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Uerdingen stürmt mit internationalem Team den eSport

Neue FIFA-Spieler für den Drittligisten

Uerdingen stürmt mit internationalem Team den eSport

Das eSport-Team des KFC Uerdingen wird neu aufgestellt.

Das eSport-Team des KFC Uerdingen wird neu aufgestellt. KFC Uerdingen 05

Am 23. Juli hat der KFC Uerdingen das neue eSport-Team angekündigt - oder besser gesagt die Hintergründe. Erst in den kommenden Tagen wird der vierköpfige Kader tatsächlich vorgestellt. Welche Idee hinter der neuen Aufstellung steckt, verriet der Verein dagegen schon. "Unser Ziel ist es, mittelfristig eine feste Größe im eSport zu werden", so eSport-Leiter Oleg Ponomarev. Dafür setzt der KFC auf ein internationales Personalkonstrukt - eine erfrischende Abwechslung zum aktuellen Vereinsschwund im eFootball.

Ein außergewöhnlicher Plan

Bei den Bundesligisten sind heimische eSportler die Norm. Nur selten greift ein deutscher Klub auf Spieler aus dem Ausland zurück, denn der Talentpool hierzulande ist groß und die lokale Verbundenheit wird priorisiert. Der KFC Uerdingen geht mit Zockern aus Russland, der Ukraine und Deutschland einen anderen Weg. Warum der Verein diese Marschroute bevorzugt, erklärte Ponomarev im Rahmen der Ankündigung: "Wir haben das Team international gestaltet, um unsere Reichweite zu vergrößern und so auch neue Fans für unseren KFC Uerdingen anziehen zu können." Die Anhänger-Akquise beginnt bereits am kommenden Sonntag, wenn das neue Team beim Russian Interactive Football Cup antritt.

Der KFC Uerdingen engagiert sich übrigens bereits seit 2018 im eSport, nimmt Spieler unter Vertrag und veranstaltet Turniere für die Fans. International trat der Verein aus Krefeld bislang allerdings nicht mit eigenen FIFA-Profis auf.

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Christian Mittweg