2. Bundesliga

Kein Ayhan-Deal: Mehr Geld für Fortuna?

Gedankenspiele um Augsburgs Verteidiger Danso

Kein Ayhan-Deal: Mehr Geld für Fortuna?

Kaan Ayhan

Ihn zieht es nach Italien: Kaan Ayhan. imago images

Seinen neuen Arbeitgeber hatte der türkische Nationalspieler zunächst offen gelassen. Doch nun steht fest, dass es sich um Sassuolo Calcio handelt, Achter der italienischen Serie A. Bis zum 31. Juli, 23.00 Uhr, konnte Ayhan von seiner Ausstiegsklausel in Höhe von 2,5 Millionen Gebrauch machen. Aber wegen einer Formalität kann der Deal noch nicht als perfekt angesehen werden.

Denn als vollzogen gilt der Transfer nur, wenn die Italiener rechtzeitig am Freitag noch eine Bankbürgschaft hinterlegt haben, oder wenn die Wertstellung der Überweisung auf den Freitag datiert ist. Das kann erst am Montag überprüft werden; bis dahin gibt es noch keine Gewissheit. Sollte sich herausstellen, dass die Verantwortlichen des italienischen Erstligisten die Frist versäumt haben, wäre die Ablösesumme für Ayhan frei verhandelbar und Fortuna in einer angenehmen Position.

Die Situation sei also ganz genau zu prüfen, um im Sinne des Vereins Fortuna Düsseldorf zu handeln, teilte Röttgermann am Sonntag mit. Im Falle des Falles würde sich eine neue Situation ergeben, der Bundesliga-Absteiger könnte am Ende mehr als die vereinbarten 2,5 Millionen kassieren. An einen Verbleib Ayhans in Düsseldorf allerdings ist natürlich nicht zu denken.

Sportvorstand Klein äußert sich zu Danso

Stattdessen steht offenbar schon ein Nachfolger in den Startlöchern. Der Österreicher Kevin Danso vom FC Augsburg, zuletzt an den FC Southampton ausgeliehen, gilt als großes Abwehrtalent. In England kam er allerdings kaum zum Zuge, kehrte im Juni nach Augsburg zurück, soll nun womöglich weiter verliehen werden. Der Vertrag des 21-jährigen läuft noch bis 2024, mehrere deutsche Klubs haben schon Interesse angemeldet.

Der Österreicher ghanaischer Abstammung, der im September 2017 in Österreichs Nationalelf debütierte, ist ein physisch sehr starker Spieler, allerdings oft zu leichtsinnig in seinem Abwehrverhalten. Danso sei definitiv ein guter Spieler, ließ sich Sportvorstand Uwe Klein nur entlocken, konkretes Interesse der Fortuna wollte er allerdings zunächst nicht bestätigen.

Oliver Bitter

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