Tennis

Positiver Test bei WTA-Neustart - Bedenken in Madrid

Halep fehlt auf Sizilien - US Open halten am Plan fest

Positiver Test bei WTA-Neustart - Bedenken in Madrid

Palermo

Die WTA ist Anfang August zu Gast in Palermo. getty images

Ohne Namen zu nennen bestätigte die WTA am Samstag, dass beim Hartplatzturnier in Palermo eine Teilnehmerin positiv auf das Coronavirus getestet wurde, sie habe allerdings keine Symptome. Das Turnier, für das keine deutschen Spielerinnen gemeldet haben, befindet sich noch in der Qualifikation zur Hauptrunde. Erst in den vergangenen Tagen hatte Wimbledonsiegerin Simona Halep (Rumänien) ihren Start in Palermo abgesagt und begründete dies sowohl mit dem "jüngsten Anstieg der COVID-19-Fälle" in ihrer Heimat als auch ihrer "Besorgnis über den internationalen Flugverkehr".

Sorgenfalten in Madrid

Der Vorfall in Sizilien dürfte auch die Sorgenfalten bei den Veranstaltern der US Open und Madrid vergrößern. Madrid wackelt ohnehin schon bedenklich, weil sich in Spanien das Infektionsgeschehen zuletzt zusehends verschlechtert hat. Die Organisatoren des Sandplatzturniers bestätigen am Samstag, dass sie "alle möglichen Optionen" in Erwägung ziehen würden, meldete die spanische Nachrichtenagentur Europa Press.

Dass eine Absage des ATP-Turniers bereits entschieden ist, blieb jedoch offen. Zuvor hatte die Regionalregierung Madrids empfohlen, wegen neuer Corona-Ausbrüche auf das Damen- und Herren-Turnier (12. bis 20. September) lieber zu verzichten. Die Entscheidung liege aber letztlich bei Ion Tiriac und der Firma Super Slam Ltd., der Inhaberin der Turnierlizenz, betonten die Organisatoren.

New York hält noch an den US Open fest

Bei den US Open gehen die Veranstalter derweil weiter fest von einer planmäßigen Austragung des Grand-Slams aus - trotz eines neuerlichen Anstiegs der Corona-Infektionszahlen in New York.

Allerdings herrscht unter Spielern und Spielerinnen zum Teil große Skepsis. Zuletzt hatte die Weltranglistenerste Ashleigh Barty (Australien) als erste prominente Spielerin ihren Start aus Angst vor einer Ansteckung mit COVID-19 abgesagt.

drm/dpa