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Baden erlässt Sperren bei milderen Vergehen

bfv begnadigt 195 Akteure

Baden erlässt Sperren bei milderen Vergehen

Der bfv hat 195 Sperrstrafen erlassen.

Der bfv hat 195 Sperrstrafen erlassen. imago images

"Bei der Aussetzung des Spielbetriebs in Folge der Covid-19-Pandemie am 12.03.2020 waren bei Herren und Frauen im bfv noch zirka 210 Sperrstrafen offen", schreibt der Verband in einer Meldung vom Donnerstag. Diese wären durch die gewohnte Fortsetzung des Spielbetriebs mittlerweile größtenteils abgegolten. Durch die Aussetzung jedoch war dies nicht möglich. Der Verband kommt den Sündern nun entgegen. Das bfv-Präsidium hat entschieden, "Pflichtspielsperren, die zum Zeitpunkt der Aussetzung noch nicht vollständig verbüßt waren, gemäß §16 bfv-StO im Gnadenweg in Höhe von höchstens vier Pflichtspielen zu erlassen". Bei 195 Sperrstrafen wird so laut Angaben des Verbandes ein Auge zugedrückt.

Hingegen müssen Spieler, bei denen die Strafe höher als vier Spiele ausfiel, ihre verbleibende Sperre verbüßen. Ebenfalls von der Begegnadigung unberührt bleiben Zeitsperren, die gemäß § 28 bis § 32 StO verhängt wurden. Auch diese sind vollständig abzusitzen, "da es sich hierbei um grobe Vergehen handelt, die unabhängig vom Verlauf des Spieljahres getroffen wurden".

Eine Entscheidung des Verbandes, wie im Jugendbereich mit Sperrstrafen verfahren wird, will das Präsidium in seiner nächsten Sitzung treffen.

dw / PM