Bundesliga

VfB Stuttgart hat Slavia Prags Peter Olayinka im Visier

Stuttgart und die Suche nach einem Nachfolger für Gonzalez

VfB hat Prags Flügelflitzer Olayinka im Visier

Peter Olayinka

Überzeugte auch in der Champions League: Peter Olayinka. imago images

Wie geht es weiter auf dem Transfermarkt? Die finanziellen Mittel des VfB Stuttgart sind durch die Verpflichtungen von Gregor Kobel, Waldemar Anton, Pascal Stenzel und Konstantinos Mavropanos überstrapaziert. Sportdirektor Sven Mislintat muss rund 4,5 Millionen Euro durch Verkäufe wieder reinholen. Geld, das eigentlich nur der Abschied von Gonzalez bringen kann. Dessen Transfer würde die Kasse füllen, aber gleichzeitig eine Lücke auf dem linken Flügel reißen.

Noch keine Angebote für Gonzalez

Der wechselwillige Argentinier, der besonders bei der SSC Neapel und Leeds United ganz oben auf der Wunschliste steht, soll nach Möglichkeit bis zu 20 Millionen Euro bringen. Soll, denn in Zeiten von Corona ist nichts sicher, auch und schon gar nicht eine hohe Ablöse. Bisher ist es nicht zu konkreten Angeboten, geschweige denn Verhandlungen gekommen, so dass immer ein Fragezeichen hinter der Zukunft des Offensivmanns steht.

Für den Fall, dass Gonzalez, wovon auszugehen ist, wirklich geht, ist Ersatz nötig. Ein Kandidat ist Peter Olayinka. Der 24-Jährige steht bei Slavia Prag unter Vertrag und würde von der Spielweise und den Anlagen gut passen. Ein schneller, wendiger Linksfüßer mit Zug zum Tor. In der vergangenen Champions-League-Saison machte der Nigerianer, der auch rechts und im Zentrum spielen kann, auf sich aufmerksam; darunter in den Duellen mit dem FC Barcelona, Inter Mailand und dem BVB, gegen den er sich die kicker-Noten 2,5 und 4 verdiente.

Prag träumt von zweistelliger Ablöse für Olayinka

Olayinkas Vertrag läuft noch bis 2022. In Prag scheint man sich bereits mit dem Abschied des Angreifers anzufreunden. Vor allem mit der Hoffnung auf eine satte Ablöse. Wie zu hören ist, träumt man von einem zweistelligen Millionenbetrag, der allerdings für den VfB unrealistisch erscheint. Nach kicker-Informationen wären die Tschechen allerdings auch bei rund sieben Millionen Euro gesprächsbereit. In diesen Bereichen bewegen sich auch die Summen, die die Konkurrenz, darunter der FC Turin und die AC Mailand, als Verhandlungsbasis in den Ring geworfen hat.

Die kicker-Rangliste der 2. Liga: Gonzalez und Clauss in ihrer eigenen Liga

George Moissidis

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