbert-Pass scheiterten aber sowohl Farnerud als auch Hitzlsperger bei der größten Chance im ersten Durchgang (41.).

DFB-Pokal

Mit einem Paukenschlag begann die zweite Halbzeit. Gledson ließ sich zu einer Tätlichkeit gegen Atem hinreißen, Schiedsrichter Dr. Felix Brych schickte den Neuzugang aus Rostock vom Platz (47.) Und es kam noch schlimmer für das Veh-Team. Catic zirkelte den fälligen Freistoß aus rund 20 Metern zur Führung für Wehen Wiesbaden in die Maschen (48.).

Doch knapp zehn Minuten später herrschte wieder numerischer Gleichstand auf dem Platz. Bei einem Stuttgarter Konter war Marica schneller als Keeper Masic, Referee Brych entschied auf Notbremse und schickte den Torhüter vom Platz. Und auch ein ausgeglichener Spielstand ließ nicht lange auf sich warten. Nach Foul von Schwarz an Marica gab es Strafstoß, den Hilbert sicher verwandelte (65.).

Vor 15.200 Zuschauern am Mainzer Bruchweg überschlugen sich in der Schlussphase dann die Ereignisse. Zunächst sah VfB-Kapitän Meira (Tätlichkeit) die Rote Karte, so dass Wehen Wiesbaden wieder in Überzahl agierte. Doch das bessere Ende hatte dennoch der Bundesligist. Nach Foul von Schwarz (Gelb-Rot) gab es den zweiten Strafstoß für den VfB, Hilbert ließ sich nicht zweimal bitten und verwandelte erneut.

Tore und Karten

1:0 Catic (49')

1:1 Hilbert (63', Foulelfmeter)

1:2 Hilbert (90' +1, Foulelfmeter)

Wiesbaden
Wiesbaden

Masic - Simac , Kopilas , Jeknic , Kokot - Schwarz , Bick , Siegert , Catic , Nicu - Atem

Stuttgart
Stuttgart

R. Schäfer - Osorio , Fernando Meira , Gledson , Boka - Khedira , Hitzlsperger , A. da Silva - Hilbert , Marica , Farnerud

Schiedsrichter-Team
Dr. Felix Brych

Dr. Felix Brych München

Spielinfo

Stadion

Bruchwegstadion

Zuschauer

15.200

Damit war die turbulente Partie zu Gunsten des letztjährigen Finalisten entschieden. In der 2. Runde werden Meira und Gledson fehlen, auch Cacau muss noch zwei Spiele gesperrt zusehen.