Bundesliga

"Frech, aber auch klug": Union Berlin holt Cedric Teuchert

Ex-Schalker will für "frischen Wind" sorgen

"Frech, aber auch klug": Union Berlin holt Teuchert

Cedric Teuchert

Auf dem Weg zu neuen Ufern: Cedric Teuchert will Union helfen, sich in der Bundesliga zu etablieren. imago images

"Nachdem meine erste Saison auf Schalke nicht nach meinen Vorstellungen gelaufen ist, möchte ich jetzt erneut angreifen und bin bereit für die neue Herausforderung", sagt der 23-Jährige zu seinem Wechsel und ergänzt: "Union möchte sich in der Bundesliga etablieren, und das ist auch mein persönliches Ziel. Ich freue mich, von erfahrenen Spielern zu lernen und frischen Wind in die Mannschaft zu bringen."

Auf die Schnelligkeit "nicht nur in den Dribblings" seines neuen Spielers verweist auch Union-Geschäftsführer Oliver Ruhnert. "Beobachtet man seine Spielweise genauer, so ist es die Art und Weise, wie er den Abschluss wählt, die man als frech, aber auch durchaus als klug bezeichnen kann", hat er zudem ein besonderes Lob für den künftigen Union-Stürmer, der auch in seiner Defensivarbeit "auffällig" sei.

Teuchert wurde in der Jugend des 1. FC Nürnberg ausgebildet, für den er von 2014 bis 2018 auf 41 Zweitligapartien (elf Tore) und 13 Regionalligaspiele (fünf Tore) kam. Auf Schalke standen im Anschluss nur neun Bundesligaeinsätze zu Buche, in Hannover waren es dann 23 Zweitligaspiele (sechs Tore). Er hatte Einsätze in allen Jugendauswahlmannschaften des DFB, für die U 21 traf er in allen acht Spielen jeweils ein Mal.

Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider wünschte Teuchert zum Abschid "alles Gute": "Bei Union Berlin erhält er nun die Möglichkeit, seine Fähigkeiten in der Bundesliga weiterzuentwickeln." Gleichzeitig gaben die Schalker den endgültigen Abschied von Pablo Insua bekannt: Durch den Aufstieg von SD Huesca in die spanische Premera Division wurde aus dem Leihgeschäft ein dauerhafter Transfer.

sam

Das große Torhüter-Karussell: Elf Bundesligisten suchen Klarheit