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Spaniens 2. Liga mit 24 Teams? Extremadura protestiert

Weiter Wirbel im Unterhaus nach Spielabsage

Spaniens 2. Liga mit 24 Teams? Extremadura protestiert

Gedankenspiele: RFEF-Präsident Luis Rubiales kann sich eine Mammutliga in Spaniens Unterhaus vorstellen.

Gedankenspiele: RFEF-Präsident Luis Rubiales kann sich eine Mammutliga in Spaniens Unterhaus vorstellen. Getty Images

Der Antrag kam aufgrund der außergewöhnlichen Umstände wegen der Spielabsage Deportivo La Coruña vs. Fuenlabrada zustande, unter anderem sahen Depor und auch Rayo Vallecano die Ergebnisse als verfälscht und nicht regelkonform an, weil wegen des Spielausfalls nicht alle Partien des letzten Spieltags gleichzeitig über die Bühne gegangen waren. Dies habe denjenigen Mannschaften den Druck genommen, die vom Ergebnis des Depor-Spiels abhängig gewesen waren, so die Begründung.

Sollte dem Antrag stattgegeben werden, würden La Coruña und der Drittletzte Numancia die Klasse halten. Der RFEF hat betont, dass die Regelung nur für eine Saison gelten würde, 2021/22 würde die Liga wieder 22 Mannschaften umfassen. Sechs Teams würden also absteigen müssen.

"Extremadura kann das nicht akzeptieren"

Gegen den Vorschlag regt sich aber bereits Widerstand - und zwar vom Vorletzten der Schlusstabelle. Extremaduras Präsident Guillermo Fernandez Vara erklärte: "Wenn La Liga den Vorschlag der RFEF für eine 2. Liga mit 24 Teams akzeptiert, wird den beiden anderen Vereinen, die absteigen, eine große Ungerechtigkeit zugefügt. Extremadura kann das nicht akzeptieren."

Die physische Belastung für die Teams wäre zudem enorm, gerade für die Aufstiegsaspiranten. In der kommenden Saison würde ein Team, das über die Play-offs aufsteigen will, 50 Ligaspiele bestreiten müssen. Das kämen noch die Partien in der Copa der Rey, dem spanischen Pokal.

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