Bundesliga

1. FC Union Berlin beginnt mit medizinischen und sportlichen Tests

Volles Stadion zum Saisonstart weiter als Ziel

Union beginnt mit medizinischen und sportlichen Tests

Sebastian Griesbeck

Auch er erschien am Montag zu den verschiedenen Tests in der Hauptstadt: Union-Neuzugang Sebastian Griesbeck. Matthias Koch

Wie ein junger Gott sprang Urs Fischer kurz nach 9 Uhr morgens aus einem Transporter fast direkt vor den Kabineneingang im Stadion An der Alten Försterei. Der Trainer des 1. FC Union kam gerade mit anderen Mitgliedern des Trainerstabes vom Corona-Test in der Ost-Berliner Innenstadt zurück. So beginnen in Pandemie-Zeiten Vorbereitungen auf eine neue Spielzeit.

Bei den Eisernen gab es am ersten Tag ein Kommen und Gehen. Manche, wie die zurückgekehrten Leihspieler Nicolai Rapp (zuletzt Darmstadt 98) und Lars Dietz (Viktoria Köln), schauten nur kurz vorbei und fuhren anschließend zu den sportmedizinischen Untersuchungen am Institut für Sportwissenschaft der Humboldt-Universität. Andere wie die Neuverpflichtungen Sebastian Griesbeck (1. FC Heidenheim) und Niko Gießelmann (Fortuna Düsseldorf) wurden von Fitnesstrainer Martin Krüger bei Tests in der Kabine und beim Shuttle-Run-Ausdauer-Test auf dem Platz "gequält".

Das blieb Anthony Ujah erzwungenermaßen erspart. Der Angreifer kam auf Krücken, nachdem er sich in der Urlaubszeit einer Operation am Knie unterziehen musste. Ujah, der trotz der Gehhilfen gut gelaunt wirkte, soll aber nicht allzu lange ausfallen.

Am Donnerstag beginnt der Ernst des Lebens

Das erste gemeinsame Training des kompletten Kaders steigt am Donnerstagvormittag auf dem vereinseigenen Trainingsgelände, ehe am Nachmittag die Abreise ins viertägige Kurztrainingslager nach Bad Saarow ansteht. Fans müssen wie seit Beginn der Corona-Krise draußen bleiben. Das gilt vermutlich auch für die drei Testspiele in Berlin und Brandenburg, die Union vor dem zweiten Trainingslager in Bad Wörishofen (17. bis 25. August) durchführen will.

An den Plänen Unions, ab dem ersten Heimspiel der Saison 22.012 Besucher ins Stadion An der Alten Försterei lassen zu wollen, hat sich derweil nichts geändert.

Matthias Koch

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